Frei zugänglich

Miró, Joan (1893)

Geboren
Barcelona, 20. April 1893
Gestorben
Palma de Mallorca, 25. Dezember 1983
Land
Frankreich, Spanien, Vereinigte Staaten
Geschlecht
männlich
GND-ID
Weitere Namen
Miró Ferra, Joan; Miró, Joan; Miro, Joan; Miro Ferra, Juan; Mirò, Joan
Berufe
Maler*in; Bildhauer*in; Grafiker*in; Illustrator*in; Entwurfszeichner*in; Keramiker*in; Objektkünstler*in; Zeichner*in
Wirkungsorte
Katalonien, Paris, Barcelona, New York, Cambridge (Massachusetts), Varengville-sur-Mer, Cala Major
Zur Karte
Von
Zuletzt geändert
04.04.2025
Veröffentlicht in
AKL XC, 2016, 36; Vollmer III, 1956, 399 s; ThB XXIV, 1930, 588

VITAZEILE

Miró (M. Ferra), Joan, katalan. Maler, Zeichner, Grafiker, Bildhauer, Objektkünstler, Keramiker, *20.4.1893 Barcelona, †25.12.1983 Palma de Mallorca.

LEBEN UND WIRKEN

M.s Vater war Goldschmied und Uhrmacher, seine Mutter Tochter eines Kunsttischlers. 1907-10 auf Wunsch des Vaters Ausb. als Kaufmann. Stud. 1907-10 Esc. d'Arts i d'Oficis "Llotja" bei Modest Urgell und Josep Pascó i Mensa; 1912-15 Esc. de Arte de Francesc Galí; 1913-18 Cercle Artistic de Sant Lluc, alle Barcelona. 1910-11 als Buchhalter in einer Drogerie angestellt, aber nach Nervenzusammenbruch und Typhuserkrankung Aufenthalt im neu erworbenen Bauernhof der Fam. in Mont-roig del Camp bei Tarragona, wo M. sich zeitlebens oft zum Arbeiten aufhielt (nicht während des Span. Bürgerkrieges). Während des 1.WK zehn Monate Wehrdienst. 1916 Kontakt mit dem Galeristen und Förderer seiner Kunst, Josep Dalmau, der ihn mit Francis Picabia bek. machte. 1918 Mitbegr. der Agrupació Courbet und Teiln. an deren Ausstellungen. 1918 erste Einzel-Ausst. in der Gal. Dalmau, Barcelona. 1919 erster Paris-Besuch und Bekanntschaft mit Pablo Picasso. 1921 zweite Paris-Reise, ab E. des Jahres dort in der bek. Rue Blomet im Künstlerviertel Montparnasse ansässig, wo er mit seinem Ateliernachbarn André Masson Freundschaft schloss. Kontakt zu zahlr. Schriftstellern, u.a. Max Jacob, Pierre Reverdy und Tristan Tzara und Teiln. an Aktivitäten der Dadaisten. 1921 erste Pariser Einzel-Ausst. in der Gal. La Licorne. 1923 Bekanntschaft mit Ernest Hemingway, Henry Miller, Jacques Prévert und Benjamin Peret, 1924 mit André Breton und Paul Éluard. Mitgl. der surrealistischen Bewegung und Teiln. an deren Ausst., z.B. den Internat. Surrealisten-Ausst. in Santa Cruz de Tenerife (Ateneo, 1935), London (New Burlington Gall., 1936) und Paris (Gal. BA, 1938; Gal. Maeght, 1947). 1929 Heirat mit Pilar Juncosa Iglesias (1904-1995) in deren Heimatstadt Palma de Mallorca. Ab 1932 Kontakt mit der Gruppe ADLAN (Amigos del Arte Nuevo) in Barcelona, die ihn in ihrer Gal. ausstellten. 1934 in Paris Freundschaft mit Wassily Kandinsky. 1937 schuf M. im Auftrag der Reg. für den Pavillon der span. Republik der WA, ebd., das Wand-Gem. El segador (verschollen) und das Plakat Aidez l'Espagne. Nach der dt. Besetzung Frankreichs lebte M. in Varengville-sur-Mer in der Normandie, 1940-42 in Palma de Mallorca, danach in seinem Geburtshaus in Barcelona, zurückgezogen in einer Art künstlerischem Exil während der Jahre des Franco-Regimes. 1947 erste Reise in die USA und dort siebenmonatiger Aufenthalt; Bekanntschaft mit Jackson Pollock und Adolph Gottlieb. 1948 Rückkehr nach Paris. 1944-46 erste Periode der engen Zusammenarbeit mit dem befreundeten katalan. Keramiker Josep Llorens Artigas, 1953-56 ein zweites Mal in Gallifa/Barcelona. 1952 Ernennung zum Mitgl. des Collège de 'Pataphysique, Paris. 1956 endgültige Übersiedelung nach Cala Major, einem Vorort v. Palma de Mallorca. Architekt seines Wohnhauses Son Abrines war sein Schwager Enrique Juncosa Iglesias, die neue Wkst. Son Boter wurde v. Josep Lluís Sert entworfen, von dem auch das Gebäude der 1972 gegr. und 1975 eröffneten Fund. J. M. Centre de Estudis d'Arte Contemp. in Barcelona stammt. 1962-86 Vergabe des Premio Internac. de Dibujo J.M. (anfangs durch den Cercle Artístic de Sant Lluc, später die Fund. J. M., beide Barcelona). 1966 erste Japanreise und Entwurf der Plattenhülle Cançons de la roda del temps des katalan. Liedermachers Raimon. 1968 Ehrendoktor der Harvard Univ., Cambridge/Mass. 1968-69 erste span. Retr. in Barcelona im Antic Hospital de la Sa.Creu (K: J.M. de Porcioles), 1978 erste offizielle Retr., organisiert vom neuen demokratischen span. Staat in Madrid im Mus. Esp. de Arte Contemp. (K: M.A. Dueñas u.a.). 1979 Ehrendoktor der Univ., Barcelona. Seit 1980 verwendet die katalan. Sparkasse "la caixa" als Logo M.s Motive blauer Seestern, roter und gelber Punkt. 1981 Gründung der Fund. Pilar i Joan Miró in Cala Major (Mus. in Son Boter, Stiftungssitz ist ein 1992 v. Rafael Moneo errichtetes Gebäude). 1982 Entwurf des Logos für die Fußballweltmeisterschaft in Barcelona (in abgewandelter Form heute vom span. Fremdenverkehrsamt benutzt). 1983 zu M.s 90. Geb. fand in Barcelona die Semana de homenaje a J. M. statt. Zahlr. Ausz.: 1958 Guggenheim Internat. Award, New York (mit J.Llorens Artigas für die Keramikwand im Unesco-Gebäude in Paris); 1967 Carnegie Internat. Award; 1978 Med. de Oro, Generalitat de Catalunya, Barcelona; 1980 Med. de Oro al Mérito de BA, Minist. de Educación, Cult. y Deporte, Madrid. Über M. wurden zu seinen Lebzeiten mehrere Dok.-Filme gedreht, u.a. drei in den Jahren 1971-74 in der Fond. Maeght unter der Regie v. Clovis Prévost (2005 als DVD) und "M. Theatre of dreams" (1978) unter der Regie v. Robin Lough (teils M. im Gespräch mit dem Maler, Kunstkritiker und M.-Biogr. Roland Penrose). Am 29. Dez. 1983 fand M.s Beisetzung im Fam.-Grab auf dem Friedhof von Montjuïc, Barcelona, statt. Das Jahr 1993 wurde anlässlich M.s 100. Geburtstags in Spanien offiziell zum Miró-Jahr ernannt. 2004 Eröffnung des Centre M. (mit zahlr. Kopien v. M.s Werken) in der ehem. Kirche Vella del Pueblo in Mont-roig del Camp. Seit 2007 zweijährliche Vergabe des Premio J. M. (70.000 Euro) der Fund. J. M. und der Fund. Caixa Girona. - M. malte in den 1910er Jahren unter dem Einfluss versch. Vorbilder, z.B. Paul Cézanne, Vincent van Gogh, Henri Rousseau, Henri Matisse und den Fauves, aber auch dem Kubismus, den M. eher als gestalterisches Mittel mit Tendenz zum Ornamentalen verstand. Weiterhin inspirierten ihn Volkskunst und Kunsthandwerk sowie romanische katalan. Kunst aus dem 12.-14.Jh., z.B. Hss. und Fresken in Kirchen. Zu M.s ersten bed., noch stark expressiven malerischen Werken zählen bes. Lsch. (Playa de Mont-roig, 1916; Calle de Prades, 1917), Stillleben (Botella y pimiento, 1915; Naturaleza muerta del molinillo de café, 1918) und Porträts (Retrato de V. Nubiola; Autorretrato, beide 1917; Retrato de Joana Obrador, 1918). In Lsch.-Bildern konzentrierte sich M. auf Ansichten seiner katalan. Heimat als der Quelle seiner Lebensenergie, auf Orte wie San Juan de Horta, Tarragona, Siruana und Prades. Zu den Schlüsselwerken im Übergang zu den 1920er Jahren zählen Huerto con asno (1918), Pueblo e iglesia de Mont-roig (1919) und La masía (1921-22), der Bauernhof seiner Eltern in Mont-roig. Diese Bilder wirken fast stilllebenartig, sind horizontal gegliedert und alle Bildgegenstände isoliert in starker Stilisierung, festlicher Farbigkeit und scharfen Konturen genau herausgearbeitet, so dass die gesamte Szene wie magisch aufgeladen in einem klaren künstlichen Licht erscheint. Ähnlich dargestellt sind auch Figurenbilder (Desnudo del espejo, 1919; Retrato de una bailerina esp., 1921; La masovera, 1922-23), Porträts (Autorretrato, 1919) und auf Tischen preziosenhaft angeordnete Objekte des Alltags (La mesa [Naturaleza muerta del conejo], 1920; La mesa del guante, 1921; La lámpara de carburo; Flores y mariposa, beide 1922-23), wobei sich v.a. in den Stillleben eine vom Kubismus inspirierte Komp. mit teils realistischer Darst. im Detail mischen. Der entscheidende Schritt von der Stilisierung zur zeichenhaft abstrahierenden, surrealen Bilderwelt zeigt sich in den Gem. Pastorale, Tierra labrada und Paisaje catalán (El cazador), beide 1923-24. An Stelle perspektivischer Illusion tritt ein von Bildkürzeln für Gestirne, Figuren, Bäume, Tiere und Gegenstände sowie Buchstaben oder Wörtern geheimnisvoll erfüllter Bildraum. Dies setzt sich in La botella de vino, La ermita und Sourire de ma blonde (alle 1924) fort und findet seinen Höhepunkt im Carneval del arlequín (1924-25). Auf eine lange Reihe von surrealen, erotisch-abgründigen Traumbildern mit monochromem, meist blauem oder braunem Untergrund, vor dem gleichsam schwebend wenige Zeichen oder Wörter auftauchen (z.B. La mancha roja; Ceci est la couleur de mes rêves; Cabeza de payés catalán; El nacimiento del mundo, alle 1925) folgen imaginäre, flächig angedeutete Lsch. mit skurrilen Figuren und Tieren (Personaje tirando una piedra a un pájaro; Perro ladrando a la luna, beide 1926; Paisaje [de la serpiente]; Paisaje [de la liebre], beide 1927). Aus M.s Reise nach Belgien und in die Niederlande im Jahr 1928 ging eine Gem.-Ser. hervor, inspiriert von Bildern holl. Maler des 17.Jh., deren Komp. und Ikonogr. in die ihm eig. Bildsprache übertragen wurden (z.B. Interior holandés I, 1928, nach Hendrik Martensz. Sorgh). Ähnlich verfuhr M. in den Gem. Retrato de Mistress Mills en 1750 und La reina Luisa de Prusia (beide 1929) nach Vorlagen v. John Constable bzw. einer Maschinenanzeige v. Junkers. Danach gestaltete M. v.a. Papier-Collagen, und mit der Ser. Construcción (1930) aus Holz-Reliefs mit Bemalung und Collage von Nägeln oder and. Metallteilen kündigte sich der Schritt in die Dreidimensionalität an. M.s Objektassemblagen verbinden Alltagsgegenstände zu grotesk-humorvollen Gestalten, z.B. Personaje de paraguas (1931), in der Holzteile, Zweig, Regenschirm und Blumen kombiniert sind, und Objeto (1937), u.a. aus Hut, Holzbein, Landkarte, Ast und ausgestopftem Papagei. Parallel zu zahlr. Arbeiten auf meist farbigem Papier mit Bleistift- oder Kohle-Zchng und Collage (u.a. von Bildpostkarten, ausgeschnittenen Bildern v. Maschinen und Gebrauchsgegenständen aus alten Kat. und Mag., Sandpapier) von 1933-34 entstand die Gem.-Ser. Pint. según un collage (1933), deren klar konturierte, sich teils überschneidende archetypische Formen in kontrastreicher Farbigkeit einen abstrakt-musikalischen Char. aufweisen; Gleiches gilt für Escargot, femme, fleure, étoile (1934), das als Tapisserievorlage gedacht war. Mit einer Ser. v. Pastellen auf Velourspapier (u.a. El hombre de la pipa; Mujer, beide 1934) setzte lt. M. eine "wilde" Periode ein, in der seine zeichenhaften Figuren zu Monstern werden, ähnlich wie in Gem. (Personajes sentados; Personajes y montañas, beide 1936), die sich häufig auf die katalan. Frau oder den katalan. Bauern beziehen. Höhepunkt ist das Öl-Gem. Naturaleza muerta del zapato viejo (1937), ein Stillleben aus Apfel mit eingesteckter Gabel, Brotkanten, Flasche und Schuh, das durch Deformation und kontrastreiche, brennende Farben zu einer apokalyptischen Lsch. mutiert ist. Auch im Autorretrato I (1937-38), mit Ölfarbe farbig gehöhte Bleistift-Zchng (1960 ließ M. eine Kopie herstellen und setzte über das Original mit wenigen, expressiv-gestischen Pinselstrichen eine naiv-fratzenhafte Gestalt), spiegeln sich die Schrecken der Zeit wider, Nationalsozialismus in Deutschland und Ausbruch des Span. Bürgerkrieges, die M. tief erschütterten. Auch danach blieb M.s Bildwelt noch düster, spannungsreich und bedrohlich (Nocturno; Ser. Mujer sentada, beide 1938). Als M. sich schließlich aus dem besetzten Frankreich ins franquistische Spanien zurückzog, fand er meditative Zuflucht in Bildern, in denen, wie er sagte, "die Nacht, die Musik und die Sterne als Anreger eine immer größere Rolle zu spielen begannen". Die Ser. Constelaciones (Gouache und Terpentinfarben auf Papier, 1940-41) zeichnet sich durch eine Fülle netzartig über die Bildfläche schwebender Chiffren für Gestirne, Frau und Vogel aus, begleitet v. fantasievollen Titeln (El bello pájaro descifrando lo desconocido a la pareja de enamoradas). Neben Poesie kamen Tanz und Musik als Inspirationsquellen hinzu, und mit der Zeit vereinfachte sich M.s Zeichensprache auf wenige Elemente, die in immer neuen Konstellationen erprobt werden (La corrida de toros, Bailerina esp., beide 1945; Mujer y pájaro al amanecer, 1946; La rubita del parque de atraciones, 1950), wobei auch zeichnerisch-kalligrafische Elemente in den Vordergrund treten (El diamante sonríe al crepúsculo, 1947). Die fortschreitende Reduzierung der Formelemente führte zu großformatigen Komp., in denen vor monochromem Grund einige wenige Punkte und Linien ein bildnerisches Spannungsfeld erzeugen (Azul, 1961; Pint. mural para un templo, 1962, Triptychen), das er als absoluten Ausdruck der Freiheit verstand (La esperanza del condenado a muerte, Triptychon, 1974). In den 1950er und 1960er Jahren trat in M.s Werk die Plastik in den Vordergrund. Er schuf zum einen surreale Objektassemblagen aus Alltagsgegenständen, die er meist in Bronze gießen ließ (u.a. von der Gießerei Parellada, Barcelona), teilw. auch farbig fasste (z.B. Jeune fille s'évadent; La caresse d'un oiseau, beide 1967), zum anderen mit J.Llorens Artigas geschaffene Keramiken, v.a. Vasen, Plaketten, Teller, Eier- und Steinformen, aber auch freie figürliche Arbeiten, Köpfe und Masken, die er bemalte. M.s Werk umfasst zahlr. über Malerei, Plastik, Zchng, Grafik und Buch-Ill. hinausgehende Arbeitsbereiche. Sein Anspruch, man müsse die Malerei ermorden, bezog sich nicht nur auf die Überwindung ihrer internen Konventionen, sondern auch auf die Sprengung trad. Gattungsbegriffe. Mehrfach arbeitete M. für die Bühne. 1926 entwarf er mit Max Ernst Bühnenbild und Kostüme für das Ballett "Romeo et Juliette" (Musik: Constant Lambert), aufgeführt v. den Ballets Russes unter der Ltg v. Sergej P. Djagilev; 1932 folgten Kostüme und Vorhänge für "Jeux d'enfants" mit der Choreografie v. Léonide Massine (Musik: Georges Bizet). Beide Werke wurden in Montecarlo und Paris gespielt. Erst 1977 kehrte M. zur Theaterarbeit zurück und entwarf Puppen und Masken für das auf "Ubu Roi" von Alfred Jarry basierende Theaterstück "Mori el Merma" der Companyia de Teatre La Claca, das 1978 erstmals im Teatro Principal in Palma de Mallorca, danach im Gran Teatro del Liceo in Barcelona gezeigt wurde. 1981 entstanden Bühnenbilder und Kostüme für das Pantomimenballett "Miro, l'uccello luce" mit dem Libretto des Dichters und M.-Biografen Jacques Dupin und der Choreografie v. Joseph Russillo (Musik: Sylvanno Bussotti), aufgeführt im Teatro La Fenice in Venedig. Auch M.s Arbeiten im öff. Raum basieren auf seiner in Malerei und Plastik entwickelten typischen Ikonogr. und bestehen v.a. aus Wandbildern, Teppichen, Glasfenstern und mon. Plastiken, die er als Elemente der Natur verstand, vergleichbar Bergen, Felsen, Bäumen, Pflanzen oder Blumen, so wie er von sich selbst sagte, er arbeite wie ein Gärtner. M.s Wandbilder wurden meist in Keramik zus. mit J.Llorens Artigas und dessen Sohn Joan Gardy Artigas ausgeführt. Der früheste Auftrag war 1947 für das Terrace Plaza Hotel in Cincinnati/Ohio. 1950 malte M., angeregt durch Walter Gropius, ein Wandbild für das Harkness Graduate Center der Harvard Univ. in Cambridge/Mass. (1961 durch eine Keramikversion ersetzt). 1955-58 schuf er mit Mur du soleil und Mur de la lune ein zweiteiliges Wandkeramikbild für das Unesco-Gebäude in Paris, das v. den Höhlenbildern in Altamira und den plast. Dekorationen v. Antoni Gaudí im Güell-Park in Barcelona inspiriert war. Weitere Wandkeramiken nach seinen Entwürfen entstanden für die Handelshochschule in St. Gallen (1964), das Guggenheim Mus. in New York (1966), den Flughafen in Barcelona und die WA in Osaka (beide 1970), das Kunsthaus Zürich (1971-72) und jeweils als Fassadenschmuck am Ulrich Mus. of Art der Wichita State Univ. in Wichita/Kan. (1977-78), am Wilhelm-Hack-Museum in Ludwigshafen am Rhein (1979) und am Pal. de Congresos in Madrid (1980). In Zusammenarbeit mit Josep Royo, Mitarb. der Fábrica de Tapices Aymat in Sant Cugat del Vallès/Barcelona, widmete sich M. ab 1970 auch der Gest. von Wandteppichen (ab 1972 "sobreteixims" gen. in Kombination mit Malerei und Collage v. Gegenständen). Er entwarf u.a. Gobelins für das Hospital de la Cruz Roja (zerst.) in Tarragona (El tapís de Tarragona, 1968-70, heute als Leihgabe des Roten Kreuzes im MAM, ebd.), für die Lobby des World Trade Center in New York (1974; 2001 bei den Terroranschlägen auf die Twin Towers zerst.) und die NG in Washington/D.C. (1977). Ab Mitte der 1970er Jahre konzipierte M. auch Glasfenster, u.a. für die ehem. kgl. Kap. Saint-Frambourg in Senlis/Oise (1976-79, heute Konzertsaal der Fond. Cziffra) und für die Fond. Maeght in Saint-Paul de Vence (1978-79), beide in Zusammenarbeit mit dem Glaskünstler Charles Marq. Erstmals schuf M. 1962-63 mon. Plastiken aus Zement, Eisen und Keramik für das sog. Labyrinth der Fond. Maeght in St. Paul de Vence. Erste mon. Bronzeplastiken, El pájaro solar und El pájaro lunar, folgten 1966 sowie im gleichen Jahr die Keramikplastik La diosa del mar, die 1968 bei Juan-les-Pins an der Côte d'Azur ins Mittelmeer versenkt wurde. Im öff. Raum befinden sich heute die Plastiken Dona (Bronze, 1970) im Parc de la Mar in Palma de Mallorca, Oiseau lunaire (Bronze 1974) zu Ehren v. Robert Desnos auf der Square Blomet unweit M.s Pariser Atelier (seit 2010 Square de l'Oiseau Lunaire) und Couple d'amoureux aux jeux de fleurs d'amandiers (Kunstharz, 1978) auf der Esplanade de La Défense, beide in Paris, Sun, moon and one star, gen. Miss Chicago (Zement und Bronze, 1981) auf der Brunswick Plaza in Chicago, Figure and birds (Stahl und Bronze, 1982) auf der United Energy Plaza in Houston/Tex. und Dona i ocell (Zement und Keramik, 1982-83) im Parc de l'Escorxador (heute Pl. de J. M.) in Barcelona. - M. ist einer der bedeutendsten und populärsten Künstler des 20. Jh. mit großem Einfluss auf die Entwicklung der abstrakten Kunst (bes. Informel). Sein meist heiter-poetisch anmutendes Werk in leuchtenden Farben gehört zu den teuersten des Kunstmarktes, den am meisten kopierten und als Markenzeichen verwerteten. Er ist als "internat. Katalane", wie er sich selbst verstand, einer der Protagonisten des Surrealismus und als Maler neben Salvador Dalí, Juan Gris und Pablo Picasso der Hauptvertreter der Klassischen Moderne in Spanien.

WERKE

Amsterdam, Sted. Mus. Baden Baden, Mus. Frieder Burda. Barcelona, Casa de la Ciutat. - Mus. de Cerámica. Basel, KM. Berlin, NG. Bern, KM. Buffalo/N.Y., Albright-Knox AG. Chicago, Alsdorf Found. - Art Inst. Cleveland, Mus. of Art. Coburg, KS der Veste. Dallas/Tex., Meadows Mus. Detroit, Inst. of Arts. Düsseldorf, KS NRW, K20 KS am Grabbeplatz. Edinburgh, Scottish NG of Mod. Art. Eindhoven, Van Abbe-Mus. Essen, Mus. Folkwang. Fukuoka, AM. Göteborg, KM. Hakone-Machi, Open-Air Mus. Hannover, Sprengel Mus. Hartford/Conn., Wadsworth Atheneum. Harvard/Mass., Univ. Heilbronn, Kunst- und Skulpt.-Mus. Houston/Tex., Menil Coll. Høvikodden, Henie Onstad Kunstsenter. Iowa City, Univ., Mus. of Art. Kansas City/Mo., Nelson-Atkins Mus of Art. Köln, Mus. Ludwig. Künzelsau, Slg Würth. London, Tate. Los Angeles, LACMA. Madrid, CARS. - Mus. Thyssen-Bornemisza. Mexiko-Stadt, Mus. Tamayo. München, PM. Nagoya, Aichi Prefectural Mus. of Art. New Orleans, Mus. of Art. New York, Guggenheim. - MoMA. Palma de Mallorca, Mus. d'Art Esp. Contemp. Paris, Centre Pompidou. - MAMVP. - Mus. Picasso. Philadelphia/Penn., Mus. of Art. Riehen, Fond. Beyeler. Saint Paul de Vence, Fond. Maeght. San Francisco, MFA. Santa Barbara/Cal., Mus. of Art. Santiago de Chile, Mus. de la Solidaridad "S.Allende". St. Gallen, KM. St. Louis/Miss., AM. Stockholm, Mod. Mus. - NM. Stuttgart, SG. Toronto, AG of Ontario. Valladolid, Patio Herreriano. Venedig, Fond. Peggy Guggenheim. Villeneuve-d'Ascq, MAM. Vitoria-Gasteiz, Artium. Washington/D.C., Hirshhorn Mus. and Sculpt. Garden. - NG of Art. - Phillips Coll. Yokohama, Mus. of Art. Zürich, KH.

SELBSTZEUGNISSE

E.Scheidegger (Ed.), J. M. Gesammelte Schriften, Fotos, Zchngn, Z. 1957; M.Rowell (Ed.), J. M. Selected writings and interviews, Boston, Mass. 1986.

AUSSTELLUNGEN

Einzelausstellungen:

Paris: ab 1925 mehrfach Gal. Pierre; 1928, '33 Gal. Georges Bernheim; ab 1948 mehrfach Gal. Maeght (zahlr. K); 1962 MNAM; 1974 (K), 2019 Grand Pal.; 2004 Centre Pompidou (K: A.Angliviel de La Beaumelle u.a.) / New York: 1930 Valentine Gall.; ab 1932 mehrfach Pierre Matisse Gall. (zahlr. Kat.); 1941-42 (Retr.; K: J.J. Sweeney), '59 (Wander-Ausst.; K: J.T. Soby), '73, '93-94 (K: C.Lanchner), 2008-09 MoMA; 1972, '87 (Retr.; K) Guggenheim / 1948 San Francisco, MMA (mit P.Picasso und J.Gris) / Krefeld: 1954 Kaiser Wilhelm Mus. (K); 1957 Mus. Haus Lange (Wander-Ausst.; K: P.Wember) / 1956 Basel, KH (K) / Brüssel: 1956 Pal. des BA (K); 2011 ING Cultuurcentrum (K) / 1957-58, '77, '89 Hannover, Kestner-Ges. (K) / München: 1969 Haus der Kunst (K); 1990 KH Hypo-Kulturstiftung (Wander-Ausst.; K) / 1971 Minneapolis (Min.), Walker AC (Wander-Ausst.) / 1972 (K), '86 (Wander-Ausst.; K: J.Dupin) Zürich, KH / Hamburg: 1973 KV (K); 1996-97 Deichtorhallen (K); 2015 Bucerius Kunstforum (Wander-Ausst.; K) / 1980 Mexiko-Stadt, MAM (Wander-Ausst.); Washington (D.C.), Hirshhorn Mus. and Sculpt. Garden (Retr.; Wander-Ausst.) / Barcelona: 1982 (Retr.), '93 (Retr.; K: R.M. Malet u.a.), 2006-07 (K), '09 Fund. Miró; 2023-24 Mus. Picasso (mit Pablo Picasso) / 1982 Houston (Tex.), MFA / Wien: 1983-84 Künstlerhaus (Wander-Ausst.; K); 2011 Kunstforum (K: E.Benesch u.a.); 2014-15 Albertina (K: G.Fischer/J.-L. Prat) / 1987 Köln, Mus. Ludwig (K: G.Moure u.a.) / Philadelphia, Mus. of Art (Wander-Ausst.; K: M.Rowell) / 1989 Southampton, AG (Wander-Ausst.; K) / 1990 (Retr.), 2001 (K) Saint-Paul-de-Vence, Fond. Maeght / 1993 Malmö, KH (K); Madrid, CARS (K: M.Rowell) / 1996 Las Palmas de Gran Canaria, CAAM (K) / 1998-99 Humlebæk, Louisiana (K) / 1999 Dortmund, Mus. am Ostwall (K: T.Belgin) / 2002 Düsseldorf, Mus. Kunst-Pal. (K: S.von Wiese u.a.) / 2008 Ferrara, Pal. dei Diamanti / 2010 Münster, KM Pablo Picasso (K); Baden-Baden, Mus. Frieder Burda (K: J.-L. Prat) / 2011 London, Tate Mod. (Retr.; Wander-Ausst.; K: M.Daniel u.a.) / 2012-13 Wakefield, Yorkshire Sculpture Park / 2016 Frankfurt am Main, Schirn / 2023 Bilbao, Mus. Guggenheim. -

 

Gruppenausstellungen:

1954 Venedig: Bienn. (Großer Preis für Grafik) / 1955, '59, '64, '77 Kassel: documenta / 1965 São Paulo: Bien. / 2011 Karlsruhe, Staatliche KH: Unsere Moderne.

 

QUELLEN

Thieme-Becker, Vollmer und AKL:

ThB24, 1930; Vo3, 1956

 

Weitere Lexika:

Edouard-Joseph III, 1934; Ráfols II, 1953; Bauer, GEM VI, 1978; Páez Rios II, 1982; ContempArtists, 1983; EAPD, 1989; Enc. del arte esp. del s. XX, I: Artistas, Ma. 1991; L.Harambourg, L'Ec. de Paris 1945-1965, Neuchâtel 1993; DA XXI, 1996; Dicc. de arte esp., Ma. 1996; DPEE IX, 1997; A.Roussard, Dict. des peintres à Montmartre, P. 1999

 

Gedruckte Nachweise:

C.Greenberg, J. M., N.Y. 1948; S.Hunter, J. M. Das graph. Werk, St. 1958; J.Dupin, J. M., P. 1961 (dt. Ausg. Köln 1961); S.Gasch, J. M., Ba. 1963; Y.Bonnefoy, Fi. 1964; J.Perucho, J. M. y Cataluña, Ba. 1968 (dt. Ausg. Köln 1969); R.Penrose, M., Lo. 1970; J.J. Sweeney, J. M., Ba. 1970; U.Apollonio, M., P. 1971; P.Kramer (Ed.), J. M. Der Lithograph (4 Bde), Genf 1972-82; P.Gimferrer, J. y su mundo, Ba. 1978; J.Corredor-Matheos, Los carteles de M., Ba. 1980 (engl. Ausg. Secaucus, N.J. 1980; frz. Ausg. P. 1981); W.Schmalenbach, J. M. Zchngn aus den späten Jahren, Ffm. u.a. 1982; R.M. Malet, J. M., Ba. 1983; G.Weelen, J. M., P. 1984; A.Jouffroy, M., P. 1987; W.Erben, J. M., hrsg. v. I.F. Walther, Köln 1988; V.Combalía, El descubrimiento de M., Ba. 1990; P.Gimferrer, J. M., St. 1993; H.Platschek, J. M., Reinbek b. Hamburg 1993; H.Gassner, J. M. Der magische Gärtner, Köln 1994; B.Catoir, M. auf Mallorca, M./N.Y. 1995; G.Diehl, M., Bindlach 1996; C.Lanchner, J. M., N.Y. 1996; J.Dupin/A.Lelong-Mainaud (Ed.), J. M. Paintings (6 Bde, WV), P. 2002; J.Mink, J. M., Köln 2006; E.F. Miró/P.Ortega Chapel (Ed.), J. M. Sculptures (WV), P. 2006; J.Punyet Miró/J.Gardy Artigas (Ed.), J. M., J.Llorens Artigas. Ceramics (WV), P. 2007; J.Dupin/A.Lelong-Mainaud (Ed.), J. M. Drawings (2 Bde, WV), P. 2008

 

Onlinequellen:

Fund. J. M., Barcelona; J. M. Online Imagebank, Palma de Mallorca

 


VOLLMER

Miró, Joan, katal. Maler, Bildhauer, Graph., Illustr. u. Entwurfzeichner für Textilien, *20. 4. 1893 Montroig b. Tarragona, ansässig in den USA. Stud. an d. Kstschule in Barcelona. Seit 1919 in Paris; Zusammentreffen mit Picasso. Beeinflussung durch den Kubismus u. den m. gischen Realismus. 1925 Beteiligung an der 1. surrealist. Ausst. bei Pierre in Paris. 1928 in Holland, seit 1939 in USA. Neben Salv. Dali der führende Vertreter des Surrealismus in Spanien. Seine Bilder gleichen visuellen, von naivist. Phantastik erfüllten Traumen u. zaubern einen "heiteren Kosmos winziger Lebewesen von molluskenhafter Bildung, die sich uber die Flache ausbreiten, wie im Wasser sich schlangelnde Kaulquappen" (Schmidt). Im weiteren Verlauf immer entschiedenere Hinneigung zum Abstrakten bis zu völliger Gegenstandslosigkeit. Einflusse von Klee u. Picasso beruhren kaum die Origuralitat seiner oft humoristisch gefärbten Kunst. Als Maler vertreten u. a. im Mus. d' Art Mod. in Paris u. im Mus. of Mod. Art in New York (9 ölgem., 1 Guasch, 1 Zeichng, Buchillustr., Mappenwerk u. 1 Relief). Wandbilder im Span. Pa'. illon der Pariser Weltausst. 1937 u. im gr. Speisesaal der Centre Universit. Harvard in Cambridge, Mass. Koll.- Ausst.: 1918 in d. Gal. Dalmau in Barcelona, 1921 in d. Gal. La Licorne in Paris, 1925 bei Pierre ebda, 1928 bei G. Bernheim, seit 1430 häufig in der Gal. Matisse in New York, 1951 im California Pal, of the Legion of Honor in San Francisco, 195f, im Palais d. B-Arts in Brussel. Erste umfassende Koll.-Ausst. in Deutschland Jan/Harz 1954 im Kaiser-Wilhelm-Mus. in Krefeld u. in d. Württ. Staatsgal. in Stuttgart, umfassend 4 Bronzeplastiken u. Keramiken, 25 Gem., Zeichngn u. Druckgraphik u. Illustr. zu Tristan Traras Dichtungen. Lit.: Th.-B., 24 (1930). - I.E. Cirlot,.J. M., Barcelona 1049. - C. G reenber g, J. M., New York 1948. - Michel Leiris, The Prints of J.M., New York 1947. - J.Sweene y, J.M., New York 1941. - Barr. - Bénézit, 6. - A. Breton, Le Surréalisme et la Peinture, New York 1945. - Einstein. - Haftmann. - Joseph, 3. - J.Lassaigne, De Velasquez ä Picasso. Genf 1952, m. Lit. p. 146. - Schmidt. - L'Amour de l'Art, 1932. p. 267 ff. passim; 1934, p. 336 ff. passim. - L'Archit. d'aujourd' hui, 22 (1951) 47 (farb. Abb.). - Art et Décor., 1952 Nr 30, p. 4/7. - The Burlington Magaz., 96 (1954) 319 (Abb.). - Cahiers d'Art, 1929, p. 359 ff. passim, zu. Abb.; 1930 p. 69 ff. passim, m. Abb.; 1931 p. 61 ff. passim, m. Abb., 335/40, m. 5 Abbn; 1935 p. 115, m. 4 Abbn; 1936 p. 257, m. 13 Abbn; 1937 p. 79 f., 157, m. 1 Taf. u. 2 Abbn; 1940 p. 37/47; 1952 p. 32/37; 1953 p. 273 (Abb.). - Cahiers de Belg., 1929 p. 202/05; 1931 p. 143 ff. passim. - D. Cicerone, 15 (1923) 842 (Abb.); 18 (1926) 64 (Abb.). - Documents, 1929 p. 263/66; 1930 p. 399. - Formes, 7 (1930) Abb. nach p. 27. - Grathis (Zürich), 10 (1954) 394 (Abb.), 519 (Abbn); 11 (1955) 356 (Abb.), 357 (Abb.). - Illustr. London News, 223 (1953) 662 (Abb.). - Konstrevy, 1935 p. 153 (Abb.); 1937 p. 128 (Abb.), 168 (Abb.), 178, m. Abb.; 1939 p. 71, m. 2 Abbn. - D. Kst u. das schöne Heim, 50 (1952) Beil. p. 113; 51 (1952/53) Beil. p. 103, 119; 53 (1954/55) H. 1, p. 4, m. Abb. - bild. kunst (Berlin), 1 (1947) H. 7 p. 12 (Abb.); 2 (1948) H. 5, p. 27. - Kunst ins Volk, 5 (1953/54) 303, m. Abb. - D. Kstblatt, 14 (1930) 68 (Abb.), 69. - Kstchronik (Nürnbg), 4 (1950/51) 205; 5 (1952) 233; 6 (1953) 31. - D. Ksthandel, 46 (1954) H. 6, p. 8 f., m. Abb. Nr 9 p. 11 (Abb.), 12. - D. Kstwerk (Baden-Baden), 1 (1946/47) H. 8/9, p. 42, m. Abb.; 4 (1950) H. 3 p. 53 (Abb.), 54, r. Sp. H. 5, p. 21/25, m. 5 Abbn, dar. Selbstbildn.; 7 (1953) H. 3/4, p. 66, 67 (Abb.), 71 (2 Abbn); 8(1954) H. 5 p. 12 (Abb.); 9 (1955) H. 1 p. 25 (Abb.), H. 2 p. 36 (Abb.). - The Studio, 132 (1946) 110 (Abb.); 147 (1954) 8 (Abb.). - Verve (Paris), 7(1952) 91/94. - Weltkst, 26 (1956) H. 3 p. 9, in. Abb. - D. Werk (Zürich), 38 (1951) 187 (Abb.); 39 (1952) Beil. p. 159 (Abb.); 41 (1954) 34 (Abb.) Beil. p. 83f. - The Art Index (New York), 1929ff. passim. - Cat. of Paint. (19" a. 205b Cent.) in the Coll. of the Hisp. Soc. of America, 1933, Bd II. - Kat. d. Internat. Exhib. of Paint., Carnegie Inst. Pittsburgh, 1938 Nr 253, Taf. 95. - Kat. d. Ausst. "documenta", Kassel Juli/Sept. 1955, m. Abb.