Frei zugänglich

Masson, André (1896)

Geboren
Balagny-sur-Thérain (Oise), 4. Januar 1896
Gestorben
Paris, 28. Oktober 1987
Land
Frankreich, Vereinigte Staaten, Spanien
Geschlecht
männlich
GND-ID
Weitere Namen
Masson, Andre (1896); Masson, André (1896); Masson, André
Berufe
Maler*in; Grafiker*in; Lithograf*in; Radierer*in; Stecher*in; Illustrator*in; Zeichner*in; Bühnenbildner*in; Dekorateur*in; Schriftsteller; Verleger
Wirkungsorte
Katalonien, Aix-en-Provence (Bouches-du-Rhône), Paris, New York, Tossa de Mar, Preston (Connecticut)
Zur Karte
Von
Monahan, Laurie
Zuletzt geändert
10.04.2024
Veröffentlicht in
AKL LXXXVII, 2015, 492; Vollmer III, 1956, 343 s

VITAZEILE

Masson, André, frz. Maler, Grafiker, Illustrator, Dekorateur, *4.1.1896 Balagny-sur-Thérain (Oise), †28.10.1987 Paris, arbeitete ebd. sowie in Tossa de Mar/Spanien und Preston/Conn.

LEBEN UND WIRKEN

1920 Hochzeit mit Odette Maire Anne Cabalé, 1934 mit Rose Maklès. M., der hauptsächlich mit dem Surrealismus in Verbindung gebracht wird, wird in Nordfrankreich nahe Senlis geb., wo sein Vater Schullehrer ist. Die Fam. zieht 1905 nach Brüssel; dort erhält er im Alter von elf Jahren eine Sondergenehmigung für die ABA et l’Éc. des Arts Décoratifs, wo er bei Constant Montald studiert. 1912 geht er nach Paris, um bei Paul Albert Baudouin an der ÉNSBA die Freskomalerei zu erlernen. In dieser Zeit beginnt er, die Werke von Friedrich Nietzsche und des vorsokratischen Philosophen Heraklit zu lesen, deren Schr. zeitlebens Einfluss auf seine Kunst und sein Leben nehmen werden. Zu Studienzwecken reist er nach Italien. Nach der Kriegserklärung im Aug. 1914 kehrt M. im Dez. nach Frankreich zurück, um als Soldat dem von Nietzsche inspirierten Wunsch zu folgen, "sich als Mann auf die Probe zu stellen". Er bleibt drei Jahre an der Front, bis er 1917 schwer verwundet wird. Physisch und mental traumatisiert, wird er in ein psychiatrisches Krankenhaus eingeliefert und erst im Frühjahr 1918 entlassen. Diese Erfahrungen prägen sein Verständnis der Psyche als zufälliges und häufig widersprüchliches Phänomen menschlicher Existenz, das mit einem zw. Leben und Tod, Erotik und Gewalt schwankenden Verlangen verbunden ist. Die Rolle der Metamorphose, das Mythen-Stud., M.s Interesse am Ringen von Leben und Tod, Schmerz und Freude werden in den nun folgenden Werken zu zentralen Themen. M.s wenige frühe Lsch., die aus seiner Zeit in Céret erh. sind, zeigen den Einfluss von Paul Cézanne und André Derain, deren Werke er in Paris sieht und auch durch Reprod. kennenlernt. Er schafft erotische Zchngn und schult seine Fertigkeit mit Feder und Tinte, so dass er sich zu einem der profiliertesten Zeichner des 20. Jh. entwickelt. Eine flüssige Linienführung avanciert zu einem wesentlichen Element seines char. Stils in Malerei und Zchng. Nach seiner Rückkehr nach Paris wird er von Max Jacob (1876) und Guillaume Apollinaire in die lit. Kreise eingeführt. Er bezieht ein kleines Atelier in unmittelbarer Nachbarschaft zu Joan Mirò, das zu einer Versammlungsstätte für Künstler, Dichter und Schriftsteller wird, wo man die Schr. des Marquis de Sade, von Nietzsche und den dt. Romantikern diskutiert, Freundschaften geschlossen werden und Boxkämpfe stattfinden, für die Ernest Hemingway bereitwillig Teiln. trainiert. Hier lernt M. Georges Limbour kennen, mit dem er zeit seines Lebens befreundet bleibt, sowie die späteren Surrealisten Antonin Artaud und Michel Leiris. Auch Georges Bataille zählt zu diesem Kreis. Auf Leiris' Drängen besucht der Kunsthändler Daniel-Henri Kahnweiler M.s Atelier und bietet dem Künstler sofort einen Vertrag sowie ein monatliches Gehalt an, so dass dieser sich ganz der Malerei widmen kann. Seine Lw.-Bilder aus dieser Zeit zeigen Kartenspieler, Porträts von Freunden sowie Stillleben. Hemingway und Gertrude Stein gehören zu den frühesten Sammlern seiner Werke. M. arbeitet in einem dem analytischen Kubismus verpflichteten Stil. Er bricht mit räumlichen und kompositionellen Konventionen und arbeitet viel mit emblematischen und symbolischen Objekten; so ist z.B. der Granatapfel ein häufig wiederkehrendes Motiv. Dessen Kerne und blutrote Farbe erinnern nicht nur an Leben und Fruchtbarkeit, sondern auch an Tod und Gewalt, worauf das frz. Homonym "grenade" hindeutet. 1924 wird M.s erste Einzel-Ausst. in Kahnweilers Gal. ausgerichtet. Dort kommt André Breton zum ersten Mal mit M.s Œuvre in Berührung und erwirbt Die Vier Elemente (1924). Nach M.s Auffassung, in der er Heraklit folgt, besitzen diese Kräfte die Fähigkeit, das Handeln des Menschen sowohl ins Positive als auch ins Negative zu verwandeln. Transformation ist ein wesentlicher Gegenstand seiner Sujets sowie seiner Technik, v.a. in seinen "automatischen" Zchngn, einer Technik, die er 1923 entwickelt. Er zeichnet Linien, die vom Unterbewusstsein gesteuert sind, identifiziert und bearbeitet anschl. die Formen und Bilder, auf die sie verweisen. M. schließt sich E. 1924 den Surrealisten an und steuert "automatische" Zchngn zu mehreren Ausg. der Zs. La Révolution surréaliste bei (1924-29). Er wendet die Technik des Automatismus auch bei der Produktion von Gem. an, indem er verdünnte Ölfarbe für die Linien einsetzt, die sich in Vegetation, Tiere und menschliche Figuren verwandeln. Mittels dieser Techniken entwickelt sich ein eig. Stil, und er gibt die vom kubistischen Raster inspirierten, figurativen Werke auf. 1927 schafft M. das erste seiner Sandbilder, eine weitere Technik, die darauf ausgelegt ist, unbewusste Wünsche zu offenbaren. Der Künstler gießt Leim auf eine Lw. und trägt dann Sand auf die Fläche auf, fügt im Anschluss seine typischen Linien und gemalten Strukturen hinzu und schafft so suggestive und häufig abstrakte Werke. Eines seiner Hw., Kampf der Fische (1927), entsteht auf diese Weise. In dieser Zeit beginnt er, sich über Bretons Bestrebungen - die Surrealisten mit der Kommunistischen Partei in Verbindung zu bringen - aufzuregen. Seine Meinung, Kunst dürfe sich niemals irgendeiner Doktrin unterwerfen, widerspricht Bretons Forderung nach Gruppenorthodoxie und -disziplin. M. distanziert sich 1928 endgültig von Breton und den Surrealisten. Als das "Zweite Surrealistische Manifest" (1929) erscheint, gehört M. zu den von Breton angegriffenen Künstlern. Als Reaktion darauf zieht M. sich zurück und beginnt, eine R. von Lw.-Bildern zu entwickeln, die von seinen Besuchen im Schlachthaus von La Villette angeregt sind. Diesen Ort zeigt er auch dem Fotografen Eli Lotar. Die Werke markieren eine Phase des persönlichen und beruflichen Wandels, als seine erste Ehe scheitert und er unvermittelt mit Kahnweiler bricht. Er zieht sich nach Südfrankreich zurück und tauscht sich zum ersten Mal mit seinem Nachbarn in Grasse, Herbert George Wells, über seine Kriegserfahrungen aus. M., der an den Auswirkungen seiner Kriegstraumata leidet, die durch seine persönlichen Umstände noch verschlimmert werden, erhält eine Einladung zu einem Aufenthalt bei Henri Matisse in Nizza. Zu diesem Zeitpunkt arbeitet Matisse an seinem Werk "Der Tanz" für Albert Barnes, und M. schafft eine R. von Zchngn und Gem., die den Tanz in Massaker verwandeln. Fasziniert vom Mythos des Dionysos und seiner Anhänger, die zw. ekstatischer Freude und Gewalt schwanken, wendet er sich den Themen Massaker, Opfer und Mythos zu. Der Minotaurus, halb Mensch, halb Tier, wird zu einem wirkmächtigen Symbol, das den Kampf von Instinkt und Vernunft, Unbewusstem und Bewusstem darstellt. M. behauptet später, dass die dionysischen Impulse fundamentaler gewesen seien als sein Bekenntnis zu Automatismus und Psychoanalyse. Er entwirft die Bühnenbilder und Kostüme für Léonide Massines Ballett "Les Présages in Monte-Carlo", was den Beginn eines lebenslangen Interesses für Theater und Musik markiert. In Paris wird er im Febr. 1934 kurzfristig bei den Aufständen, welche die Dritte Republik zu stürzen drohen, inhaftiert, so dass er sich mit Rose Maklès, die er wenig später heiratet, nach Spanien zurückzieht. Stierkämpfe, Insekten, skelettartige Kreaturen, die sich auf sonnendurchfluteten Feldern tummeln, sind bevorzugte Motive in den farbenfrohen, figurativen Arbeiten, die er in Spanien schafft. Bei Ausbruch des Span. Bürgerkrieges arbeitet M. kurz mit den Anarchisten zus. und kreiert eine R. von politischen Karikaturen, die Kritik am Klerus, an Franco und Adolf Hitler sowie an der Beschwichtigungspolitik der Alliierten gegenüber den faschistischen Mächten üben und weitestgehend unveröff. bleiben. Zur Rückkehr nach Paris gezwungen, entwirft er zus. mit Bataille die Figur einer kopflosen Gottheit mit dem Namen Acéphale, die in Batailles gleichnamigem Mag. erscheint. Als die Nationalsozialisten in Frankreich einmarschieren, ist M. gezwungen, das Land zu verlassen, weil Maklés Jüdin ist. M. kommt in Marseille wieder mit seiner Fam. sowie mit den Surrealisten zus., als sie auf die Überfahrt in die USA warten: Er versöhnt sich mit Breton. Gem. aus dieser Zeit zeigen eine dunkle Farbpalette und klaustrophobische Interieurs, außerdem wendet sich M. wieder den Sandbildern zu und schafft Werke mit der Labyrinth-Thematik, die sich als Metapher für die prekäre Situation in Europa sowie für das Mysterium der Psyche eignet. Nach seiner Ankunft in den USA rückt er von seinem figürlichen Stil ab und schafft nun abstrakte Bilder mit Linien, die an chin. Kalligraphie erinnern. Diese Werke üben großen Einfluss auf junge US-amer. Maler wie Jackson Pollock aus, den M. in New York kennenlernt. Nach dem 2.WK kehrt er erneut nach Paris zurück und zieht von dort nach Aix-en-Provence, wo er Pl. malt, die auch Cézanne vertraut waren, wie etwa den Bibemus-Steinbruch. 1954 ist er unter den Künstlern, die Frankreich auf der Bienn. in Venedig sowie in São Paolo vertreten. Einer seiner großen Erfolge ist 1965 der Auftrag André Malrauxs, des damaligen Kultusministers, die Decke des Odéon-Theaters in Paris auszumalen. Während sich seine Nähe zu den Surrealisten auf nur etwa acht Jahre seiner langen beruflichen Tätigkeit beläuft, sollte seine ständige Beschäftigung mit den instinkthaften Handlungen, der Kraft des Unbewussten sein ganzes Leben lang Bestand haben. Sein Bekenntnis zum Experimentieren bleibt erh. und sein Interesse an Widersprüchen und Konflikten des menschlichen Wesens sowie an der Natur selbst bestehen ungeachtet des jeweiligen, von ihm angewandten Stils fort.

WERKE

Algier, MNBA. Belfort, MAH: L'homme mort, Öl/Lw., 1926. Bremen, KH: En revenant de l'éxecution, Öl/Lw., 1937. Essen, Mus. Folkwang. Hamburg, KH: L'Equarisseur, Öl/Lw., 1928. Kassel, MHK, GrS. Linz, Diözesan-Mus. Madrid, CARS: La fam. en métamorphose, Öl/Lw., 1929. New York, MoMA: Naissance des oiseaux, Tusche, Feder, 1925; Combat des poissons, Sand, Gips, Öl, Bleistift, Kreide/Lw., 1926. Paris, Centre Pompidou: Les Quatres Elements, Öl/Lw., 1924; Les chevaux morts, Sand, Öl/Lw., 1927; L'enlèvement, Öl/Lw., 1932; Le labyrinthe, Öl/Lw., 1938; Enchevêtrement, Tempera, Sand/Karton, 1941; La Résistance, Öl/Lw., 1944. - Coll. du Mobilier Nat.: A la poursuite des éclosions et des germinations, Öl, Sand/Lw., 1967. - Gal. Louise Leiris: Le Repas, Öl/Lw., 1922; Moissoneurs Andalous, Öl/Lw., 1935. Salzburg, Mus. der Moderne. Washington/D.C., Hirshhorn Mus. and Sculpt. Garden: Météores, Gouache, Sand/Papier, 1955.

SELBSTZEUGNISSE

La Révolution Surréaliste 1926(6)29; Minotaure 1936(8)50; Anatomy of my universe, N.Y. 1943; La Mémoire du monde, Ge. 1974; W.Rubin/C.Lanchner, A.M., N.Y. 1976 (Interview); F.Levaillant (Ed.), Le Rebelle du Surréalisme, P. 1976; ead. (Ed.), Les années surréalistes, Lyon 1990 (Briefe).

AUSSTELLUNGEN

Einzelausstellungen:

Paris: 1924 Gal. Simon; 2024 Centre Pompidou / New York: 1941 Buchholz Gall.; 1976 MoMA (Wander-Ausst.) / 1985 Nimes, MBA / 2001-02 Péronne, Historial de la Grande Guerre / 2004 Madrid, CARS / 2023-24 Berlin, Slg Scharf-Gerstenberg (mit Ernst Wilhelm Nay). -

 

Gruppenausstellungen:

1936 London, New Burlington AG: The Internat. Surrealist Exhib. / 1936-37 New York, MoMA: Fantastic Art, Dada and Surrealism / 1938 Paris, Gal. des BA: Expos. internat. du Surréalisme / 1986 Marseille, Centre de la Vieille Charité: La planète affolée / 2006 London, Hayward Gall., South Bank Centre: Undercover Surrealism / 2009-10 Ludwigshafen, Wilhelm-Hack-Mus.: Gegen jede Vernunft / 2010-11 Frankfurt am Main, Schirn: Surreale Dinge / 2022 Bonn, Bundes-KH: Das Gehirn in Kunst & Wiss. (K).

 

QUELLEN

Thieme-Becker, Vollmer und AKL:

Vo3, 1956

 

Weitere Lexika:

Edouard-Joseph II, 1931; Bauer, GEM VI, 1978; ContempArtists, 1983; EAPD, 1989; Karel, 1992; L.Harambourg, L'Ec. de Paris 1945-1965, Neuchâtel 1993; DPB II, 1995; DA XX, 1996; I.F. Walther, in: Kunst des 20. Jh., II, Köln u.a. 1998; Bénézit, 1999; A.Roussard, Dict. des peintres à Montmartre, P. 1999; Sanchez, Tuileries II, 2007

 

Gedruckte Nachweise:

C.Einstein, Doc. 1:1929(2)93-102, 103-05; P.Pia, A.M., P. 1930; C.Zervos, Cahiers d'art 1932(6-7)233-238; R.Huyghe, Les contemp., notices biogr. par G.Bazin, P. 1939 (La peint. franç., 1); J.-L. Barrault, G.Bataille, A.Breton et al, Rouen 1940; G.Charbonnier, Entretiens avec A.M. (1957), P. 1958; W.Rubin, Arts 34:1959(2)36-43; J.-P. Clébert, Mythologie d'A.M., Ge. 1971; F.Levaillant, Critique 1977(360)467-488; F.de Mèredieu, A.M., les dessins automatiques, P. 1988; L.Saphire, A.M. - Complete Graphic Work, I, N.Y. 1990; Von Menzel bis Beuys (K), Coburg 1992; P.Cramer/L.Saphire, A.M., Cat. Raisonné du Livres ill., Ge. 1994; Mit Pinsel, Feder und Stift (K Staatliche Mus. Kassel), Wolfratshausen 2000; L.J. Monahan, Art in America 88:2000(7)314-321; Artists' books in the mod. era 1870-2000 (K), S.F. 2002; Tendenzen der abstrakten Kunst nach 1945 (K), He. 2003; Gauguin, van Gogh bis Dalí (K), M. 2004; Vision einer Slg (K Mus. der Moderne Salzburg), M. u.a. 2004; B.McCloskey, Artists of World War II, Westport, Conn./ Lo. 2005; C.Morando, Rev. d'art canad./Canad. Art Rev. 31:2006(1-2)81-89; Wilhelmi, 2006; Guite M., Martin M., Catherine Loewer, A.M., Cat. Raisonné, 3 Bde, P. 2010 (Lit., Ausst.); M.Seidel, Kunstforum Internat. 281:2022(Mai-Juni)264-266; R.Berg, ibid. 294:2024(März)241-242

 

Archive:

Paris, Fonds M.

 


VOLLMER

Masson, André, franz. Maler, Lithogr., Rad., Kaltnadelst. u. Illustr., *4. 1. 1896 Balagny (Oise), ansässig in Aix-en-Prov. Stud. in Brüssel u. Paris. Schwankte anfängl. zwischen der kubist. u. surrealist. Richtung; stellte 1924-28 mit der Gruppe der Surrealisten in Paris aus. Ging dann zur abstrakten Richtung uber. 1934/36 Aufenthalt in Katalonien. 1937 Ruckkehr nach Paris. 1941/45 in New York u. Connecticut: 1946 wieder in Paris. Seit 1947 in Aix-en-Prov. 1954 gr. franz. Nationalpreis der Künste. Stellte wiederholt kollektiv in der Buchholz Gall. (C. Valentin) in NewYork aus. - Buchillustrat.: Michel Leiris, Simulacre (Lith.); Toro (7 Lith.), 1951; G. Limbour, Soleil bas (Stiche); R. Desnos, C'est les bottes de sept lieues; M. Jouhandeau. Ximenés Malinjoude; G. Stein, Old and Old. Graph. Folgen: Bestiaire (12 Lith.), mit Text von G. Duthuit; Nocturnal Notebook (14 Zeichngn); Le Sen ent dans la Galere (37 Zchngn), mit Text von Duthuit; Anatomy of My Universe (34 Zchngn). A. M. and his Universe (124 1 Ilustr.), Text von M. Leiris u. A. Limbour. 1. umfassende Koll.-Ausst. in Deutschland in der Kestner-Gesellsch. in Hannover Juli 1949 (Kat. m. Abbn). Weitere Koll.-Ausst. u. a. Januar 1949 in d. Gal. Louise Leiris in Paris, Nov. 49 in d. Buchholz Gall. New York, Juli 1950 in d. Ksthalle Basel. April 1953 in d. Gal. C. Valentin, New York, Juni 1954 im Stadt. Mus. Wuppertal, März 1955 in d. Kestner-Gesellsch. Hannover (ill. Kat.), Juli/Aug. 55 im Hamburger I:st verein u. in d. Gal. R. Probst in Mannheim. Im 1us. d'Art Mod. in Paris 3 Bilder. Lit.: Joseph, 2, m. Abb. - Bénézit, 5. - Barr. - Einstein. - Haftmann. - Schmidt. - Pa scal Pia. A. M., Paris 1930. - L'Amour de l'Art, 1934 p. 336ft, passim, m. Abb. - Beaux-Arts, 1934 Nr 73, p. 2, m. Abb. - Cabiels d'Art, 1929, p. 41f., m. 8 Abbn, 359ff, passim, m. Abb.; 1930, p. 69ff. passim, m. Abb., 168ff. passim, m. Abb., 525/30, m. 12 A bbn; 1931 p. GI fi. passim. - Cahiers de Belg., 1931 p. 143 ff. passim, m. Abb. - D. Cicerone, 1949 p. 61 (Abb.). - Documents, 1929 p. 93/102, m. 14 A bbn; 1930 p. 286f., m. 2 Abbn. - Konstrevy, 1937 p. 200 (Abb.). - D. Kstblatt, 15 (1931) 22, 234, 235/38, m. 3 Abbn. - Kstchronik, 7 (1953) 80. - D. I:stwerk, 3 (1949) H. 3 p. 17,36 (Abb.), 37 (Abb.), 38 (Abb.), H. 8/9 p. 93, m. Abb.; 4 (1950) H. 3, p. 52 (Abb.), 55. - D. Weltisst, 25 (1955) H. 12. p. 10, 16, p. 9. - Hambg. Abendbl., 1.8. 55. - The Art Index, New York, 1929ff. passim. - Kat. d. Ausst. "documenta", Kassel Juli-Sept. 1955, m. Abb. - Dict. biogr. franç. cuntemp., 2 1954.