Gong Xian (Banm[o]u; Banqian; Chaizhang[ren]; Saoyelou; Yeyi), chin. Maler, Kalligraph, Kunstkritiker, Dichter, Prosaist, *1617/20 (lt. Yu Jianhua) Kunshan/Prov. Jiangsu, †1689 Jiangning (Nanjing). Vater von Gong Zhu.
Gong, Xian
Verbrachte sehr wahrsch. schon die Kindheit ebd. In früher Jugend eher als Dichter bek., bewegte sich G. in Nanjinger Literatenkreisen und galt in seinen Mittzwanzigern als herausragendes Talent. Fraktionalismus am Ming-Kaiserhof und Reg.-Übernahme durch die Mandschu (1644) scheinen eine reguläre Beamtenlaufbahn verhindert zu haben. Sympathisierend mit Partisanen und Mandschu-Gegnern der konservativen "Restaurations-Ges." (Fushe), mußte G. 1645 bei Einmarsch der Mandschu-Truppen in Nanjing nach Hai'an zhen (b. Taizhou/Prov. Jiangsu) fliehen, wo er als Privatlehrer tätig war. Zw. 1651 und ca. 1655 Aufenthalt in Yangzhou/Prov. Jiangsu. Während dieser Zeit verlor G. die noch junge erste Ehefrau. Um 1655 Rückkehr nach Nanjing, nun Jiangning, wo sich G. vor 1669 am Jingliang-Berg niederließ und den berühmten "Halben-Morgen-Garten" (Banm[o]uyuan) mit Blumen und Bambus anlegte. Der Freund, Maler, Kritiker und Mäzen Zhou Lianggong beschrieb G. als exzentr. Individualisten, der den Umgang mit Menschen mied, jedoch durchaus Kontakt zu Gleichgesinnten suchte, so mit Wang Hui beim denkwürdigen Treffen anläßl. eines mehrtägigen Festes in der Residenz von Zhou Lianggong 1669. Mit Fang Wen und Tang Yansheng verbanden G. tiefe Freundschaft und das gemeinsame Interesse für Malerei und Dichtung. Das von G. kompilierte Florilegium von Lyrik der mittleren und späten Tang-Zeit, für das er in der Yangzhouer Zeit bereits Druckplatten angefertigt hatte, blieb unveröffentlicht. G. bestritt seinen Lebensunterhalt mit professioneller Malerei, darunter Auftragsarbeiten für die neureiche Kaufmannselite der unteren Yangzi-Region, bes. Yangzhou, sowie Zuwendungen seiner gelehrten Literati-Freunde Zhou Lianggong, Wang Shizhen und Kong Shangren. Die Verachtung für kommerzielle Kunst drückt sich in einer Reihe von Gem.-Aufschriften aus. Eine weitere Einnahmequelle war der Malunterricht, dessen Grundlage Skizzenbücher bildeten, z.B. Banqian ketu hua shuo (Banqians [G.s] Erläuterungen zur Malerei für Malschüler), lange irrtüml. Xi Gang zugeschr., Gong Banqian shoutu huagao (G. Banqians Skizzenbuch für Malschüler) und Huajue (Geheimnisse der Malerei), auch bek. u.d.T. Gong Anjie xiansheng huajue (Geheimnisse der Malerei des Herrn G. Anjie). Trotz umfangreicher Verkäufe von Gem. verstarb G. in Armut. In den letzten Lebensjahren hielt er sich vermutl. öfters, auch für längere Zeit, in Yangzhou auf. 1687 während eines Gartenfestes von Kong Shangren traf er dort Cha Shibiao, Daoji und wahrsch. Min Linsi, was Aufschriften auf einem Lsch.-Gem. von G. nahelegen. Im selben Jahr kehrte G. wegen Krankheit nach Nanjing zurück und verstarb im Herbst 1689 in der Einsiedelei am Jingliang-Berg. Das Begräbnis wurde von Kong Shangren ausgerichtet, der sich auch der verwaisten Kinder annahm und den Nachlaß ordnete. - G. gilt als einer der originellsten und produktivsten chin. Maler des 17.Jh., der bes. Ufer-Lsch. und Gebirgspanoramen malte. Als Lehrer nennt G. selbst Li Liufang, vom dem er das Weidenmalen lernte. Viell. studierte er auch bei dem Nanjinger Maler Zheng Zhong. Erh. sind (lt. Kuntze) 51 Hängerollen, 11 Querrollen, 15 Lsch.-Alben, 11 Einzel-Bll., 8 Fächerbilder sowie 2 Skizzenbücher (jeweils 20 Bll.) für Malschüler. Zus. mit Fan Qi, Gao Cen, Zou Zhe, Wu Hong, Ye Xin, Hu Zao und Xie Sun gehört G. zu den sog. "Acht Meistern von Jinling bzw. Nanjing" (Jinling bajia), die repräsentativ für die Nanjing-Schule sind. Dieser Regionalstil der Lsch.-Darst. zeichnet sich durch Festigkeit der Form und Bildordnung sowie bildfüllende Komp. aus. Obgleich G. von seinen ungewöhnl. Lsch. behauptete, "vor mir war niemand unter den Menschen des Altertums, und es wird niemand nach mir sein" (Duhualu 2/954), knüpfen die frühen Bildwerke unmittelbar beim blassen, linearen Minimalismus der Anhui-Schule an und stellen sich bewußt, zusätzl. signalisiert durch Aufschriften, in die Trad. der "Alten" (guren), namentl. von Lu Hong (tätig zw. 713 und 742), Mi Fu (*1051, †1170) und Ni Zan (*1301, †1374), z.B. Gong Chaizhang shanshui ce (Lsch.-Album von Gong Chaizhang, 6 Bll., Tusche/Papier, undat., Kansas City, Nelson Gall. of Art). In den 1650er Jahren, nach kurzem Stud. bei Dong Qichang, entwickelte G. den für ihn typ. Stil mit mehrfacher Schichtung von Texturstrichen (cun) bzw. Tuschetupfen (tien) und Abstufung der Helligkeit von Perlgrau bis Tiefschwarz, rhythm. gegliedert und voneinander abgesetzt durch unbedeckte weiße Flächen. Dieser an die Mon.-Lsch. der Nördl. Song-Maler Li Cheng (*919, †967), Dong Yuan und Mi Fu erinnernde Stil pointill. übereinandergelagerter Tuschetupfen (jimo) besticht weniger durch die Pinseltechnik als durch die Dramaturgie der Komp., wobei Formen plast. herausgearbeitet und spannungsreiche Effekte durch den Kontrast von starkem Licht und Schatten erzielt werden. Bes. gelungen stellt sich diese Komp.-Form, die den gestalter. Ansatz der Nördl. Song-Schule wiederbelebt, in einer Lsch.-Hängerolle von 1655 (Tusche/Papier, Taibei, S.H. Hwa Coll.) dar sowie in G.s Meisterwerk Qianfeng wanhe (Tausend Gipfel, zehntausend Schluchten, Tusche/Seide, Zürich, Rietberg Mus., C.A. Drenowatz Slg). Gipfel und Täler entfalten sich in Tiefe und Breite, die Lsch. ist hermet. geschlossen und öffnet sich dem Auge des Betrachters nur allmählich. Die wenigen Gebäude des menschenleeren Gem. stehen isoliert und werden vom Steinmassiv der vertikal aufragenden Bergnadeln und kräftigen Diagonalfalten beherrscht. Das aus Felsen, Bergen und weiteren Lsch.-Elementen zusammengesetzte Panorama scheint sich unendl., bis über den Bildrand hinaus zu erstrecken. Die Lsch. ist additiv mit dem Stein oder "Knochen der Erde" als Grundelement komponiert. Helle Wasser- und Wolken- bzw. Nebelflächen verdeutlichen die räuml. Verhältnisse. Kahle Bäume und tiefhängende Nebel gemahnen an die Kälte des Winters. Dämon.-bedrohl. wirken die ausgeprägten Hell-Dunkel-Kontraste in der Natur mit illusionist. Schattierung, vermutl. beeinflußt von europ. Graphiken, die im 17.Jh. durch Vermittlung der Jesuiten nach Nanjing gelangt waren: Matteo Ricci hielt sich im Mai 1595 und zw. Febr. 1599 und Frühjahr 1600 in der Südmetropole auf. Die bemerkenswerten Chiaroscuro-Effekte in G.s Lsch. (Yonezawa, 1953, 1961) mit punktueller Beleuchtung ergeben sich aus der Verbindung von Elementen des Nördl. Song-Stils und europ. psychovisuellen Komp.-Verfahren. Während diese den Stimulus der neuen Entwicklung bildeten, waren jene maltechn. (um die gewünschten Effekte zu erzielen) relevant und auch legimitator. bedeutsam (Cahill, 1970, 65). Die melanchol. Weltsicht und "menschenfeindl." (Kümmel, ThB22) Haltung, die den bed. Lsch. von G. nachgesagt wird, gilt als Ausdruck des polit. Protestes gegen das Mandschu-Regime und Psychogramm eines "Übriggebliebenen" (yimin), loyalen Anhängers der Ming. Ebenfalls in Verbindung mit polit. Widerstand wird G.s daoist. Gesinnung gesehen, die sich im Üben von Atemtechniken und dem Interesse für Kräuterkunde äußerte. Das Thema der Vereinsamung wird neben den Gebirgs-Lsch. auch in Gem. mit and. Sujets aufgegriffen, bes. bei den Weidenbaum-Darst., z.B. Wilde Weiden im Frühwinter (Tusche/Papier, frühe 1650er Jahre, Slg unbek.) und der einzigen bek. Figuren-Darst. des alt-chin. Denkers Laozi auf einem Ochsen reitend (kurze Hängerolle, Tusche/Papier, sign., Siegel von G., Nishinomiya, Kurokawa Inst. of Ancient Cult., Kurokawa Coll.). G.s Spätstil wirkt gefälliger, die Oberflächen der Felsformationen erscheinen samtig, die Pinselstriche teilw. spontan und kalligraph., z.B. Frühlings-Lsch. (Hängerolle, Tusche/Seide, nach Wang Fu [*1362, †1416], im Stil von Dong Yuan und Juran, dat. 20.4.1689). Obwohl G.s Kalligraphie im Schatten seines umfangreichen maler. Werkes steht, ergänzen und erklären die meist in Kursivschrift (xingshu) abgefaßten Aufschriften Bildsujet und -gehalt in Form von Gedichten. G.s Hängerolle Duliuju (Klause der Einsamen Weiden, Tusche/Papier, sign., Siegel von G., ca. 1674, Berkeley, AM, Ching Yuan Chai Coll.) mit zehn Zeilen Kursivschrift, bei der die vom Rhythmus der Strichstärke abhängige Dichte der Zeichen z.T. stark variiert, enthält zwei Gedichte, die als Erwiderung an den sonst unbek. Herrn Zhongyu gerichtet sind. In diesem Werk manifestiert sich die komplexe Persönlichkeit des Malers, Kalligraphen und Dichters G. sowie eine spezif. Größe des chin. Denkens: das Zusammenspiel von Anregung (gan) und Antwort (ying, da), bei dem das Kunstwerk zum Ort der geistigen Begegnung wird. Aus maltheoret. Sicht kommen G.s nur fragm. erh. Skizzenbüchern und seinem Traktat Huajue bes. Bedeutung zu. Das Huajue befaßt sich in 58 Abschnitten in loser Folge mit der Malerei von Steinen (Felsen), Bergen, Bäumen, Archit. in der Lsch. (Brücken, Gebäude, Aussichtstürme, Pavillons), Booten sowie Linienführung und Aufbau der Lsch.-Darst unter Diskussion der "Drei-Fernen", d.h. der drei versch.-hoch gelegenen Standorte, von denen der Maler eine Lsch. betrachtet, nämlich "Ferne in der Höhe" (gaoyuan), "Ferne in der Tiefe" (shenyuan) und "Ferne in der Ebene" (pingyuan). Gegen E. des Traktats geht G. auf das Malen von Paulownia, Kiefern, Taihu-Steinen und Weiden ein. Neben Lob für die Malweise der "Alten" enthält das Huajue Kritik am Stil von 48 zeitgen. Malern, ohne einzelne Namen zu nennen. Erwähnenswert ist ferner die Anthropomorphisierung der Felsen, die nach G. "Gesicht, Schulter, Fuß und Bauch" haben und sich "wie Menschen voreinander verneigen, sitzen oder liegen" (Huajue, Abschnitt 5, vgl. Kuntze, 1966, 29). Ebenfalls wichtig sind G.s Gedanken zu Pinselführung und Tuscheauftrag. Während erstere erlernbar ist, trifft dies für den Tuscheauftrag nicht zu. Für G. ist "Tusche" Ausdruck der "Atem-Resonanz" (qiyun), ein in der Lit. viel diskutiertes, weil ambivalentes Konzept, das sich auf die Manifestation des mikro- und makrokosm. qi (Lebensatem, -energie, Hauch, Geist, Fluidum usw.) bezieht und im zu Malenden, im Malenden, beim Malen, im Gemalten oder bei seiner Betrachtung lokalisiert sein kann. Inwiefern G.s Huajue und bes. die beiden Skizzenbücher als Vorbilder für das von seinem Freund und Schüler Wang Gai herausgegebene Jieziyuan huazhuan (Mallehrbuch vom Senfkorngarten, 1.Aufl. des 1.Teils 1679) gelten können, ist nicht eindeutig geklärt, da Wangs Herausgabe des Mallehrbuches wohl auch von Shen Xinyu angeregt war, der ihm eine Serie von 43 Zchngn mit Kommentaren zum Stud. der Malerei von Li Liufang überließ. G. gilt unter den Malern des 17.Jh. als "Ich-Maler" (Kuntze, 1966), der in Abgrenzung zu Dong Qichang Stilelemente und Techniken der Nord-Schule aufgriff und diese zuerst mit westl. Lichteffekten verband. Die ungewohnte Sehweise, die einen für die damalige Zeit kaum gekannten Mag. Realismus in die Lsch.-Malerei trug, zeugt von qualitätssichernder Selbstreflexion. Der entscheidende Blick liegt allein beim Künstler, der sich von der Beurteilung durch das Publikum, bes. Kaiser und Literati, gelöst hat. Den ausgeprägten Selbstbezug, der auch in Dichtung und Kalligraphie durchscheint, formulierte G. in einer Aufschrift auf einem Lsch.-Bl. (Lsch.-Album, 12 Bll., Tusche/Papier, ca. 1679, New York, Metrop. Mus., ehem. P.Y. and Kinmay W.Tang Fam. Coll.) folgendermaßen: "Nowadays when people paint they only do what appeals to the common eye; I alone do not seek to please the present. I note this with a laugh" (Übers. Wen Fong). G.s Arbeiten hatten unmittelbar Einfluß auf die Nanjinger Meister, u.a. Hu Zao und Zou Zhe. Im frühen 20.Jh. ließen sich Chen Hengke, Huang Binhong, Xiao Sun u.a. von G.s Werken inspirieren. Von einer systemat. Rezeption der Malerei von G. kann jedoch nicht die Rede sein. Diese war vermutl. von vornherein ausgeschlossen durch das "fremde", unheiml. Element seines mag. Illusionismus, getragen von Katastrophenangst und -lust.
Xiangcaotang ji (Slg aus der Duftgräserhalle).
Group exhibitions:
1974 Zürich, Mus. Rietberg: Tausend Gipfel und Zehntausend Täler (K) / 1985 Baden-Baden, KH: Im Schatten hoher Bäume. Malerei der Ming- und Qing-Dynastien (1368-1911) aus der Volksrepublik China (K) / 1992 Toronto, R. Ontario Mus.: Hommage to heaven, hommage to earth (K) / 1998 Paris, Gal. Nat. du Grand Pal.: Trésors du MN du Pal., Taipei (K) / 2003 Berlin, Mus. für Ostasiat. Kunst: Schätze der Himmelssöhne. Die Kaiserl. Slg aus dem Nat. Pal.-Mus, Taipeh (K) / 2003-04 New York: China Inst. Gall.: Passion for the mountains. Seventeenth c. landscape paint. from the Nanjing Mus. (K); Metrop. Mus.: Dreams of yellow mountain. Landscapes of survival in seventeenth c. China (K) / 2005 London, RA: China. The three Emperors, 1662-1795 (K).
Thieme-Becker, Vollmer, and AKL:
ThB22, 1928
Other encyclopedias:
B.S. Myers (Ed.), Enc. of paint., N.Y. 1955; Bauer, GEM V, 1977 (alle s.v. Kung Hsien); Yu Jianhua, 1981, 1554; DA XII, 1996; Bénézit VI, 1999; Kindler, ML III, 1966 (s.v. Kung Hsien)
Printed sources:
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Online sources:
The Metropolitan Mus. of Art, Timeline of Art Hist., N.Y.
Kung Hsien, auch K'ai-hsien, Tzŭ Pan-ch'ien und Yeh-i (nicht -tao, wie man häufig findet), Hao Ch'ai-chang-jén, u. Pan-mou ("½ Morgen", wegen seines winzigen Gartens), Hausname Sao-yeh-lou, chines. Maler, Kalligraph u. Dichter, aus K'un-shan (Kiang-su), später in tiefster Einsamkeit u. Armut in Nanking nur der Kunst und seinem geliebten Garten lebend, bis nach 1698 tätig, der erste der "8 Meister von Nanking". K.s schwermütige, fast menschenfeindliche Landschaften gehören zu den persönlichsten Offenbarungen der chines. Malerei der südlichen Richtung. Verfasser eines vielgelesenen Büchleins über Malerei, Hua-chüeh. Zwei Landschaftsalben der Samml. Chin und Lo hat der Verlag Hakubundō in Osaka, ein 1688 dat. Landschaftsalbum der Verlag Yen-kuang-shih in Peking veröffentlicht. Interessant ist eine Anleitung zur Malerei mit Skizzen u. Bildern, die Omura herausgab (Tanseisha, Tōkyō). Sonstige Hauptbilder: 1. Landschaft, Samml. Mukai, Sanuki, dat. 1664, Nanshü Meigwaën, Tōkyō 1904ff., H. 18. - 2. Landschaft, Samml. Iwamoto, Osaka, dat. 1686 (nicht 1746, wie im Text steht), Kokka H. 379. - 3. Landschaft, Samml. Kuwana, Kyōto, Sel. Rel. of Jap. Art, Tōkyō 1900ff., XVIII. - 4. Landschaft, Samml. Hara, Yokohama, Tōyō Bijutsu Taikwan, Tōkyō 1908ff., XII. - 5. 2 Landschaften, Samml. Kuwana, Nanshu H. 5. - 6. Landschaft, Samml. Nakane, Tōkyō, Bijutsu Shūei H. 18. Chavannes, Journal Asiatique 1918, I 330.