Hajas (eigtl. Frankl), Tibor, ungar. Performance-, Foto-, Videokünstler, Lyriker, Schriftsteller, *3.8.1946 Budapest, †27.7.1980 (Autounfall) Szeged.
Hajas, Tibor
Begann 1965 ein Englisch-Stud. an der Eötvös-Loránd-Univ. Budapest; noch im selben Jahr nach der Teiln. an einer Demonstration verhaftet und wegen Aufwiegelung verurteilt, 14 Monate Haft; konnte danach sein Stud. nicht fortsetzen (1995 rehabilitiert). Schloß 1971 eine Buchbinder-Ausb. ab, arbeitete ab 1972 beim Gemeinschaftsunternehmen der Holz- und Papierindustriegenossenschaften als Büroangestellter. - Neben u.a. Gergely Molnár, Tamás Szentjóby und László Najmányi zentrale Figur der ungar. Undergroundkultur der 70er Jahre, emblematischer Repräsentant seiner Generation: H.s "Kamikaze"-Existenz, deren Freiheitsgrad sich in einer nonkonformistischen und tabuverletzenden Verhaltensweise, in geistiger und physischer Unabhängigkeit äußerte, war im generell unfreien sozialen Milieu des Kádár-Regimes unnachvollziehbar radikal und vorbildhaft zugleich. Der von H. eingeschlagene Weg, die Auflösung der ästhetischen Autonomie der Kunst und die gleichzeitige Ausweitung ihrer Grenzen, führte ihn in die einander nahestehenden Gebiete von Concept-art, Performance und Body art. Sein Werk bildet einen grundlegenden und kaum zu übertreffenden Beitrag zur Gesch. der Performancekunst in Ungarn, wobei seine Videoarbeiten ebenfalls zu den frühesten ungar. Experimenten der Gattung gehören. H. beginnt die künstlerische Laufbahn als Lyriker; ab 1967 erscheinen seine Gedichte in Zss. und Anthologien. Ab E. der 60er Jahre knüpft er Kontakte zu diversen Kreisen der Budapester Neoavantgarde. Die ersten bildnerischen Arbeiten sind politisch gefärbte Aktionen konzeptueller Art (Minden csak a saját másolata/Alles ist nur seine eig. Kopie, 1969) sowie zu Tableaus geordnete Fotodokumentationen davon (Utcára a mondanivalóddal I-II/Geh auf die Straße mit deinen Botschaften; Made in Hungary I-II, beide 1975). In dieser Zeit gestaltet er auch "Foto-Objekte", in denen bei den Objekten fehlende Teile mit Fotos ergänzt werden (Pótlások/Ergänzungen, 1-7, 1976), sowie individuelle, manchmal im Rahmen einer "Aktionsaufführung" gezeigte Dia-Arbeiten (Tetovált dia/Tätowierter Diafilm; Bővített vetítés/Erweiterte Diashow 1-3; Analízisdetonáció/Analysendetonation, alle 1976). Letztere entstanden bereits in Zusammenarbeit mit János Vető, der vom Dez. 1975 bis zum Tod von H. an nahezu allen Arbeiten mitwirkte. 1976 dreht H. seinen ersten, ebenfalls von einer "Fotoaktion" im öff. Raum ausgehenden Film (Öndivatbemutató/Selbstmodenschau, 1976). Er macht Aktionen (Der Name ist Privateigentum, mit Péter Halász, László Najmányi, Tamás Szentjóby, Musikalienhandlung Rózsavölgyi, Budapest, 1974; Ohne Titel, Eröffnung der Ausst. Exposition, Hatvany-Lajos-Mus., Hatvan, 1976), Aktionslesungen (Freiheitsindustrie-Sendung IV. Sender, Balatonboglár, 1973; Wie uns der Kamera gegenüber benehmen, Eröffnung der Ausst. von J.Vető, Kino Toldi, Budapest, 1976) und hält von März 1976 bis Jan. 1979 einführende Vorträge zu den regelmäßigen Filmvorführungen im Ganz-Mávag-Kulturzentrum (von denen einige ebenfalls Aktions-Char. haben: Evangelium nach Matthäus, 1976; Ohne Titel, 1977). Wie die Gedichte und Texte der vorangegangenen Periode werden die nun entstehenden Essays, theoretischen Schriften und Vorträge zu Film, Foto und Kunst ebenfalls in das künstlerische Schaffen integriert, indem sie als theoretisches Gerüst und ideell-geistiger Hintergrund zur Performancetätigkeit der folgenden Jahre (1978-80) dienen. Statt auf "Schicksalsmodels" in "Kamerasituation" (wie in Öndivatbemutató) konzentriert er sich nur noch auf sich selbst, da er seinen eig. Körper als das einzige wirklich zuverlässige Medium betrachtet. Die Aktionen werden zu Ritualen, zugeschnitten auf die eig. Person, zur Erforschung von Grenzsituationen an den von Eros und Thanatos beherrschten Grenzgebieten, die immer wieder vom grellen, einmaligen und kurzen Aufleuchten des Magnesiumblitzes bzw. von Magnesiumpulver und Lunte beleuchtet werden. Die Kunst ist für H. eine spezifische Art menschlicher Erkenntnis und zwar mit einem über das Ästhetische hinausgehenden, existentiellen Ziel. Der Künstler ist Instrument und Vermittler einer Kraft, einer Botschaft, deren Maßstäbe größer sind als er selbst. Die Selbstdestruktion des Künstlers ist ein hinsichtlich seines Ergebnisses fragwürdiger, jedoch notwendiger "Erlösungstrip", die archetypische Erfahrung des Leidens. Seine physische Präsenz wirkt im sexuellen Kraftfeld; die Erregung jedoch, die er auslöst, wird durch die Anziehungskraft und den Sexappeal des Todes hervorgerufen: verbotene Traumgrenzüberschreitung, Opfergang und nicht nachvollziehbares Vorbild. Die physischen, emotionalen und intellektuellen Erfahrungen der Performances werden auch in der Dokumentation einer priv. Ritualserie verarbeitet (Húsfestmény I-IV/Fleisch-Gem.; Felületkínzás I-III/Oberflächenfolter, beides 1978; Aktionsraum, 1978-79; Képkorbácsolás I-III/Bildauspeitschung; Sminkvázlatok/Schminkentwürfe, beide 1979). Foto-Voodoo, die magische Verdopplung der auch für die "öff." Aktionen grundlegenden Eigengrenzverletzung und ihrer Mittel (Brennspur des Magnesiums, durch Malen verwandelter Körper) ist eine gleichzeitige "Folterung" der Bild- und Körperoberfläche (Emulsionszerstörung). Der in den Gesten und Akten der Selbstauslöschung erstarrte Körper ist Opfer oder Schöpfer der Ereignisse, Akteur präparierter Schicksalseinschlüsse, ausgesetzt im kalten, monotonen schwarzen oder weißen Raum, nackt und in den letzten Teilen des Zyklus unter den Instrumenten und Kulissen eines Weltendlabors (Koma; Tumo I-II; Kényszerleszállás/Zwangslandung, alle 1979). Für H. geht es nicht um das Festhalten von eingefangenen Augenblicken, sondern um das Eingreifen in die Wirklichkeit. Ziel ist das Erhaschen jenes einzigen Augenblicks, in dem die konstruierte Vision lebt. Im Zeichen dieses Ziels wird der zu Routine gewordene Zufall zum wichtigen Element der Fotoaktion, die mit einer Art Kampfkunst-Arbeitsphilosophie durchgeführt wird: sorgfältige lange Planung, das durchdachte Konstruieren der Umstände (Beleuchtung, Einstellungen, Installieren usw.) und "dann die schnelle und exakte Durchführung: wie bei einem Bankraub oder terroristischen Überfall" (J.Vető). Die Endergebnisse der Arbeitsmethode, die bewußt auf Ambivalenzen setzt (Distanz und Sinnlichkeit, Kontrolle und Kontrollverlust, Streben nach Perfektion und kalkulierter Zufall, maximale Annäherung an das Unmanipulierbare usw.), sind Hybride der trad. objektiv-dokumentarischen und subjektiv-poetischen Sichtweise: die von den Instrumenten festgehaltenen visuellen Elemente werden nicht von der Wirklichkeit, sondern von der auf ihrer Grundlage neugeordneten Vision geordnet, wodurch das Tor zum Bereich des Unbekannten geöffnet wird. Von 16 zw. 1978 und 1980 entstandenen und als seine wichtigsten geltenden Bildern (sign., dat.) wurde ein "Tableau" zusammengestellt, das das Rückgrat im bildnerischen Bereich des Lebenswerks bildet. Zu diesem "Landschaftsbild im Absturz" gehören als ebenso wichtige "Geländegegenstände", als geogr. Koordinaten die Performances (Dark Flash, Gal. Remont, Warschau; Engesztelés/Versöhnung, Bercsényi-Internat, Budapest, beide 1978; Chöd, ebd., 1979; Verhör, Akad. van Kunst, Arnheim, 1980 usw.) bzw. ihre unter Ausschluß von Zuschauern erstellten Privatversionen, die im nachhinein manipulierten und zu Strukturen geordneten Tafelbilder und deren Teilelemente sowie die diese verwertenden letzten graph. Serien in der Künstlerkolonie Makó (Háló/Netz; Plomba; Jód, 1980) wie auch die Hörspiele (Érintés/Berührung, Kossuth Rádió, Sendung Gedankenstrich, 1979), die unter Udo Kiers Mitwirkung entstandenen Videoarbeiten (A vendég/Der Gast; Az éjszaka ékszerei/Juwelen der Nacht, beide 1978) und nicht zuletzt die Texte von H. (Szövegkáprázat [Sidpa Bardo]/Textbildblendung, 1979). Jene Mythen-Aura, gespeist durch den frühen tragischen Tod (Autounfall) wie auch durch das bis vor kurzem nur fragmentarisch bek. Œuvre, wurde dadurch nuanciert, daß sein bildnerisches Lebenswerk 2005 endlich mit dem größten Teil der lange Zeit nicht veröffentlichten oder nur schwer zugänglichen Texte zusammen lesbar wurde. Nun ist klar, daß diese gleichrangigen Teile im Werk von H. ein zusammenhängendes "Gesamtkunstobjekt" (B.Bodor) bilden. Das Netz des bisherigen, u.a. aus H.s eig. Hinweisen rekonstruierbaren kulturhistorischen Kontextes (Endre Ady, Attila József, Géza Csáth, Milán Füst, durch Béla Hamvas die tibetanischen Mysterien, A.Rimbaud, J.Genet, A.Artaud, Y.Mishima, die Wiener Aktionisten, J.Beuys, Lou Reed, David Bowie, Roxy Music, Sex Pistols, RAF) wurde somit durch die Möglichkeit theoretisch-kritischer Annäherungsweisen (J.-P.Sartre, M.Heidegger, G.Bataille, G.Deleuze, G.Agamben usw.) erweitert.
Gespräch von E.Rózsa T., A.Baranyai, Á.Birkás und H., Nachtrag von Gy.Pauer, Ed. von A.Bán in: Orpheus 1993(12)101-112; Interview von R.Ungváry, ibid. 1992(4)52-72; 1999(21)39-62; von R.Barna, ibid. 1999(21)17-35; von A.Bán/P.Fitz, ibid. 73-82; Szövegek, ed. von É.F.Almási, Bp. 2005.
Solo exhibitions:
Budapest: 1978, '79 Bercsényi Klub; 1997 Ernst Múz. (K: L.Beke); 2005 Ludwig Múz. (K: V.Baksa-Soós/K.Dékei); 2007 Vintage Gal. / 1980 Wrocław, Gal. Perfamo / 1987 Székesfehérvár, István Király Múz. (K: J.Szabó) / 1990 Richmond, Virginia Commonwealth Univ., Anderson Gall. (K: L.Beke/J.P.Jacob/S.S.High) / 1993 New York, Janos Gat Gall. / 2005 Bratislava, Slovenské NM, Múz. kultúry Mad̕arov na Slovensku, Gal. v Brämerovej kúrii / 2006 Berlin, Gal. Volker Diehl. - Performances, Aktionen, Happenings: Budapest: 1969 Hauptpost: Der Briefmarken-Reisepaß; Priv.-Wohnung: Fleisch und Vinyl; Künstliche Sinnesorgane; 1975 Straßen: Brief an meinen Freund in Paris (Graffiti-Aktion); Lebende Comics; Gemeinsame Priv.-Meinung (Graffiti; Unterschriften-Aktion); 1976 Ganz-Mávag-Kulturhaus: Das Foto als künstlerisches Medium (mit L.Beke, J.Vető); Café Rózsa: Ausdünstung-Kollektiv; Kleines Stadion, Omega-Konzert: Öff. Verseschreiben; 1977 Hauptstädtisches Kulturhaus, Konzert Hobo Blues Band: Das Dunkel als Medium (mit L.Beke); 1980 Bercsényi Kollégium: Nachtwache (mit István Csömöri, J.Vető, Géza Ötvös) / 1976 Budapest–London–Paris: Der Telefonanruf als öff. Ereignis (Aktion mit Telefonen und Tonbandgeräten) / 1978 Lublin, Gal. Labyrint: Hiroshima, mon amour / 1979 Červená Lehota: Psyche (Dehnung des Films von Gábor Bódy "Nárcisz és Pszyché"); Amsterdam, Stichting De Appel: Ohne Titel Nr 7 (mit Josine van Droffelaar) / 1980 Gent, Mus. van Hedendaagse Kunst: Ohne Titel Nr 9 (mit András Halász, Jan Hoet, Zsigmond Károlyi); Esztergom, Eröffnung der Foto-Bienn.: Ohne Titel Nr 11. -
Group exhibitions:
1973 Balatonboglár, Kap.: Texte / Budapest: 1975 Fiatal Művészek Klubja: Comics; 1980 Bercsényi Klub: Kunst der 70er Jahre; 1981 Óbuda Gal.: Tendenzen 1970-1980; 1982 ebd.: Fotogebrauch in der Graphik; 1983 Budapest Kiállítóterem: Film-Kunst; 1998 Ernst Múz.: Rózsa Presszó 1976-1998; 2004 Millenáris: Szamizdat; 2007 Ludwig Múz.: Konzeption: Fotografie-Stellungnahmen; Budapest Gal. Kiállítóháza: Formauflöser; 2009 Műcsarnok: Andere Stimmen, andere Zimmer. Rekonstruktionsversuch(e). 50 Jahre B.Balázs Stúdió / 1978 Warschau: Zeichen-Bienn. / 1979 Sydney: Europ. Dialogue (Bienn.); Amsterdam, De Appel: Works and Words / 1980 Gent, Mus. van Hedendaagse Kunst: 6 Hongaarse Kunstenaars / 1981 Ljubljana: Graphik-Bienn.; Wien, Secession: Erweiterte Fotogr. (Bienn.) / 1987 Cambridge (Mass.), MIT, List Visual AC: Out of Eastern Europe. Private Photogr. / Wien: 1988 Foto-Gal. Wien: Zeitgen. Ungar. Fotogr.; 2009 MMK Stiftung Ludwig: Gender Check. Rollenbilder in der Kunst Osteuropas / 1989 Székesfehérvár, Csók I. Képtár: Ungar. Kunst des 20.Jh., Ende der Avantgarde (1975-1980) / 2003 Olomouc, Muz. umění: Weite Nähe / 2005 London, ADI Project Space: The Trouble with Talkies / 2007 Antwerpen, Extra City KH: Self Fashion Show / 2008 Karlsruhe, Badischer KV: Why here is always somewhere else / 2009 Salzburg, Salzburger KV: Performing The East. A Western Anniversary; Graz, Neue Gal. am LM Joanneum: Akzent Ungarn; Dunaújváros, Kortárs Művészeti Intézet: Agents & Provocateurs / 2010 Bregenz, Magazin4: masqué; Paris, Centre Pompidou: The Promises of the Past.
Other encyclopedias:
KMML II, 2000
Printed sources:
I.Örkény, in: Ne mondj le semmiről, Bp. 1974, 101 s.; L.Beke, in: I am (K Gal. Remont), War. 1978; id., Mozgó Világ 1980(10)98-112; id., Bercsényi 28-30:1980(2); Künstler aus Ungarn (K KH), Wilhelmshaven 1980; J.Szabó, Magyar Műhely 19:1981(62/63)64 s.; I.Hajdu, Fotóművészet 1987(4)37-40; P.György, Filmvilág 1989(12)60-64; Jelenlét 1989(1/2)14 s.; Más-kép. Experimentális fotogr. az elmúlt két évtizedben Magyarországon (K Ernst Múz.), Bp. 1989; P.Nádas, Évkönyv, Bp. 1989, 28-55; T.Várnagy/J.P.Jacob (Ed.), Hidden Story. Samizdat From Hungary and Elsewhere, N.Y. 1989; Dagegen. Verbotene Ostkunst 1948-1989 (K Wander-Ausst.), W. 1991; A.Horányi, Nappali Ház 1991(1/2)96-102; T.Turai, ibid. 103-108; Gespräch von L.Beke, Gy.Széphelyi F., M.Szalai, Orpheus 1992(4)75-88; R.Stanisławski/C.Brockhaus, Europa, Europa (K), IV, Bonn 1994; J.Szeifert, Balkon 1996(12)4-12; L.Beke, Médium/elmélet, Bp. 1997; Gy.Szegő u.a. (Ed.), Diaszpóra (és) művészet (K), Bp. 1997; Á.Tábor, Váratlan kultúra, Bp. 1997; P.Weibel (Ed.), Inklusion: Exklusion (K Graz), Köln 1997; id., Jenseits von Kunst (K Bp./Graz), W. 1997; A.Kappanyos, Jelenkor 1998(6)599-606; L.Földényi F., in: A testet öltött festmény, Pécs 1998, 59-69; id., Die Horen 44:1999(195)173-183; L.Beke u.a., Global conceptualism. Points of origin (K Queens Mus. of Art), N.Y. 1999; Body and the East (K Mod. gal. Ljubljana 1998), C., Mass. 1999, 103-107; K.Dékei, MűvÉrt 48:1999(1/4)59-69; L.Hegyi (Ed.), Aspekte, Positionen. 50 Jahre Kunst aus Mitteleuropa 1949-1999 (MMK Stiftung Ludwig), W. 1999; Orpheus 10:1999(21) (Sonderheft für H.); L.Beke (Ed.), Képkorbácsolás, Bp. 2004; Zs.Farkas, Magyar Narancs 17:2005(35)29; L.Földényi F., Élet és Irodalom 49:2005(35); M.Nemes Z., Balkon 2005(7/8)20 ss.; E.Rózsa T., ÚjMűv 16:2005(8)28 s.; B.Szombathy, ibid. 26 s.; K.Szűcs, Balkon 2005(6)11-17; B.Bodor, Kritika 2006(Febr.); Á.Fenyvesi u.a., Præ 2006(1); J.Havasréti, Alternatív regiszterek, Bp. 2006; A.Müllner, Beszélő 11:2006(2); J.Sturcz, A heroikus ego lebontása, Bp. 2006; E.Andersen u.a., Fluxus East. Fluxus-Netzwerke in Mittelosteuropa (K Künstlerhaus Bethanien), B. 2007; Sz.Borbély, Pannonhalmi Szemle 2007(1)107-111; S.Szilágyi, Neoavantgárd tendenciák a magyar fotóművészetben 1965-1983, Bp. 2007; M.Radomska, Balkon 2009(9)3 s.; G.Gelencsér (Ed.), A Balázs Béla Stúdió 50 éve, Bp. 2009; J.Havasréti, Széteső dichotómiák, Bp. 2009; P.Piotrowski, In the Shadow of Yalta, Lo. 2009
Online sources:
fluxus-east.eu; H. T. emlékszám inaplo mutató; H. T. Konferencia