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Fal'k, Robert Rafailovič

Born
Moskau, 8 November 1886
Died
Moskau, 1 October 1958
Country
Russia, France
Gender
male
GND-ID
Name Variations
Falk, Robert R.; Fal'k, Robert Rafailovič; Fal'k, Robert Rafailovich; Fal'k, Robert; Falk, Robert Rafailovitch; Falk, Robert Rafailowitsch; Fal'k, Roman Rafailovič; Falk, Robert Rafailovich (Transcription); Klaf Trebor / Trebor, Klaf (Alias)
Occupations
Painter; Master Draughtsman; Stage Set Designer; Costume Designer
Places of Activity
Sowjetunion, Moskau, Paris, Samarkand
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By
Last edited
09.01.2024
Published in
AKL XXXVI, 2003, 399; Vollmer V, 1961, 469; Vollmer II, 1955, 72

VITA

Fal'k, Robert Rafailovič (Roman in offiziellen Dok. seit der Taufe 1909), russ. Maler, Zeichner, Bühnen- und Kostümbildner, *27.10.(8.11.)1886 Moskau, †1.10.1958 ebd. Seit 1909 verh. mit der Malerin Elizaveta Sergeevna Potechina (aus der Ehe geht der Maler Valerij Robertovič F. hervor), 1920 Heirat mit der Malerin Kira Konstantinovna Alekseeva (Tochter des bek. Regisseurs Konstantin Sergeevič Stanislavskij und der Schauspielerin Marija Petrovna Lilina), 1922 Heirat mit der Malerin Raisa Veniaminovna Idel'son (seine Schülerin in Vitebsk), 1939 Heirat mit der Übersetzerin und Pädagogin Angelina Vasil'evna Ščekin-Krotova (†1992), die F.s Werk bewahrte und propagierte.

LIFE AND WORK

F. stammt aus einer jüdischen Juristenfamilie, er wollte urspr. Musiker werden. Stud. in Moskau: 1904-05 im Atelier von Konstantin Fedorovič Juon und Ivan Osipovič Dudin; 1905-12 FS für Malerei, Bildhauerei und Baukunst (mit Unterbrechungen) bei Valentin Aleksandrovič Serov, Abram Efimovič Archipov, Apollinarij Michajlovič Vasnecov, Leonid Osipovič Pasternak und Konstantin Alekseevič Korovin, dort Bekanntschaft mit Il'ja Ivanovič Maškov, Petr Petrovič Končalovskij, Aleksandr Vasil'evič Kuprin, Aristarch Vasil'evič Lentulov und Konstantin Ivanovič Roždestvenskij. Ab 1906 Ausstellungsteilnahme, im Sommer Aufenthalte auf der Krim und in Char'kov. 1910/11 Zeichenlehrer an Elementarschulen und Italienreise. Neben Michail Fedorovič Larionov und Natalija Sergeevna Gončarova Mitbegr. und aktives Mitgl. der Moskauer Künstlergruppe Bubnovyj valet (Karo-Bube; 1911-17, Teiln. aller Ausst.), gleichzeitig mit Kuprin und Lentulov ab 1911 Ausst. bei Mir iskusstva (Welt der Kunst), der er 1917 beitritt (Mitgl. bis 1921). 1918 Mitgl. im von Vladimir Evgrafovič Tatlin geleiteten Moskauer Kollegium für Angelegenheiten der bild. Kunst, 1918-28 Prof. für Malerei an den Vchutemas/vchutein (in letzterem Dekan der Fak. für Malerei), 1921 auch an der KSch in Vitebsk. Ab 1925 bühnenbildnerische Arbeiten, meist für das Staatl. Jüd. Theater (Goset) in Moskau, zunächst unter Regie von A.M. Granovskij (z.B. zu I.L. Perec, Noč' na Starom rynke, 1925; mit diesem auch Zusammenarbeit am Berliner Theater Gabima zu K.Gutzkow, Uriel Acosta, 1930, und an der frz.-brit. Film-Koproduktion Taras Bulba, 1935-36, auch Kostümentwurf), später u.a. mit S.M. Michoels (z.B. zu M.Daniėl', Solomon Majmon, 1939-40; A.Brat/G.Lin'kov, Lesa šumjat, 1947; F. porträtierte Michoels 1946). Außerdem tätig für das Mossovet-Theater (1940), bis zur Schließung 1948 für das Weißruss. Jüd. Theater in Minsk (u.a. zu Sholem Alejchem, Zakoldovannyj portnoj, 1940-41), das Moskauer Kammertheater (zu I.G. Ėrenburg, Lev na ploščadi, Regie A.Tairov, 1948) und das Satire-Theater ebd. (1955/56). Mitgl. weiterer Künstler-Vrgn: 1924-25 Moskovskie živopiscy (Moskauer Maler; Mitbegr.); 1925-28 AChRR (Assoz. der Künstler des revolutionären Russland); ab 1927 OMCh (Ges. Moskauer Künstler; Mitbegr.). Lebte von Juni 1928 bis Dez. 1937 in Frankreich, v.a. in Paris mit Reisen in die Provence und in die Bretagne, wo er mit Korovin und and. russ. Emigranten verkehrte, aber auch Umgang mit Pierre Bonnard und Edouard Vuillard pflegte und mit Chaïm Soutine befreundet war. Im Sommer 1941 Evakuierung nach Baschkirien (Sterlibaševo), im Herbst nach Samarkand/Usbekistan, Unterricht an der dortigen KHS und der dorthin evakuierten Moskauer HS für angew. Kunst (ehem. Stroganov-KGS). Kehrte E. 1943 nach Moskau zurück, gab Privatunterricht in seinem Atelier, soll lt. einigen Quellen auch an der HS für angew. und dekorative Kunst (Mipidi) Moskau unterrichtet haben (1945-52). 1947-57 Aufenthalte in der Moskauer Umgebung (lebte im Sommer 1945-47 in Sofrino in der Datsche der Keramikerin und Malerin Revekka Moiseevna Cuzmer und deren Schwester), Reisen auf die Krim (Alupka, Datsche des Testpiloten und Malers Andrej Borisovič Jumašev, wo sich 1950 auch die Bildhauerin Sarra Dmitrievna Lebedeva erholte), nach Moldawien und Litauen; Ausstellungsverbot, zeigte aber sonntags Arbeiten in seinem Atelier ("malerische Konzerte"), hatte Einfluss auf die nonkonformistischen Künstler in Moskau. Nach F.s Tod setzte seine Witwe A.V. Ščekin-Krotova die wöchentlichen Ausst. in seinem Atelier fort. - F. begann seine Laufbahn mit kleinformatigen Lsch. in der "farblosen" Manier, wie sie in der damaligen Moskauer Malerei üblich war, rezipierte dann impressionistische und postimpressionistische Tendenzen, z.B. in Liza na solnce (1907), wie sie Igor' Ėmmanuilovič Grabar' und Viktor Ėl'pidiforovič Borisov-Musatov vertraten. Ab 1908 galt seine Aufmerksamkeit auch Genreszenen, dem Porträt und dem Stillleben, wobei er in Folge der von der Zs. Zolotoe runo (Goldenes Vlies) organisierten Ausst. (1909 Moskau) unterschiedliche stilistische Komponenten der frz. und russ. Malerei durchspielte. Zunächst dominierten neoprimitivistische Tendenzen, die von Paul Gauguin inspiriert erscheinen wie Pejzaž s sobakoj (1910) oder auf Larionov und Gončarova verweisen wie Dvojnoj portret na fone ulicy (1911). Zur selben Zeit entstand mit Pole kapusty (1910) ein Bild, das den späteren "lyrischen Kubismus" und die phil. Komponente von F.s Malerei vorwegnimmt. In einer Reihe von Gem. wie Pejzaž s parusnikom und Cerkov' (lilovaja) (beide 1912) mit ihrem "verborgenen Expressionismus" verbinden sich eine kubistische Fragmentierung der Einzelformen mit einer starken, durch Farbflächen gesteigerten Rhythmisierung der Komp. wie bei André Derain. In Stillleben wie Butyl' i gruši (1912), aber auch in Figurenbildern wie Starik (1913) wandte sich F. motivisch und in der Art, durch Farbformationen die dreidimensionale Form zu bauen, dem Vorbild Paul Cézannes zu, ohne damit expressive Lösungen wie Najturmort s chlebom (1914) und Obnažennaja. Krym (1916) gänzlich zu verwerfen. Im Unterschied zu den and. russ. Cézannisten erreichte er jedoch eine eig. Qualität lyrischer Kontemplation und Leichtigkeit der Formen und Farben, so in Krym. Piramidal'nyj topol' (1915), wo die kühlen Farbtöne Hellgrün, Violett, Rosa und Blau das Leben der Natur zu evozieren scheinen. Sein bewegter Farbauftrag, der im Zusammenspiel mit verschobenen Formen an lichthaltige Mosaiken gemahnt wie in Natjurmort s podsvečnikom (1917), lässt die Oberfläche vibrieren und verleiht den Bildern eine besondere Musikalität. So wie die Dingwelt in Gem. wie Natjurmort s černym chlebom i chlebnym nožom (1916) eine Beseelung erfährt, spüren die Bildnisse verborgenen seel. Strukturen der Persönlichkeit nach. Während im Porträt des Dichters Midchad Refatov (1915) ein Zustand innerer Erregung vorherrscht, steht im Mužskoj portret (1917) innere Konzentration im Vordergrund. A. der 1920er Jahre verstärken sich malerische Tendenzen, in Krasnaja mebel' (1920) mit den schroffen Schattenpartien dramatisch gesteigert, in and. Bildern einhergehend mit einem dichteren Farbauftrag, gedämpften Tönen und beruhigten, geschlossenen Formen wie in Ženščina v beloj povjazke (1923) und Avtoportret v želtom (1924). Damit gewinnt seine Malerei eine ethische Komponente. Unspektakuläre Motive wie Devočka v lilovom (1920) und Krasnye doma (1921) gewinnen dank bewegter Faktur einerseits und Logik des Bildaufbaus andererseits an Welthaltigkeit, vergleichbar den Werken alter Meister. So wie F. in der Tafelmalerei auf der Pflege der frz. "peinture" insistierte und konstruktivistische Ansätze ignorierte, hielt er auch im Bühnenbild an der malerischen Gest. des Bühnenhintergrundes fest und löste Raumfragen mit farblich-kompositorischen Mitteln. M. der 1920er Jahre verstärkten sich zeitweise erzählerische Momente, womit er sich wie in Banja (Pejzaž s lodkoj) (1926) im Rahmen seiner Bildwelt den Forderungen nach einer sowjetischen Malerei anpasste, ohne sich jedoch "revolutionären" oder industriellen Sujets zuzuwenden. In Paris bevorzugte er die Lsch. und suchte die der Stadt innewohnende Dynamik zu fassen wie in Most na okraine Pariža und Ugol doma (beide 1934), angelehnt an die Malerei des 19.Jh., den Impressionismus und Maurice Utrillo, jedoch mit einer Anmutung tragischer Schwere versehen. In Porträts wie Gospoža Naryškina (1929) und L.M. Ėrenburg (Frau des Schriftstellers Il'ja Ėrenburg, 1933-34) knüpfte F. an Amedeo Modiglianis Konzept gelängter, auf sich konzentrierter Figuren an; Staruchi (1933), Bezrabotnyj muzykant (1934) und eine Reihe Selbstbildnisse thematisieren in einer an Soutine geschulten Expressivität Leid und Einsamkeit. Die in Mittelasien entstandenen Aqu., Gouachen und Ölbilder, z.B. Pejzaž s minaretami. Registan (1943), beinhalten in dichter Faktur und kompakten Formen die Erfahrung von Dauer und Unveränderlichkeit. Im Spätwerk F.s finden sich in allen Genres Werke, die in der Verbindung von Einfachheit im Motiv und vollkommener farblich-plastischer Durchbildung die Qualität von Seinsmetaphern haben. Dazu gehören Stillleben wie Natjurmort s negritjanskoj skul'pturoj (1944) und Kartoška (1955), Lsch. wie Zima v Zagorske und Zagorsk. Solnečnyj den' (beide 1955), von den Porträts seiner Ehefrau V beloj šali (1947) und von den über 20 bek. Selbstbildnissen Avtoportret v krasnoj feske (1957), in denen F.s prinzipieller Humanismus jenseits sowjetischer Normen verkörpert ist.

WORKS

Abramcevo, Mus.-Komplex. Almaty, Kasach. KM. Alupka, Schloß-Mus. Archangel'sk, MBK. Armavir, Zentrale Kinder-Bibl., GG. Ašgabat, Turkmen. MBK. Astrachan', GG. Barnaul, MBK des Altaj. Berdjans'k, KM. Biškek, Kirgis. MBK. Brjansk, MBK. Čeboksary, KM. Čeljabinsk, GG. Dnipropetrovs'k, KM. Donec'k, KM. Dresden, Kpst.-Kab. Erevan, Nat. GG. - Mus. für russ. Kunst. - Slg A.A. Čilingarjan. Istra, Mus.-Komplex Novyj Ierusalim. Ivanovo, KM. Iževsk, MBK. Jaroslavl', KM. Jerusalem, Israel Mus. Kazan', Tatar. MBK. Kemerovo, MBK. Kiev, Mus. für russ. Kunst. - Slg G.Ju. Ivakin. Kirov, KM. Kirovohrad, Heimatkunde-Mus. Kostroma, MBK. Krasnodar, KM. Krasnojarsk, KM. Kursk, GG. Luhans'k, KM. Moskau, Tret'jakov-Gal. - Puškin-MBK. - Bachrušin-Theater-Mus. - Lit.-Mus. - KM der östl. Völker. - Mus. für Stadt-Gesch. - Mus. für Priv.-Slgn. - Slg A.M. Cuzmer. - Slg I.G. Ėrenburg. - Slg Ch.L. Kogan. - Slg I.M. Jaglom. - Slg M.M. Levidova. - Slg I.Sanovič. - Slg D.V. Sarab'janov. - Slg V.S. Semenov. - Slg N.M. Semenov. Mykolaïv, KM. New York, Botschaft der Russ. Föderation. Nižnij Novgorod, KM. Nižnij Tagil, MBK. Novgorod, Mus.-Komplex. Novokuzneck, KM. Novosibirsk, GG. - GG von Akademgorodok. Nukus, KM von Karakalpakstan. Omsk, MBK. Orel, MBK. Pavlodar, MBK. Penza, GG. Perm', KG. Petrozavodsk, Karel. MBK. Prag, NG. Pskov, Mus.-Komplex. Rostov, Mus.-Komplex. Rostov-Na-Donu, MBK. St. Petersburg, Russ. Mus. - Slg G.S. Bloch. - Slg L.G. Lojtjanskij. - Slg I.I. Paleev. - Slg A.S. Šuster. - Slg A.F. Čudnovskij. Saransk, Mordwin. MBK. Saratov, KM. Semipalatinsk, KM. Serpuchov, Hist. und KM. Simferopol', KM. Smolensk, Mus.-Komplex. Sumy, KM. Syktyvkar, KM. Taganrog, GG. Tambov, GG. Tbilisi, Georg. KM. Tjumen', GG. Tomsk, KM. Toshkent, Usbek. KM. Tula, MBK. Tver', GG. Vladivostok, GG der Küstenregion. Vladimir, Mus.-Komplex Vladimir-Suzdal'. Volgograd, MBK. Vologda, GG. Voronež, MBK. Zaporižžja, KM.

SELF-TESTIMONIES

G.A. Anisimov (Ed.), Razmyšlenija o živopisi, in: Tvorčestvo 1974(8)16-18; A.V. Ščekin-Krotova (Ed.), R.R. F. Besedy ob iskusstve. Pis'ma. Vospominanija o chudožnike, Mo. 1981; A. Ėmdin (Ed.), R.F. Chudožestvennyj dnevnik, Mo. 2002 (Faks. des Tagebuchs F. 1903-17).

EXHIBITIONS

Solo exhibitions:

Moskau: 1924 Tret'jakov-Gal. (K); Cvetkov-Gal. (mit Aleksandr Vasil'evič Ševčenko, Amšej Markovič Njurenberg); 1927 Zentralhaus der Wissenschaftler (K); 1939 Haus der Schriftsteller; Zentralhaus der Kunstschaffenden; 1956 Wohnung von Svjatoslav' Richter; 1958 Ermolaevskij per., Ausst.-Raum der Moskauer Filiale des Künstler-Verb. (Mosch; K); 1966 ul. Begovaja (Mosch; K); 1976 Haus der Wissenschaftler (Gedenkabend); 1977 Haus des Künstlers (dgl.); 1981-82 Puškin-MBK (K von 1979) / Paris: 1929 Gal. Zak (K); 1937 Gal. Van Leer / 1943 Samarkand, Heimatkunde-Mus. / 1965 Erevan, Nat. GG (K) / 1967 Tallinn, Eesti KM (K) / 1967 (K), '78 Novosibirsk, Akademgorodok / 1969 Alma-Ata, Kasach. KM (Broschüre) / 1979 Čeljabinsk, GG (K); Alma-Ata, Ausst.-Saal des Künstler-Verb.; Semipalatinsk, ebd.; Tbilisi, Georg. KM (Broschüre) / 1980 Pskov / 1987 Dresden, Kpst.-Kab. (K) / 1993 St. Petersburg, Russ. Mus. (Broschüre). -

 

Group exhibitions:

zahlr. ab 1906, u.a. 1906 Rjazan': Gem.-Ausst. (unter dem Pseud. Klaf Trebor) / Moskau: u.a. 1908 Moskovskoe tovariščestvo; 1917 Ausst. jüd. Künstler; 1927 Retr. des Karo-Buben; 1946 Lsch.-Ausst.; 1957 Werke der russ. Kunst von E.19./A. 20.Jh. aus Priv.-Slgn / 1908-10 St. Petersburg und Odesa: Izdebskij-Salon / 1909 St. Petersburg: Salon von S.Makovskij / 1922 Berlin: Erste russ. Kunst-Ausst. / 1924, '28 Venedig: Bienn. / Paris: 1925 WA; 1929 Salon Hirondelle (mit Natan Isevič Al'tman, Sergej Vasil'evič Čechonin, Petr Vladimirovič Vyčegžanin [Pierre Ino]); Salon des Indépendants; 1930 Soc. des Artistes Indépendants; 1930, '31, '34, '35 Salon d'Automne; 1931 Gal. Renaissance: 1940; 1934, '35 Salon des Tuileries; 1935 Salon des Échanges; 1936 Expos. d'Artistes Russes / 1926 Dresden: Internat. Kunst-Ausst. / 1926-27 Charbin, Tokio, Aomori: Sowjet. Kunst / 1927-28 Berlin, Wien, Prag, Stockholm, Oslo, Kopenhagen: 10 Jahre Sowjetmacht / 1928 New York, Philadelphia, Boston, Detroit: Kunst und Kunsthandwerk aus der UdSSR / 1930 Wien: Mod. russ. Kunst; Stockholm, Oslo, Berlin: Erste Ausst. bild. Kunst der UdSSR / 2019 Baku, Heydər Əliyev-Zentrum: Do vostrebovanija / 2020-21 Potsdam, Mus. Barberini: Impressionismus in Russland (K).

 

SOURCES

Thieme-Becker, Vollmer, and AKL:

Vo2, 1955; Vo5, 1961

 

Other encyclopedias:

Bauer, GEM III, 1976; Osborne, 1981 (falsches Geburtsjahr); LdK II, 1989 (Lit.); Milner, 1993; Schurr/Cabanne I, 1996 (†1953); DA X, 1996; Bown, 1998; Bénézit V, 1999; Illjustrirovannyj slov. russkogo isk., Mo. 2001

 

Printed sources:

M.Vološin, Apollon 1911(1); D.Arkin, Russkoe isk. 1923(2-3)21-32; I.Chvojnik, Sovetskoe isk. 1927(3)13-15; A.Besançon, Cah. du monde russe et soviétique 1962(4)568-576; C.Gray, Die russ. Avantgarde der mod. Kunst 1863-1922, Köln 1963; R.Garaudy, Les lettres franç. 1964(1049)13; VSII Sprav. I, 1965; II, 1967; III, 1973; IV, 1975; V, 1981; D.Sarabjanov, Výtvarné umění 1966(1)7-15; Schmidt, 1967; D.Sarab'janov, Russkaja živopis' konca 1900-ch - nač. 1910-ch gg., Mo. 1971, 117-139; M.Mjasina, in: Starejšie sovetskie chudožniki o Srednej Azii i Kavkaze, Mo. 1973, 234-255; D.Sarabjanow, R. F., D. 1974 (mit Selbstzeugnissen F.s); A.Ščekin-Krotova, in: Vospominanija ob Il'e Ėrenburge, Mo. 1975, 218-233; O.S. Prokofiev, Leonardo 9:1976, 320-324; Avtoportret v russkom i sovetskom isk. (K), Mo. 1977; I.Ehrenburg, Menschen, Jahre, Leben, I-III, B. 1978; Moskva-Pariž 1900-1930 (K), Mo. 1981; A.V. Ščekin-Krotova, Novyj mir 1983(10)207-227; ead., Panorama isk. 8:1985, 194-227; G.G. Pospelow, Karo Bube, D. 1985; J.Hlušička, R.F., Praha 1986; Die Maler und das Theater im 20. Jh. (K), Ffm. 1986; D.Sarab'janov, Iskusstvo 1986(10)31-37; A.Kamenski, Lettres soviétiques 1986(334)174-181; id., Ogonek 1988(37)8, Beil. 1-4, 25; M.A. Raškovskaja (Ed.), V poiskach suti iskusstva. Pis'ma R.R. F. k S.N. Durylinu, in: Vstreči s prošlym, vyp. 6, Mo. 1988; A.V. Ščekin-Krotova, R.F. i teatr. Besedy R.R. F. s E.O. Ljubomirskim, in: Chudožnik i zrelišče, Mo. 1990, 268-302; Moskovskie chudožniki. 20-30-e gody (K), Mo. 1991; A.D. Sarab'janov (Ed.), Neizvestnyj russkij avangard v muzejach i častnych sobranijach, Mo. 1992; Severjuchin/Lejkind, 1992; Agitation zum Glück. Sowjet. Kunst der Stalinzeit (K Documenta-Halle Kassel), Bremen 1994; S.T. Goodman (Ed.), Russian Jewish artists in a c. of change, 1890-1990 (K The Jewish Mus. New York), M./N.Y. 1995; E.Kovtun, Russkij avangard 1920-1930-ch gg., StP. 1996; T.M. Levina, R.F., Mo. 1996; M.V. Zolotova (Ed.), R.F. v Pariže, in: Vstreči s prošlym, vyp. 9, Mo. 2000, 340-357; A. Ėmdin (Text), R.F. Ėskizy kostjumov k spektaklju Goset "Putešestvie Veniamina Tret'ego", Mo. 2001; Wilhelmi, 2001; Die russ. Avantgarde und Paul Cézanne (K Hamm), Bönen 2002; Y.Petrova (Ed.), A time to gather. Russian art from foreign private coll. (K), StP. 2007; E.F. Kovtun u.a., Avangard, ostanovlennyj na begu, Le. Le. 1989

 


VOLLMER

Falk, Robert Rafailowitsch, sowjet. Maler, †1958. Lit.: Vollmer, 2. - Tagebuch (Wien), 14 (1959) Nr 2 p. 1, m. Abb.