Riley, Bridget (Bridget Louise), engl. Malerin, Zeichnerin, Grafikerin, Autorin, Kuratorin, *24.4.1931 London, lebt ebd.
Riley, Bridget
1938 Übersiedlung der Fam. nach Lincolnshire. Ausb.: 1946-48 Cheltham Ladie's College. Stud.: 1949-52 Goldsmith College of Art, London. 1952-55 Royal College of Art, ebd. 1959-62 Mitarb. in einer Londoner Werbeagentur. Lehraufträge: 1959-61 Loughborough College of Art; 1960 Hornsey College of Art; 1962-64 Croydon School of Art. Ehrendoktor der Univ. Oxford 1993, Cambridge 1995. – R. zählt seit mehr als fünfzig Jahren zu den herausragenden Malerinnen der Gegenwart. Konsequent erforscht sie die Grundkonstanten der Malerei und die Phänomene des Sehens oder, wie sie es nennt, der "reinen, ungehinderten Wahrnehmung". Reduktion, Abstraktion und ein breites Spektrum gestalterischer Effekte kennzeichnen ihre Arbeiten, die das Ziel verfolgen, in einem kalkulierten Spiel mit meist wenigen Farben und einfachen gegenstandslosen Formen, die Illusion von Licht, Raum und Bewegung zu erzeugen und mittels optischer Täuschungen das Auge zu irritieren, um es Dinge sehen zu lassen, die nicht da sind. R.s Werk, das durch seine Stringenz und Präzision besticht, ist auch als Kommentar zur Gesch. der abendländischen Malerei zu verstehen, mit der sich die Künstlerin seit langem intensiv auseinandersetzt. Als maßgebliche Mitbegründerin der Op-Art und mit Gem., die zu den Ikonen der Nachkriegsmoderne zählen, hat R. seit den 1960er Jahren selbst Kunstgesch. geschrieben. Gleichwohl wehrt sie sich dagegen, ausschl. als Protagonistin dieser Richtung vereinnahmt zu werden. In vielfältiger Weise variiert und verfeinert R. ihre Themen und Motive, um sie, nachdem sie geruht haben, erneut aufzugreifen, abermals zu variieren und neu zu interpretieren. Ihre in Serien und Werkgruppen angelegten Gem. entstehen in einem aufwendigen, meist mehrere Monate dauernden Prozess. Nachdem am Anfang die sorgfältige Analyse der jeweiligen Bildelemente steht, entwickeln sich die Komp. aus einer Mischung von Planung, Methode und nicht exakt vorhersehbaren Prozessen, die sich gegenseitig bedingen. Mit vorbereitenden Zchngn, Collagen sowie mit klein- und später großformatigen Gouache-Studien versichert sich die Künstlerin der optischen Wirkung. Sämtl. Farben mischt sie selbst und legt die genauen Farbtöne und deren Intensität fest. Da für sie die gedankliche Arbeit und nicht der Herstellungsprozess des Bildes entscheidend ist, überlässt sie die malerische Ausführung ihrer überwiegend großformatigen Gem. schon seit vielen Jahren Assistenten, die R.s präzise, millimetergenaue Angaben, per Hand auf die Lw. übertragen. Diese Praxis dient auch dazu, Emphase zu vermeiden und eine Distanz zur eig. Arbeit herzustellen, die für die Künstlerin unentbehrlich ist. R.s wegweisendes, umfangreiches Œuvre umfasst Gem. (Öl, Acryl, Emulsionsfarbe, PVA), Aqu., Gouachen, Zchngn, Collagen, Druckgrafik (Siebdrucke) und ortsbezogene, temporäre Wandzeichnungen und -gemälde. Ihre Arbeiten wurden in mehreren großen Retr. gezeigt und seit 1955 internat. in wichtigen Einzel- und Gruppenausstellungen präsentiert, u.a. 1968 und 1977 auf der Documenta in Kassel (K), 1968 auf der Bienn. von Venedig (K). Werke befinden sich weltweit in bedeutenden öff. und priv. Sammlungen. Zahlr. Preise, Auszeichnungen und Ehrungen unterstreichen R.s internat. künstlerischen Rang; 2003 Praemium Imperiale für Malerei, Japan Art Assoc., Tokio. - 1939-45 wächst R. im ländlichen Cornwall auf. Während ihr Vater im Krieg ist, werden sie, ihre Mutter, die jüngere Schwester und ihre Tante (eine ehem. Kunststudentin des Goldsmith College of Art), in der kleinen Hafenstadt Padstow evakuiert. In dieser Zeit entwickelt R. ihre bes. Beziehung zur Natur und empfängt, angeregt durch ihre Mutter, die ersten Impulse für ein bewusstes Sehen - Erfahrungen, die sie als die eigentliche Grundlage für ihr visuelles Leben bezeichnet. 1946-48, als Schülerin am Cheltenham Ladies' College, wählt sie neben den Pflichtfächern ausschl. den Kunstunterricht. Ihr Lehrer Colin Hayes, späterer Tutor am Royal College of Art in London, führt sie an die Gesch. der Malerei heran. Angeregt durch ihn besucht sie die Aktzeichenklasse der örtlichen Kunstschule. Die Van-Gogh-Ausst. 1947 in der Tate Gall. ist ihre erste Begegnung mit der Malerei der Moderne. Während des Stud. 1949-52 am Londoner Goldsmiths College of Art konzentriert sie sich, neben Porträts und Lschn., fast ausschl. auf das Aktzeichnen. Nach dem Wechsel 1952 an das Royal College of Art, das sie 1955 mit dem Bachelor of Arts abschließt, und der für sie enttäuschenden Berührung mit der aktuellen Londoner Kunstszene, folgt eine Phase tiefer Selbstzweifel und großer Ungewissheit. Die monatelange Pflege des durch einen Autounfall schwer verletzten Vaters führt zu einem physischen und psychischen Zusammenbruch. Davon erholt, arbeitet sie in einem Antiquariat als Glaswarenverkäuferin, als Kunstlehrerin und von 1959-62 halbtags als Illustratorin in der Werbeagentur J.W. Thompson, bei der sie dank eines Fehlers bis 1964 auf der Gehaltsliste steht. Malerisch setzt sie sich mit Matisse und Bonnard auseinander. Die Pollock-Ausst. 1958 in der Whitechapel Art Gall. beeindruckt sie nachhaltig. 1959 wird zum Wendepunkt in der künstlerischen Laufbahn. R. nimmt an einer Kunst-Sommerschule in Suffolk teil, bei der sie den 16 Jahre älteren Maler und Kunstgelehrten Maurice de Sausmarez trifft. Er wird ihr Mentor, Freund und späterer Biograph und bringt ihr den Futurismus, den Farbdivisionismus und die europ. Moderne nahe. Georges Seurats Neo-Impressionismus und das Phänomen der interaktiven Farbwirkungen wird zum Ausgangspunkt ihrer künstlerischen Auseinandersetzung. Im gleichen Jahr entsteht die Kopie (London, Courtald Gall.) nach einer Reproduktion von Seurats Gem. "Brücke bei Courbevoie" (1886/87), ein Jahr später dann das bekannte, eigenständige Gem. Pink Landscape (Priv.-Slg) in pointillistischer Manier. Es zeigt eine Hügellandschaft bei Siena zur Mittagszeit, kurz vor Ausbruch eines Gewitters, und ist durch große divisionistische Farbflecken aufgebaut. Die frühen Gem. hält R. zwar großteils für misslungen, aber hinsichtlich der Werkentwicklung dennoch für sehr wichtig. Nach einer Italienreise 1960 (auf der sie die Archit., Piero della Francesca, Umberto Boccioni und Giacomo Balla bes. stark beeindrucken) kommt es im Herbst zum Zerwürfnis mit Sausmarez, was R. erneut in eine tiefe persönliche und künstlerische Krise stürzt. Das Vorhaben, ein finales, vollst. schwarzes Bild zu malen, führt zu den ersten ausschl. schwarzweißen Bildern (1961-64), aus denen sich ihr unverwechselbares Werk entwickelt. Signifikant ist die wiederholte Verwendung einer einzigen (geometrischen) Form. Bei dem Gem. Shiver (1964, Priv.-Slg) etwa sind kleine unterschiedlich geneigte Dreiecke so in Reihen angeordnet, dass eine nicht vorhandene Krümmung entsteht. Zu Schlüsselwerken zählen das an der Hard-Edge-Malerei orientierte Gem. Kiss (1960/61, Priv.-Slg) oder die Schachbrett-Komposition Movement in Squares (1961, Arts Council Coll., London, Southbank Centre). Deren sogartiger räumlicher Effekt wird dadurch erzielt, dass sich die schwarzen Quadrate zur Bildmitte hin kontinuierlich verengen und scheinbar zusammenfließen. Exemplarisch sind außerdem zu nennen: Blaze 1 (1962), dessen konzentrisches Zickzackmuster optisch zur rotierenden Spirale wird, Fall und die Current-Reihe, die mit schwarzen Wellenlinien auf weißem Grund, Bewegung vortäuschen, wo sich real nichts bewegt (z.B. Crest, 1964, London, Coll. British Council). Z.T. werden in die Bilder neutrale Grauwerte einbezogen (z.B. Amnesia, 1964, Düsseldorf, KM). R. arbeitet nun "mit einer nie zuvor gespürten Intensität und Überzeugung". Rasch stellen sich Erfolge ein. 1962 findet die erste Einzelausstellung in der Gall. One in London statt (K). In dem gleichaltrigen Maler Peter Sedgley findet R. einen neuen Partner. Auf einer gemeinsamen Südfrankreichreise 1961 kaufen sie auf dem Plateau de Vaucluse ein verfallenes Gehöft, das sie instand setzen, um ein Atelier erweitern und regelmäßig nutzen. Mit ihren Op-Art-Gem. setzt R. Maßstäbe, zählt bald zu den Arrivierten in der Kunstszene und zeigt ihre Arbeiten in der wichtigen Ausst. "The New Generation" in der Whitechapel Gall., an der u.a. auch Allen Jones und David Hockney teilnehmen. 1965 ist das Jahr des endgültigen Karrieredurchbruchs. R. wird zur Teiln. an der legendären (Wander-)Ausst. "The Responsive Eye" im New Yorker MoMA eingeladen, an der viele berühmte Kollegen beteiligt sind. R.s Wellenlinienbild Current (1964, New York, MoMA), dient als Umschlag-Motiv des Ausstellungskatalogs. Die gleichzeitig stattfindende Einzelausstellung in der New Yorker Avantgarde-Gal. Richard Feigen ist bereits vor der Vernissage ausverkauft. Fast über Nacht wird R. weltberühmt. Allerdings lernt sie die Kehrseite des schnellen Ruhms kennen. Vergrößerungen ihrer Gem. dienen als Schaufensterdekorationen der 5th Av., Motive ihrer Werke werden als Muster für Modeartikel missbraucht. Empört versucht sie vergeblich gerichtlich gegen die kommerzielle Piraterie und Vulgarisierung ihres Werks vorzugehen. Zwei Jahre später jedoch kommt es, angestoßen durch diese Vorfälle, zu einem ersten verbesserten Urheberrechtsschutz in den USA, den Barnett Newman als Lex Bridget bezeichnet. M. der 1960er Jahre führt R. farbige Grauwerte in ihre Malerei ein. Etwa bei der Komp. Arrest 2 (1965, Kansas City/Mo., Nelson-Atkins MoA), aus eleganten, vertikal verlaufenden Wellenlinien in subtilen Grautönen. Nach einem Griechenlandaufenthalt 1967 erfolgt der Durchbruch zur reinen Farbe. Die ersten farbigen Gem. bestehen aus vertikalen Streifen, bei denen zunächst nur zwei Farben zum Einsatz kommen, wie z.B. bei Chant 1 und Chant 2 (1967, vermutlich Priv.-Slg). In dicht aneinandergereihten, schmalen Streifen umschließen sich die Farben Rot und Blau und verschmelzen vor dem weißen Bildgrund optisch zu Violetttönen und im Nachbild zu flüchtigen, komplementären Gelborangetönen. Einem vergleichbaren Prinzip folgen Gem. wie Cataract 3 (1967, London, British Council) mit an- und abschwellenden Wellenlinien. 1968 vertritt R., zus. mit dem Bildhauer Philipp King, Großbritannien auf der 34. Bienn. in Venedig und erhält als erste Frau den Großen Internat. Preis für Malerei. Im selben Jahr arbeitet sie zus. mit Sedgley an SPACE, einem Projekt zur Bereitstellung von Künstlerateliers, das im Jan. 1969 in Kraft tritt. 1970 zeigt der KV Hannover die erste Retr. ihrer Arbeiten von 1961-70 (K). Nach weiteren Stationen in Bern, Düsseldorf, Turin und London wird die Schau mit 40000 Besuchern die erfolgreichste Einzelausstellung zeitgen. Kunst. Die Werke der späten 1960er und der 70er Jahre beschäftigen sich intensiv mit der visuellen und emotionalen Resonanz auf Farbe und mit deren Beziehung zum Licht. Die innovative (dreifarbige) Zing-Ser. (1971) spielt in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle. Bei Zing 1 z.B. sind in einem schmalen Balken jeweils drei vertikal verdrehte Streifen (in Rot, Blau und Grün) gruppiert. Im nächsten, gleich großen Balken, verlaufen die Farbstreifen genau gegenläufig. Die auf weißem Grund in konstantem Abstand wechselweise angeordneten Balken erzeugen optisch horizontale Farbzonen und suggerieren nicht vorhandene Farben wie Orange und Violett. Von 1974-78 beschäftigt sich R. ausschl. mit der ebenfalls wichtigen Werkgruppe der Kurvenbilder. Die Gem., die mit sanft fließenden Wellen einen dreidimensionalen Illusionismus von geschmeidiger Körperhaftigkeit erzeugen, zählen zu R.s sinnlichsten und lyrischsten Werken, was sich auch in poetischen und musikalischen Titeln widerspiegelt. 1978 wird das bis dahin auf drei Farben beschränkte Repertoire mit Song of Orpheus (London, Southbank Centre, Arts Council Coll.) auf fünf Farben erweitert. Mit dem E. der Dekade verschwindet der weiße Hintergrund aus den Bildern und für die folgenden 17 Jahre (1980-1997) auch die Kurve. Ausgedehnte Reisen (ab 1976) nach Indien, Japan, in die USA, nach Australien, in die Südsee und nach Indonesien, inspirieren R. in den frühen 1980er Jahren zu neuen Bildern und lassen sie zu der auf ein Minimum reduzierten formalen Struktur der vertikalen Streifenbilder zurückkehren. Die Interaktion der Farben vermittelt, auch bei sanften Modulationen, den Eindruck von Vibration. Nach einer Ägyptenreise im Winter 1979/80 übernimmt R. bewusst die kräftige Farbpalette der Pharaonenzeit aus Türkis, Blau, Rot, Gelb, Schwarz und Weiß. Die ägyptischen Gem. markieren zudem die Anfänge der späteren und bis heute gültigen, freien Farborganisation. Die Farbgestaltung der Innenräume des Royal Liverpool Hospital (1983) geht ebenfalls auf die Inspiration durch die Farbigkeit der Grabgemälde von Luxor zurück. Ein erneuter Besuch von Venedig erweitert die Farbpalette zusätzlich (z.B. Serenissima, 1982, Priv.-Slg). Seit Beginn der 1980er Jahre rückt zunehmend die Auseinandersetzung mit Farbkontrasten und der raumplastischen Farbwirkung in den Mittelpunkt. R. verwendet nun in einem Bild bis zu 25 Farben, die sie zu Blöcken und Ensembles in freiem Rhythmus arrangiert. Gegen E. des Jahrzehnts wird in den sog. Zig-Bildern die Bildfläche, zusätzlich zur Vertikalen, durch das Einbeziehen der Diagonale dynamisiert, eine Maßnahme, die das bisherige räumliche Gefüge instabil werden lässt. Verschiedenfarbige, aufwärts strebende, rautenförmige Einzelformen bilden größere Konglomerate, die sich ineinander verzahnen. Immer wieder finden dieselben Farben zu neuen, überraschenden Kombinationen. Stellenweise wird die Bildstruktur aufgebrochen, wenn Nachbarschaften von Rhomben identischer Farbe miteinander verschmelzen (Ease, 1987; Vespertino, 1988, beide Priv.-Slg). 1997 führt R. erstmals wieder sanft geschwungene Kurven ein und mit ihnen ein weiteres Formelement mit starker Eigendynamik. Die Anzahl der Farben wird auf drei bis fünf beschränkt. Es entstehen bewegte Komp. aus leuchtenden, abstrakten Farbfeldern, Linien und Bögen, die die Bildoberfläche in Schwingung versetzen und fluktuierende Bewegungen erzeugen. Mit verändertem Betrachterstandpunkt verändert sich auch die Bildwirkung. Im Wechselspiel treten Farbflächen hervor oder weichen zurück (Painting with Verticals 3, 2006; Cadence 8, 2007; Red with Red 1, 2007, alle Priv.-Slg). Die heiter rhythmisierte, arabeskenhafte Komp. des großformatigen, friesartigen (zweiteiligen) Querformats Evoë (2003, London, Tate Modern) setzt sich aus unregelmäßigen, weich gekurvten, sich überschneidenden Flächenformen in Grün, Blau, Hellrosa und Dunkelrosa zus. und kann als Reminiszenz an Matisses "Tanz" (1910) gelesen werden. Nachdem 1998 für die Ausst. White Noise in der KH Bern mit Composition with Circles 1 die erste mon. Wandzeichnung entstanden ist - eine Struktur aus identischen schwarzen Kreisen (Grafit, Permanent-Marker), realisiert R. 2007 mit Arcadia 1 (Berlin, Gal. Max Hetzler) ihr erstes großes, vierfarbiges Wandgemälde. Anknüpfend an die schwarzweißen Wandzeichnungen entstehen 2011 die Gem. Two Yellows, Comp. with Circles 1 – 3 (1: Priv.-Slg; 2: London, Hazlitt Holland-Hibbert; 3: Lugano, Primi Fine Art Sa). Gleich große, sich berührende und überschneidende Kreise in zwei unterschiedlichen Gelbtönen sind scheinbar willkürlich auf weißem Grund angeordnet und evozieren auf subtile Weise räumliche Tiefe und Bewegung.
Solo exhibitions:
New York: 1966 MoMA (K); 2000 Dia Center for the Arts, Retr. (K); 2000 (K), '04 (K), '07 (K) PaceWildenstein / 1968 Rotterdam, BvB (K) / 1971 Prag, NG (K) / 1975, '78, '90 (K) New York, Sidney Janis Gall. / 1975 (K), 2003 (K) Basel, Gal. Beyeler / Buffalo, Albright-Knox AG (K) / Tokio, NMMA (K) / 1984 Durham, Durham Light Infantry Mus. and Durham AG. (K) / London: 1992 (K), '93, '96 (K), 2003, '06, '08 (K), '09, '11 (K), '12 (K) Karsten Schubert; 1999 Serpentine Gall. (K); 2002 Tate Britain (Retr., K); 2010 NG (K) / 1999 Düsseldorf, KV für die Rheinlande und Westf. (K); / 2002 Krefeld, Mus. Haus Esters und Kaiser Wilhelm Mus. (K) / 2007 (K), '09, '11 (K), '13 (K) Berlin, Gal. Max Hetzler / Paris: 2008 MAMVP (Retr., K); Gal. Max Hetzler (K) / 2016 Den Haag, Gemeente-Mus.; Edinburgh, Scottish NG of Mod. Art / 2017 Christchurch, Christchurch AG / 2022 Bern, Zentrum Paul Klee. -
Group exhibitions:
London: 1955 R. Soc. of British Artists: Young Con-temporaries; 2017 RA: The London Original Print Fair 2017 / 1967 Belfast, Ulster Mus.: Op Art / 1978 Ridgefield, Aldrich Contemp. AM: The Sixties Coll. Revisited / 2019 Wien, MUMOK: Vertigo - Op Art und eine Gesch. des Schwindels 1520-1970.
Other encyclopedias:
Bauer, GEM VII, 1978; R.Kostelanetz, A dict. of the Avant-Gardes, N.Y. 22 000 DA XXVI, 1996; EAPD, 1989; Dunford, 1990; Spalding, 1991; ContempArtists, 1983; Windsor, 1992; I.F. Walther, Künstler-Lex., in: Kunst des 20. Jh., II, Köln u.a. 1998; Delarge, 2001
Printed sources:
R.Kudielka (Ed.), B.R., L. 1995; id. (Ed.), B.R., Malen um zu sehen, Ostfildern-Ruit, 2002; M.Hentschel (Ed.), B.R., Ostfildern-Ruit 2002; F.Follin, Embodied visions – B.R., Op art and the sixties, L. 2004.
Online sources:
Website Gal. Max Hetzler, Berlin; David Zwirner; Sprüth Magers; Dict. universel des Créatrices, 2024