Frei zugänglich

Renoir, Auguste

Geboren
Limoges, 25. Februar 1841
Gestorben
Cagnes-sur-Mer (Alpes-Maritimes), 3. Dezember 1919
Land
Frankreich
Geschlecht
männlich
GND-ID
Weitere Namen
Renoir, Auguste; Renoir, Pierre Auguste; Renoir, Pierre-Auguste
Berufe
Maler*in; Grafiker*in; Bildhauer*in; Porzellanmaler*in; Blumenmaler*in; Landschaftsmaler*in; Aquarellmaler*in; Zeichner*in; Dekorationsmaler*in
Wirkungsorte
Paris, Essoyes (Aube), Wargemont
Zur Karte
Von
Röderer, Fabian
Zuletzt geändert
02.04.2024
Veröffentlicht in
AKL XCVIII, 2018, 256; ThB XXVIII, 1934, 169 ss

VITAZEILE

Renoir, Auguste (Pierre[-]Auguste), frz. Maler, Grafiker, Bildhauer, Zeichner, *25.2.1841 Limoges, †3.12.1919 (irrtüml. 2. bzw. 17.12.) Cagnes-sur-Mer (Alpes-Maritimes).

LEBEN UND WIRKEN

R. wird als sechstes von sieben Kindern des Schneiders Léonard R. und dessen Frau Marguerite Merlet geboren. 1845 zieht die Fam. nach Paris. 13jährig beginnt R. eine Lehre als Porzellanmaler in der Fa. Levy Frères et Compagnie. Zeitgleich besucht er die kostenlosen Zeichenkurse des Bildhauers Louis-Denis Caillouette an der Éc. de Dessin et d'Arts Décoratifs. 1858 wird R. durch die Erfindung billiger maschineller Druckverfahren zur Porzellandekoration arbeitslos. Bevor er ab 1861 das freie Atelier von Charles Gleyre besucht, wo er Claude Monet, Jean Frédéric Bazille und Alfred Sisley kennenlernt, bemalt R. Fächer, Schilder und arbeitet als Dekorationsmaler. Im Aufsatz L'Art décoratif contemp., den R. 1877 in L'Impressionniste publiziert, setzt er sich zwar auf theoretischer Ebene mit diesem Feld der Malerei auseinander, verschweigt aber seine eigenen dekorativen Arbeiten und führt Eugène Delacroix als einziges Positivbeispiel zeitgen. Dekorationsmalerei an. Ein letztes Projekt hat R. 1871 zus. mit Charles Le Cœur ausgeführt: die Dekoration des Pal. des Prinzen Georges Bibesco. Die erhaltenen Zchngn (Wuppertal, Von der Heydt-Mus.) zeigen jedoch kaum Ähnlichkeiten mit R.s übrigen Arbeiten. Sowohl in seiner theoretischen wie in seiner praktischen Arbeit zieht er eine klare Differenz zw. den Gattungen. Ab 1860 erhält R. vier Jahre in Folge die Erlaubnis im Louvre Bilder zu kopieren. Ihn begeistern v.a. die Werke von Peter Paul Rubens, Jean Honoré Fragonard und Antoine Watteau. Mit Aufnahme an der Pariser Éc. Impériale et Spéciale des BA wendet sich R. 1862 endgültig der Kunstmalerei zu. Ein Jahr später malt R. mit Monet, Bazille und Sisley pleinair im Wald von Fontainebleau. Dort macht er die Bekanntschaft der Maler Narcisse-Virgilio Díaz de la Peña und Gustave Courbet, deren Werke zu Beginn von R.s Schaffen im Hinblick auf seinen Pinselstrich und die Arbeit im Freien wichtige Bezugspunkte bilden. Bevor R. im Apr. 1864 die ÉcBA verlässt und das erste Mal im Salon ausstellt, leistet er einen dreimonatigen Militärdienst. Sein erstes Salon-Gem. Esmeralda (Öl/Lw., 1864) ist nicht erh., da R. es im Anschluss an die Ausst. zerstört. Das Gem. ist das letzte, welches R. mit Asphaltölfarbe malt. Mit der Zerstörung wendet er sich dezidiert von dieser Malerei ab, die u.a. zu starker Rissbildung in der Maloberfläche neigt und verzichtet auf dunkle Untermalungen. Nach der Salon-Teiln. 1865 wird R. zwei Jahre in Folge von der Jury abgewiesen. Ähnlich wie Monet erlebt R. eine finanziell schwierige Zeit und findet im Atelier von Bazille einen Schlaf- und Arbeitsplatz. Es entstehen die intimen Porträts Frédéric Bazille peignant (Öl/Lw., 1867, Paris, Mus. d'Orsay) und Bazilles "Pierre Auguste Renoir" (Öl/Lw., 1867, Paris, Mus. d'Orsay). R. zeigt seinen Freund vertieft in die Arbeit an einem Gemälde. Bazille wiederum malt R. auf einem Stuhl hockend, die Beine angewinkelt und sich mit den Armen umschlingend. Erst 1868 kann R. mit dem Ganzkörperporträt Lise à l'ombrelle (Öl/Lw., 1867, Essen, Mus. Folkwang) einen Erfolg im Salon verbuchen. Der junge Kritiker Émile Zola lobt das Gem. und vergleicht es mit Monets "Camille" (1866, Bremen, KH). Die Porträtierte Lise Tréhot, mit der R. bis 1872 liiert ist, lernt der Maler 1865 beim Aufenthalt in Fontainebleau und Marlotte zus. mit den Malern Sisley und Jules Le Cœur kennen. Tréhot ist die Schwester von Le Cœurs Geliebter Clémence Tréhot und steht dem Maler für mehrere Bilder Modell, u.a. für La Promenade (Öl/Lw., 1870, Los Angeles, Getty Mus.). In diesen Porträts verbindet R. die Darst. zeitgen. Mode mit einer Kombination aus Porträt- und Landschaftsdarstellung. Maltechnisch gelingt ihm in La Promenade das erste Mal die Verschränkung von Szene und ihrer Umgebung. Das narrative Moment der Darst. geht im schnell anmutenden Pinselduktus und der pastosen Oberflächenbehandlung auf. Hinzukommen Pariser Stadtansichten wie Vue des Champs-Élysées pendant l'Expos. universelle de 1867 (Öl/Lw., 1867, New York, Wildenstein). Sein Interesse an der Darst. des mod. Lebens mündet 1869 in die Ansichten des beliebten Ausflugszieles La Grenouillère. Hier entwickelt er den lockeren Pinselstrich, den er in La Promenade ausformuliert. Im selben Jahr begegnet R. Édouard Manet und Zola. Monet beschreibt in einem Brief an Bazille das gemeinsame Vorhaben der beiden Maler vor Ort zu malen, beklagt jedoch die "mauvaises pochades". Seite an Seite mit Monet entstehen mehrere Darst. des Badeortes. Im Vordergrund der Arbeit steht die Pleinair-Malerei und die möglichst genaue Wiedergabe dessen, was das Auge wahrnimmt. R.s Darst. von La Grenouillère (Öl/Lw., 1869, Stockholm, NM; 1869, Winterthur, Slg Oskar Reinhart) zeichnen sich durch ein feines Nebeneinander einzelner Striche und Farben aus, welches das Licht zu einem Hauptakteur der Bilder macht. Insbes. die dargestellte Wasseroberfläche wird prominent in Szene gesetzt, in ihr spiegelt sich das Personal der Szenerie. Die Figuren-Darst. oszilliert spannungsvoll zw. Skizzenhaftigkeit und gleichzeitigem Detailreichtum. Auch wenn Monets Salon-Einsendung diesen Themas abgelehnt wird und R. 1870 andere Werke, namentlich Baigneuse (Öl/Lw., 1870, São Paulo, Mus. de Arte) und Femme d'Alger (Öl/Lw., 1870, Washington/D.C., NG of Art) im Salon ausstellt, markieren diese Werke ein wichtiges Moment in R.s Œuvre. Bis in die M. der 1880er Jahre behält R.s Pinselduktus seine dynamische Anmutung bei. Während des Dt.-Frz. Krieges wird R. einberufen und als Mitgl. des zehnten Kavallerieregiments in Libourne, in der Nähe von Bordeaux stationiert. Eine Reihe von Werken des Jahres 1871 bezeugen, dass sich R. sehr schnell wieder der Malerei zuwendet, nachdem er im Apr. nach Paris zurückkehrt. Die Nachkriegsjahre müssen als bes. wichtig für R.s weiteren Lebensweg markiert werden. Der Kunsthändler Paul Durand-Ruel kauft 1872 zwei seiner Bilder, darunter die großformatige Stadtansicht Vue de Paris, Pont des Arts (1867-68, Pasadena, The Norton Simon Found.) und begründet damit eine lebenslange Freundschaft. Im Nov. stellt der Kunsthändler das Werk in London aus. Es ist das erste Mal, dass R. in England präsentiert wird. Etwa zehn Jahre später richtet Durand-Ruel R.s erste Einzel-Ausst. aus. Ebenfalls 1872 wird R. erstmals seit 1867 von der Salon-Jury abgelehnt. Um die Femmes en Algériennes (Öl/Lw., 1872, Tokio, NM of Western Art) dennoch zeigen zu können, bemüht sich R. mit anderen abgelehnten Künstlern vergebens darum einen Salon des Refusés einzurichten. Auch im Folgejahre kann R. nicht im Salon präsentieren, jedoch zeigt er sein großformatigstes Werk Allée cavalière au bois de Boulogne (Öl/Lw., 1873, Hamburg, KH) dieses Mal im Salon des Refusés. Am 27. Dez. 1873 gründet R. gemeinsam mit Monet, Sisley, Camille Pissarro, Edgar Degas, Berthe Morisot und Paul Cézanne als Reaktion auf die Ablehnungen durch den Salon die Soc. anonyme coopérative des artistes peintres, sculpteurs et graveurs, die im Folgejahr die erste Impressionisten-Ausst. ausrichtet. Die Ausst. zeigt vom 15. Apr. bis zum 15. Mai im ehemaligen Atelier von Nadar 165 Werke von 30 Künstlern. R. präsentiert sechs Arbeiten in Öl und eine in Pastell. Bis 1886 folgen insgesamt sieben weitere Gruppen-Ausst., R. nimmt nur an den ersten drei teil. Am 24. März 1875 organisieren R., Monet, Sisley und Morisot eine Auktion impressionistischer Gem. im Hôtel Drouot. Trotz der schlechten Verkaufsergebnisse macht R. so die Bekanntschaft des Verlegers Georges Charpentier, der auf der Auktion ein erstes Bild von R. erwirbt, Le Pêcheur à la ligne (Öl/Lw., 1874, Priv.-Slg). Charpentier wird R. in den Folgejahren mit mehreren Aufträgen betrauen und fördern. Darunter Madame Charpentier et ses enfants (Öl/Lw., 1878, New York, Metrop. Mus.), das 1879 im Salon großen Zuspruch erfährt. Ebenfalls im Laufe des Jahres 1875 trifft R. den Zollbeamten und Sammler Victor Chocquet, für den er mehrere Porträts anfertigt. Als Förderer der Impressionisten stellt Chocquet für die zweite Impressionisten-Ausst. 1876 in den Räumen der Gal. Durand-Ruel einen Großteil der 18 von R. ausgestellten Werke als Leihgabe zur Verfügung. Ein Jahr später nimmt R. mit 21 Werken an der dritten Impressionisten-Ausst. teil. Bei dieser letzten Teiln. an den Gruppen-Ausst. der Impressionisten präsentiert R. u.a. die großformatige Arbeit Bal du Moulin de la Galette (Öl/Lw., 1876, Paris, Mus. d'Orsay). Georges Rivière hebt in einem Artikel für L'Impressionniste die "zeitgen. Note" des Werkes hervor (Rivière, 1877, 3) . Rivière, der selbst für das Bild Modell gestanden hat, benennt neben den weiblichen Modellen R.s außerdem Freunde, Bekannte und Kollegen, die ebenfalls auf dem Bild zu finden sind. Neben der kostensparenden Praxis für Freunde und Kollegen Modell zu stehen, illustriert dies auch den intellektuellen und künstlerischen Zirkel, in dem sich R. E. der 1870er Jahre bewegte. Im Vergleich zu La Grenouillère lässt sich eine klare Veränderung in der Arbeit des Künstlers erkennen. Während das Licht und seine vibrierenden Qualitäten immer noch den gleichen Stellenwert besitzen, hat R. die Darst. der Figuren intensiviert. Aus dem unbestimmt bleibenden Personal im Hintergrund entwickeln sich im Vordergrund identifizierbare Personen aus R.s engem sozialem Umfeld. 1878 publiziert Théodore Duret u.d.T. "Les peintres impressionnistes" eines der ersten Bücher über die Impressionisten. Neben Monet, Sisley, Pissarro und Morisot bespricht Duret ebenfalls R. Er erstellt eine erste Bilanz der impressionistischen Kunst und beschreibt R. v.a. als "peintre de figures", der großformatige Werke bevorzuge; darüber hinaus brilliere er in der Porträtmalerei (Duret, 1878, 27-28). Im gleichen Jahr kehrt R. mit der Genreszene Le Café (Öl/Lw., 1877/78, Priv.-Slg) in den Salon zurück. Bis 1883 nimmt R. wieder regelmäßig an dessen Ausst. teil und strukturiert seine Jahresproduktion nach dem Kalender der Großausstellung. Nachdem er im Salon von 1879 Madame Charpentier et ses enfants ausstellt, konzentriert er sich 1881-83 in seinen Einsendungen auf Porträts. Darunter sind u.a. Alice et Élisabeth Cahen d'Anvers (Öl/Lw., 1881, São Paulo, Mus. de Arte) sowie Madame Clapisson (Öl/Lw., 1883, Chicago, Art Inst.). Zahlr. Porträtaufträge in der gleichen Zeit geben R. finanzielle Sicherheit, und er unternimmt Reisen nach Algerien (1881, 1882) und Italien (1881). Es entstehen pastose Stadt- und Landschaftsansichten wie Le Ravin de la Femme sauvage (Öl/Lw., 1881, Paris, Mus. d'Orsay) und Venise, le palais des Doges (Öl/Lw., 1881, Williamstown/Mass., Sterling and Francine Clark Art Inst.). Gegen R.s Willen stellt Durand-Ruel 1882 auf der siebten Impressionisten-Ausst. 25 seiner Werke aus. Im Zentrum dieser Präsentation steht Le Déjeuner des canotiers (Öl/Lw., 1881, Washington/D.C., Philips Coll.), in dem R. wieder an Themen des mod. Lebens anknüpft, für die er sich bereits in La Grenouillère und Bal du Moulin de la Galette interessiert hat. Bei Aline Charigot, die vorne links posiert, handelt es sich um R.s spätere Ehefrau (Heirat 1890, Trauzeuge ist Gustave Caillebotte; 1885 Geburt des ersten Sohns Pierre, Taufpate ist Caillebotte; 1894 Geburt des späteren Filmregisseurs Jean, Durand-Ruel ist einer der Taufpaten; 1901 Geburt des jüngsten Sohns Claude, gen. Coco). Das Gruppenporträt zeigt, wie seit den 1870er Jahren die Darst. von Menschen immer mehr in den Vordergrund rückt. Dies und die Dejeuner-Thematik machen den engen Austausch mit Manet sichtbar. 1883 findet in der Gal. Durand-Ruel eine erste große Retr. des Malers statt, es werden 70 Arbeiten präsentiert. Im Gespräch mit Vollard beschreibt R. A. der 1880er Jahre einen Bruch in seiner Arbeit. Es folgt eine Schaffensphase, welche der Künstler selbst als "période aigre" bezeichnet und die auch in jüngeren Forsch. zu R. als "trockene Periode" oder "période ingresque" betitelt wird. Unter dieser Bez. werden Werke wie La Natte (Öl/Lw., 1887, Baden, Mus. Langmatt) zusammengefasst, die sich durch definierte Silhouetten und einen kompakten, wenig pastosen Duktus auszeichnen. Les Parapluies (Öl/Lw., 1881-86, London, NG), das in einem Zeitraum von ca. fünf Jahren entsteht, zeigt deutlich die von R. selbst beschriebenen Veränderungen seiner Malweise. Während zwei Mädchen und eine Frau am rechten Bildrand in freiem und offenem Pinselstrich gemalt sind, zeichnen sich die später fertig gestellten Figuren durch geschlossene Formen und eine glattere Oberflächenbehandlung aus. 1887 stellt R. das großformatige Bild Les Grandes Baigneuses (Öl/Lw., 1884-87, Philadelphia, MoA) fertig. Es wird im Sommer des selben Jahres in der Gal. Georges Petit ausgestellt. Die Fam. verbringt den Herbst in Charigots Heimatstadt Essoyes. R. fertigt dort mehrere Rötel-Zchngn von Mutter und Sohn an, darunter Mère et enfant (Maternité) (1885, Pérez Simón Coll.). Nach dem Tod Charigots bilden diese die Grundlage für Madame Renoir et son fils Pierre (Öl/Lw., 1915, Bern, KM). 1886 verzichtet R. auf die Teiln. an der achten und letzten Impressionisten-Ausstellung. Den Winter 1888 verbringt der Künstler in Essoyes, dort entstehen mehrere Genreszenen wie Le repas des vendangeuses (Öl/Lw., 1888, Los Angeles, Univ. of Calif., Hammer Mus.). R. leidet verstärkt unter Rheuma und beginnt daher die Winter in Südfrankreich zu verbringen. 1890 nimmt R. mit Les filles de Catulle Mendès (Öl/Lw., 1888, New York, Metrop. Mus.) ein letztes Mal am Salon teil. Großen Erfolg erzielt R. 1892 mit einer Retr. in der Gal. Durand-Ruel. Dort werden 110 Werke ausgestellt, und der Galerist nimmt R. unter Vertrag, sodass sich die finanzielle Situation des Künstlers stabilisiert. Im Frühling kauft der frz. Staat ein erstes Bild des Künstlers an: Jeunes filles au piano (Öl/Lw., 1892, Paris, Mus. d'Orsay). Im gleichen Jahr reist R. nach Spanien und zeigt sich im Prado von Diego Velázquez und Francisco de Goya fasziniert. Ebenfalls 1892 macht der Künstler die Bekanntschaft des Kunsthändlers Vollard. 1895 stirbt Morisot, und R. kümmert sich in der Folge verstärkt um ihre verwaiste Tocher Julie Manet. Gemeinsam mit ihr organisieren R., Monet und Degas 1896 eine posthume Ausst. für Morisot bei Durand-Ruel. Nach einem schweren Rheumaanfall verbringt R. den Frühling 1899 in Cagnes-sur-Mer, um sich dort zu erholen. In Paris ist er mit 42 Werken in einer Gruppen-Ausst. mit Monet, Pissarro und Sisley bei Durand-Ruel vertreten. In der Gal. Bernheim-Jeune kann R. im Folgejahr einen großen Erfolg mit einer Einzel-Ausst. feiern. Auf der WA schließlich zeigt er zehn Gem. und wird im selben Jahr zum Ritter der Ehrenlegion ernannt. Paul Cassirer zeigt in seiner Gal. zum ersten Mal Arbeiten von R. in Berlin. Der Gesundheitszustand des Malers verschlechtert sich mehr und mehr. Er hält sich im Winter zunehmend am Mittelmeer auf und verbringt lediglich die Sommer in Paris und Essoyes. Im Herbstsalon von 1904 wird R. ein Raum mit 35 Arbeiten gewidmet. Die Ausst. ist ein großer Erfolg und gibt dem gesundheitlich stark angegriffenen Künstler neue Kraft. In dieser späten Phase seines malerischen Schaffens erhält der weibliche Akt einen hohen Stellenwert. Die Reisen nach Spanien und in die Niederlande, sowie die Auseinandersetzung mit Tizian, Rubens und Jean-Auguste-Dominique Ingres sind entscheidend für die folgenden Werke. So entstehen in diesen Jahren u.a. Les trois baigneuses au crabe (Öl/Lw., 1897-1900, Cleveland, MoA) und Baigneuse (Torse de femme) (Öl/Lw., 1905, Philadelphia, MoA). Guillaume Apollinaire lässt in seiner Begeisterung verlauten, immer das letzte Werk R.s sei das Beste des Künstlers. Im Sept. 1906 reist Aristide Maillol nach Essoys, um eine von Vollard in Auftrag gegebene Büste des Künstlers anzufertigen: "Buste de Renoir" (Bronze, 1906/07, Cagnes-sur-Mer, Mus. R.). Im darauf folgenden Juni kauft R. das Anwesen Les Collettes in Cagnes-sur-Mer. Nach Vorgaben des Künstlers werden eine Villa und Atelierräumlichkeiten gebaut, ein Jahr später kann die Fam. einziehen. R. beginnt sich für Bildhauerei zu interessieren, ein erster Versuch ist ein Medaillon im Flachrelief: Coco (Bronze, 1907, Paris, Mus. d'Orsay). Im Herbst 1908 findet in der New Yorker Durand-Ruel Gal. eine Ausst. des Künstlers mit 41 Arbeiten statt. Auf Einladung des Sammlers Friedrich von Thurneyssen reist R. im Aug. 1910 mit seiner Fam. nach München und besichtigt die AP; es ist R.s letzte Reise. Im gleichen Jahr findet auf der Venedig-Bienn. eine Retr. statt. Der Künstler leidet an einer Lähmung beider Beine und sitzt ab 1911 im Rollstuhl. R. wird zum Offizier der Ehrenlegion befördert. Schwere Lähmungserscheinungen zwingen R. zeitweise auf das Malen zu verzichten. Lediglich die Beweglichkeit seiner Arme kommt zurück, sodass er weiter arbeiten kann, es entsteht u.a. Au sortir du bain (Après le bain) (Öl/Lw., 1912, Winterthur, KM). Im Frühjahr 1913 nimmt R. mit fünf Werken an der Armory Show in New York teil und stimmt im Sommer dem Vorschlag Vollards zu, mit dem Maillol-Schüler Ricard Guinó Boix gemeinsam an Skulpturen zu arbeiten. Eine der ersten gemeinsamen Arbeiten ist die Petite Vénus victorieuse (Bronze, 1913, Boston, MFA). Eine lebensgroße Version entsteht ein Jahr später, Vénus victorieuse (Bronze, 1914, London, Tate Gall.). R. fertigt die Skizzen und Entwürfe, die Guino, in Rücksprache mit ersterem plastisch umsetzt. Dabei greift R. oft auf Figuren aus früheren Werken zurück. Während die Venusfiguren lediglich eine motivische Verwandtschaft zu R.s Badenden aufweisen, gibt es auch direkte Übertragungen aus dem malerischen Werk des Künstlers. Die Rötelzeichnung Mère et enfant (Maternité) wird als Maternité (Terrakotta, 1916, Washington/D.C., NG of Art) auch plastisch ausgeführt. Die Mehrzahl der gemeinsamen Arbeiten entsteht in Bronze und Terrakotta, viele von ihnen in versch. Ausführungen. Als R.s Frau 1915 stirbt, fertigen R. und Guino eine Büste als Grabplastik an. Im gleichen Jahr werden die beiden älteren Söhne des Künstlers im Krieg verwundet. 1917 endet die Zusammenarbeit R.s mit dem Bildhauer. 1919 wird R. erneut befördert und so zum Kommandeur der Ehrenlegion. Ein letztes Mal besucht der Künstler den Louvre und stirbt am 3. Dez. in Cagnes-sur-Mer. - Ähnlich wie bei den befreundeten Künstlern ist R.s Rezeption eng an die Tätigkeit internat. agierender Kunsthändler wie Durand-Ruel gebunden. Von der Begegnung mit Courbet und Díaz de la Peña über die gemeinsamen Arbeiten mit Monet und Sisley bis schließlich zur Gründung der Soc. anonyme agiert R. als ein zentraler Protagonist innerhalb der Gruppe der Impressionisten. Trotz der Lösung von der Gruppe, zunächst durch seine Ausstellungspolitik und ab M. der 1880er Jahre auch techn., indem er z.T. die pastose, zumeist skizzenhaften Malweise aufgibt, die etwa Monet bis an sein Lebensende (cf. Nymphéas, 1920-26, Paris, Mus. de l'Orangerie) fortführt, bleibt die Auseinandersetzung mit den Mitgl. ein entscheidender Bestandteil für R.s Œuvre. Nach seinem Tod sind es u.a. Pablo Picasso, Henri Matisse und Pierre Bonnard, die sich für R.s Werk interessieren, es rezipieren und seine Bedeutung für die Malerei weit über die M. des 20. Jh. hinaus reichen lassen.

WERKE

Basel, KM. Berlin, Alte NG. Bremen, KH. Essen, Mus. Folkwang. Frankfurt/Main, Städel. Hamburg, KH. Houston/Tex., MFA Hannover, Niedersächs. LM. Köln, WRM. London, Coutauld Inst. of Art. - NG. Madrid, MN Thyssen-Bornemisza. München, NP. New York, Metrop. Mus. Paris, Orsay. Philadelphia/Pa., MoA. São Paulo, Mus. de Arte. Stockholm, NM. St. Petersburg, Ermitage. Stuttgart, SG. Teheran, Jahan Nama Mus. Washington/D.C., NG of Art. - The Phillips Coll. Wien, Belvedere.

SELBSTZEUGNISSE

L'Impressionniste, J. d'Art, 28 avril 1877, 3-6; L.Venturi, Les arch. de l'Impressionnisme. Lettres de R., Monet, Pissarro, Sisley et autres. Mémoires de Paul Durand-Ruel. Documents, 2 Bde, P./N.Y. 1939; H.Graber, A.R. Nach eigenen und fremden Zeugnissen, Basel 1943; C.Durand-Ruel Godfroy, Corr. de R. et Durand-Ruel, lettres réunis et annotées, 2 Bde, Lau. 1995; R.L. Herbert, Nature's Workshop: R.'s Writings on the Decorative Arts, New Haven/Lo. 2000.

AUSSTELLUNGEN

Einzelausstellungen:

Paris: 1883, '92 Gal. Durand-Ruel; 1886 Gal. Georges Petit; 1900 Gal. Bernheim-Jeune; 2009 Mus. d'Orsay / New York: 1908, '17, '19 Gal. Durand-Ruel; 2012 The Frick Coll. (K) / 1912 München, Gal. Thannhäuser / 2003 Williamstown, Sterling and Francine Clark Art Inst. / London: 2007 NG (K); 2008 The Courtauld Gall. / 2010 Los Angeles, LACMA; Philadelphia, MoA / 2011 Chemnitz, KS (K) / 2017 Madrid, Mus. Thyssen-Bornemisza (K) / 2018-19 Paris, Orsay (mit Jean Renoir). -

 

Gruppenausstellungen:

Paris: 1864, 65, '68, '70, '78, '79, '80, '81, '82, '83, '90 Salon; 1873 Salon des Refusés; 1874, '76, '77 Impressionisten-Ausst.; 1888 Gal. Durand-Ruel; 1904 Salon d'automne / 1901 Berlin, Kunsthandlung Cassirer: IV. Jg der Kunst-Ausst. / 1913 New York: Armory Show / London, NG: 2000 Impression. Painting quickly in France 1860-1890; 2015 Inventing Impressionism / 2010-11 Brüssel, MBA: L'orientalisme en Europe / 2017 Washington, D.C., The Phillips Coll.: R. and Friends / 2024 Bietigheim-Bissingen, StG: Reiche Ernte - Früchte in der Kunst des 20. und 21. Jh.

 

QUELLEN

Thieme-Becker, Vollmer und AKL:

ThB28, 1934 (falsches Todesdatum)

 

Weitere Lexika:

Edouard-Joseph III, 1934; Pavière, Flower III.2, 1964; ELU IV, 1966; Bénézit VIII, 1976; Bauer, GEM VII, 1978; Kjellberg, 1987; EAPD, 1989; I.F. Walther, Künstler-Lex., in: Kunst des 20. Jh., II, Köln u.a. 1998; A.Roussard, Dict. des peintres à Montmartre, P. 1999

 

Gedruckte Nachweise:

G.Rivière, L'impressionniste, J.d'art, 1877(6. avril); T.Duret, Les Peintres impressionnistes, P. 1878; A.Alexandre, Expos. A.R., P. 1892; T.Duret, Hist. des peintres impressionnistes, P. 1906; L.Bénédite, BurlMag for connoisseurs 12:1907/08, 130-135; J.Meier-Graefe, A.R., M. 1911 (falsches Todesdatum); O.Mirbeau, R., P. 1913; G.Coquiot, R., P. 1915; A.Vollard, Tableaux, Pastels et Dessins de P.-A.R., 2 Bde, P. 1918; A.André, R., P. 1919; A.Vollard, La Vie et l'Œuvre de P.-A.R., P. 1919 (falsches Todesdatum); K.E. Osthaus, Feuer. Ill. Monats-Zs. für Kunst und Künstlerische Kultur 1:1919/20, 313-318; G.Geffroy, L'Art et les artistes 4:1920, 151-162; G.Rivière, R. et ses amis, P. 1921; A.Albert, R., P. 1923; G.Duthuit, R., P. 1923; H.de Régnier, R., peintre du nu, P. 1923; T.Duret, R., P. 1924; L.Stein, A.R., P. 1928; G.Besson, R., P. 1929; J.Meier-Graefe, R., L. 1929; A.André/M.Elder, L'Atelier de R., 2 Bde, P. 1931; C.Sterling, R. (K Mus. de l'Orangerie), P. 1933; J.E. Blanche, L'art vivant 174:1933, 292; A.C. Barnes/V.Mazia, The Art of R., Ph. 1935; C.Marx Roger, R., P. 1937; A.Vollard, En écoutant Cézanne, Degas et R., P. 1938; M.Berard, R. à Wargemont, P. 1939; C.Bell, A.R. Les parapluies, Lo. 1945; J.Rewald, R. Drawings, N.Y. 1946; F.Jourdain, R.: Le Moulin de la Galette, P. 1947; G.Jedlicka, R., Bern 1947; P.Haesaerts, R.: Sculptor, N.Y. 1947; J.Baudot, R., ses amis, ses modèles, P. 1949; W.Pach, P.-A.R., Lo. 1951; M.Catinat, Les bord de la Seine avec R. et Maupassant, Lo. 1952; D.Rouart, P.-A.R., Genf 1954; A.André/G.Besson (Ed.), Carnet de dessins, R. en Italie et en Algérie (1881-1882), P. 1955; D.Cooper, BurlMag 674:1959(101)162-171; F.Daulte, P.-A.R. Watercolours, pastels and drawings in colour, Lo. 1959; M.Robida, R. Enfants, Lau. 1959; F.Fosca, R. L'homme et son œuvre, P. 1961; J.R., R., P. 1962; H.Perruchot, La Vie de R., P. 1964; Gal. Durand-Ruel, R. intime, P. 1969; F.Daulte, A.R. (Cat. raisonné Gem.), Bd 1, Figures 1860-1890, Lau. 1971 (WV); Centenaire de l'impressionnisme (K Grand Pal.), P./N.Y. 1974; R.: The gentle rebel (K Wildenstein), N.Y. 1974; K.Wheldon, R. and his art, Lo. 1975; A.Callen, R., Lo. 1978; J.Adhémar, GBA 99:1982, 147-152; B.E. White, R., His life, art, and letters, N.Y. 1984; R. (K London, Wander-Ausst.), P. 1985; N.Wadley, R.: A Retr., N.Y. 1987; D.Fell, Le jardin de R., P. 1992; A.Distel, R., "il faut embellir", P. 1993; P.H. Feist, P.-A.R., Köln 1993; R. (K Tübingen), Köln 1996; K.Sagner, R. Augenblicke des Glücks, M. 1996; R.s Portraits: Impressions of an Age (K Ottawa, Wander-Ausst.), New Haven/Lo. 1997; J.House, P.-A.R.: La promenade, L.A. 1997; C.B. Bailey, BurlMag 145:2003, 682-684; R. and Algeria (K Sterling and Francine Clark Art Inst.), New Haven/Lo. 2003; De Delacroix à R. L'Algérie des peintres (K Inst. du Monde Arabe), P. 2003; J.House, R., P. 2004; A.Dumas/J.B. Collins, R.s women, Lo. 2005; G.-P. Dauberville/M.Dauberville, R. Cat. raisonné des tableaux, pastels, dessins et aqu., 5 Bde, P. 2007-14 (WV); A.de Butler, P.-A.R. Écrits et propos sur l'art, P. 2009; C.B. Bailey, BurlMag 152:2010(1287)409-414; Der Druckgrafiker P.-A.R. (K Saarland-Mus.), Saarbrücken 2010; K.Sagner, R. und seine Frauen, M. 2012; R., zw. Bohème und Bourgeoisie, die frühen Jahre (K Basel), Ostfildern 2012; Scènes de la vie impressionniste: Manet, R., Monet, Morisot (K Rouen), P. 2016; P.Bonafoux, Les impressionnistes par eux-mêmes, Vanves Cedex 2017.

 


THIEME-BECKER

Artikel von: W. Grohmann.

Renoir, Auguste (Pierre A.), Maler, Graphiker u. Bildhauer, *25. 2. 1841 Limoges, †2. 12. 1919 Cagnes bei Nizza. Vater Schneider, 1845 Übersiedlung nach Paris. Gounod empfiehlt, R. Musik studieren zu lassen. R. tritt 13 jährig in eine Keramikwerkstatt als Maler ein, wird dann Porzellanmaler, bemalt später Fächer u. Stores. Kommt 1861 ins Atelier zu Gleyre u. lernt dort Sisley, Monet u. Bazille kennen. Häufiger Besuch des Louvre, Begeisterung für Boucher, Fragonard, Watteau. Im Wald von Fontainebleau Begegnung mit Diaz, 1863 mit Cézanne. Bis 1868 Einfluß Courbets. Beschickt den Salon 1864, 65, 68, 69, 70, 72. Wird zurückgewiesen 1873. Beteiligung an den großen Impressionisten-Ausstellungen bei Nadar (1874), bei Durand-Ruel 1876 u. 77. Schlechte wirtschaftliche Lage gebessert durch 2 Auktionen im Hotel Drouot 1875 u. 1877 u. durch Porträtaufträge. Im Salon 1890 zum letztenmal ausgestellt. Reisen: 1879 nach Algier, 1880 nach Guernesey, 1881/82 nach Italien (Venedig, Florenz, Rom, Neapel, Palermo) u. Algier; später nach Spanien, Holland, England; 1910 nach München. 1892 in Pont-Aven. Beim Tode des Malers u. Sammlers Caillebotte (1894) zum Testamentsvollstrecker ernannt, erreicht R. die Annahme von dessen Impressionisten-Slg. durch das Musée du Luxembourg. Erwirbt 1898 ein Landhaus in Essoyes (Bourgogne). Die letzten Lebensjahre aus Gesundheitsgründen (Gicht) im Süden: Magagnosc (Provence), Cannes u. Cagnes. R. beginnt in der Tradition des französ. Realismus (Courbet), gehört bis in die Mitte der 70er Jahre zu den Impressionisten, von denen er sich aber durch die Ablehnung alles Programmatischen unterscheidet. "Diese Malerei, die im Freien so leuchtet, sieht nachher im Zimmer so düster aus" (zu Vollard). Er geht vom Ton zum Kolorismus über, ohne etwas von der Helligkeit u. Leuchtkraft der Farben einzubüßen. Gegen das "faire du premier coup". "Il faut meubler la toile." Bedeutende Werke 1874/83. Um 1883 ein Bruch. Die offene Form schließt sich wieder, Betonung des Konturs u. des Volumens. Ende der 90er Jahre Beginn des kontemplativen Altersstils, der antiirische Züge trägt, kompositionell u. farbig nach vorübergehender Offnung zu Beginn der 90er Jahre größere Geschlossenheit zeigt. - Die Gesamtzahl der Gemälde wird auf ca. 6000 geschätzt. Außerdem 55 Rad. u. Lith. (bei Delteil verzeichnet). In den letzten Jahren auch Bildwerke, bei deren Ausführung sich R. seit 1914 zweier Gehilfen bedient. Hauptwerke (Gemälde): 1863 Esmeralda (zerstört). 1864 Stilleben, Sig. O. Reinhart, Winterthur. - 1865/66 Cabaret de la Mère Anthony, Stockholm, Nat.-Mus. - 1866/67 Diana auf der Jagd, Erben Prinz Wagram, Paris. - 1867, Lise, Essen, Folkwang. - 1868 Zirkusmädchen, Chicago, Art Inst.; Das Ehepaar Sisley, Köln, Wallraf-Richartz-Mus.; Pont des Arts, Verst. Silberberg, Georges Petit, Paris, 1932; La Grenouillère, Stockholm, Nat.-Mus. (noch zwei gleichzeitige Fassungen); Plafond im Hause des Prinzen Bibesco, Paris; Knabe mit Katze, Slg Arnhold, Berlin; Zirkusclown, Slg Kröller-Müller, Haag; Der Maler Bazille, Paris, Louvre. - 1869 Im Sommer (Lise), Berlin, Nat.-Gal. - 1870 Die Odaliske, Gal. Peris, Berlin; Damenbildnis, Slg O. Schmitz, Zürich. 1871 Bildnis des Offiziers Darras, Dresden, Gem.-Gal.; Bildnis Frau Darras, Slg A. Lewisohn, New York. - 1872 Selbstbildnis, Slg Stransky, New York; Gewitterlandschaft, Slg I. Bienert, Dresden; Der Harem, Slg Matsukata, Tokio; Ruderer in Chatou, Slg A. Lewisohn, New York; Dame mit Mu^B6venhütchen, Priv.-Slg, Berlin. - 1873 Reiterin im Bois de Boulogne, Hamburg, Kunsthalle; Monet, Dahlien malend. -1874 Frau Henriot, Sig. O. Reinhart, Winterthur; Frau u. Kinder Monets im Garten; Die Loge, SIg Courtauld, London; Die Tänzerin, Slg Widener, Philadelphia. - 1875 Mädchen mit den Händen im Haar, Philadelphia, Barnes Foundation; Selbstbildnis, Slg H. Bernstein, Paris; Die großen Boulevards, Slg O. Schmitz, Zürich; Die Schaukel; Damenbildnis, Philadelphia, Barnes Foundation; Geständnisse, Gall. Knoedler, New York; Aktstudie Anna, Moskau, Mus. mod. westl. Malerei; Am Ausgang des Konservatoriums, früher P. Cassirer, Berlin; Blaue Dame mit schwarzem Hündchen, Slg I. Bienert, Dresden. - 1876 Blumen in Vase, Sig J. Spaulding, New York; Mme Daudet; Die Quelle, Gall. Reid & Lefèvre, London; Familie Henriot, vormals Baron Herzog, Budapest; Badende, Wien, Gal. d. 19. Jahrh.; Bildnis Choquet, Slg O. Reinhart, Winterthur; Moulin de la Galette, Paris, Louvre; Der erste Ausgang, London, Tate Gall.; Damenbildnis, München, Staatsgal. - 1877 Der Birnbaum, Versteig. A. Ganz, Cassirer 1928; Mu. Samary, Sig E. Bignou, Paris; Der Gedanke, Sig P. Rosenberg, Paris. - 1878 Blumen in blauer Vase, Sig J. Spaulding, New York; Die Familie Charpentier, New York, Metropol. Mus. - 1879 Vargemont, SIg Baron R. de Rothschild, Paris; Unterhaltung, Stockholm, Nat.-Mus.; Das Frühstück, Frankfurt a. M., Städel; Strand von Pornic, Gal. Thannhauser, München; Muschelfischerinnen, Slg DurandRuel, Paris; Mlle Samary, Moskau, Mus. mod. westlicher Malerei; Das Meer, Chicago, Art Inst.; Gräfin Pourtalès, Slg Sachs, Breslau; Frau im Boot, Sig La Roche, Paris; Bildnis Sisley, Slg Coburn, Chicago; Der Regen, London, Tate Gall.; La Grenouillère, Slg David Weill, Paris. - 1880 Wiesenweg, Paris, Louvre; Zwei Damen in der Loge, Priv.-Slg, U.S.A.; Bildnis Cézanne (Pastell), Chicago, Art Inst.; Vase mit Blumen, SIg Coburn, Chicago; Place Pigalle, Slg Courtauld, London. - 1881 Vesuv; Bildnis Fournaise, Priv.-Sig, Paris; Gondel auf dem Canale Grande, Verst. Silberberg, George Petit, Paris 1932; Frühstück der Bootsfahrer, Washington, Philipps Memorial; Die Barke, Verst. Silberberg, Paris 1932; Blühender Kastanienbaum, Berlin, Nat.-Gal. - 1882 Kinder am Strand in Guernesey, Slg J. Spaulding, New York; Bildnis Rich. Wagner, Sig J. Strauß, Paris; Place de la Trinité, Priv.-Slg, Paris; Bildnis Frau Leriaux, Hamburg, Kunsthalle. - 1883 Bei Guernesey, Priv.-Slg, Washington; Landschaft bei Mentone, Slg J. Spaulding, New York; Tanz auf dem Land, Sig Decap, Paris; Tanz in der Stadt, Priv.Sig Durand-Ruel, Paris; Vase mit Rosen, Sig J. Stransky, New York; Tanz im Luxembourg-Garten, Gal. Wildenstein, New York; Strand von Guernesey, Slg Hahnloser, Winterthur. - 1884 Nachmittag der Kinder in Vargemont (Die Kinder Bérard), Berlin, Nat.-Gal.; Mädchenbildnis, Verst. H., Berlin, bei Fischer, Luzern 1931; Mlle Manet mit Katze auf dem Arm. - 1885 Landschaft mit Brücke, Sig Stransky, New York; Zwei lesende Mädchen, Slg Schloß Rohoncz; Mädchen mit Reifen, Verst. Silberberg, Georges Petit, Paris 1932; Badende am Bach, Gall. Durand-Ruel, New York; Badende, SIg Durand-Ruel, Paris; Badende, Slg Tyson, Philadelphia; Das Paar im Garten; SIg Gerstenberg, Berlin. - 1886 Lesendes Mädchen, Frankfurt a. M., Städel; Die Gartenbank, Philadelphia, Barnes Foundation; Mutter u. Kind, Erben Prinz Wagram, Paris; Am Flügel, Priv.-Sig Paris; Am Piano, Slg P. Guillaume, Paris. - 1888 Bougival; Nach dem Bade, Sig G. Reinhart, Winterthur; Die Töchter des Catulle Mendès, Erben Prinz Wagram, Paris. - 1889 Der Brief, Slg P. Guillaume, Paris; Bildnis Frau de Bonnieres, Sig Vollard, Paris. 1890 Landschaft, Verst. H., Berlin, bei Fischer, Luzern 1931; Zwei Mädchen bei der Lektüre, Verst. Silberberg, George Petit, Paris 1932; Junge Mädchen unter Bäumen, Slg A. Lewisohn, New York; Mädchen auf blauem Grund, SIg Hodebert, Paris;Wäscherin, Sig Göritz, Berlin; Liegender Akt, Slg O. Reinhart, Winterthur; Spaziergang am Strand, Slg Coe, Cleveland (U. S. A.). - 1892 Pont Aven (3 Ansichten). - 1893 Sommerhüte, Sig Ryerson, Art Inst., Chicago. - 1895 La Rochelle, Slg P. Renoir, Paris. - 1896 Familie Renoir, Philadelphia, Barnes Foundation. - 1897 Gitarrespieler, Verst. Frenkel bei Cassirer, Berlin 1932; Schlafende, Sig Stang, Ølo; Aktstudie, Slg Hahnioser, Winterthur; Spiel der Badenden: I, Sig Coe, Cleveland, U.S.A.; II, Erben Prinz Wagram, Paris; III, Sig Nessel, Paris. - 1899 Zwei Mädchen mit Album; Weißer Pierrot, Sig P. Guillaume, Paris. 1900 Landschaft mit Gehöft, Verst. Frenkel bei Cassirer, Berlin 1932; Wäscherinnen, Priv.-Slg Berlin; Mädchen im Strohhut, Paris, Louvre. - 1901 Magagnosc; Cannet, Verst. Gangnat, Paris 1925. - 1902 Liegender Akt im Gebüsch, Slg J. Bernheim, Paris; Badende beim Abtrocknen, I u. II; Die Strickerinnen. - 1904 Der Stickrahmen, Philadelphia, Barnes Foundation. - 1905 Coco, Slg G. Bernheim, Paris; Coco, Verst. Gangnat, Paris 1925; Cagnes, Gal. Matthießen, Berlin; Badende mit Hand im Haar: I, Slg Staub, Zürich; II, Wien, Gal.d.19. Jhrh. 1907 Liegender Akt, Slg Vauteret, Lyon. - 1908 Parisurteil, Gal. Thannhauser, München; Bildnis Frau Thurneyssen, Slg Thurneyssen, München; Les Colettes in Cagnes. - 1909 Bildnis der Gattin, Slg J. Renoir, Paris; Gabriele in der Bluse, Paris, Louvre; Claude, Slg J. Renoir, Paris; Verwundetes Mädchen, Slg de la Meurthe, Paris. - 1910 Selbstbildnis; Jean Renoir als Jäger, Philadelphia, Barnes Foundation; Landschaft, Verst. Frenkel bei Cassirer, Berlin 1932; Bildnis Durand-Ruel, Slg Durand-Ruel, Paris; Coco mit den beiden Mädchen, Sig Kapferer, Paris; Frau Thurneyssen mit Tochter, Sig Thurneyssen, München; Bei der Toilette, Slg Cl. Renoir, Cagnes. - 1911 Ruhender Hirtenknabe, Sig Thurneyssen, München; Frau Durand-Ruel, Sig DurandRuel, Paris; Gabriele, Paris, Louvre; Montmartre, München, Staatsgal.; Gabriele im Flut, Sig Wertheimer, Paris. - 1912 Bildnis Mme de Goléa, Sig Vollard, Paris. - 1913 Am Brunnen, Slg Cl. Renoir, Cagnes; Die Wäscherinnen, Slg Hodebert, Paris. - 1914 Idyll, Slg Gold, Berlin; Landhaus. - 1915 Siesta, Sig P. Renoir, Paris; Spiel der Badenden: IV, Sig Cl. Renoir, Cagnes; V, Philadelphia, Barnes Foundation; Tänzerin mit Tamburin, Slg Hodebert, Paris; Blonde Odaliske, SIg Cl. Renoir, Cagnes. - 1916 Badende Mädchen, Stockholm, Nat.-Mus.; Zwei badende Mädchen, SIg J. Bernheim, Paris. - 1917 Schwangere Frau, Slg P. Renoir, Paris; Frau im Hut; Sitzende Badende, Sig J. Bernheim, Paris. - 1918 Mädchen beim Ankleiden, Slg Hodebert, Paris. - 1919 Idyll mit 2 liegenden Badenden, Paris, Louvre; Das Konzert, Slg Cl. Renoir, Cagnes. Plastiken: 1907 Coco (Marmor u. Bronze). - 1908 Coco (Bronze). - 1913 Kleiner Venuskopf (Bronze). 1914 Venus (Bronze); 1 Exemplar im Garten vor der Mod. Gal. in Wien. - 1916 Mutter u. Kind (Bronze); Der Schmied (Bronze); Wäscherin (Bronze); Parisurteil (Bronze). - 1917 6 Porträt-Medailons: Delacroix, Corot, Ingres, Monet, Cézanne, Rodin (Bronze). Lit.: I. Monographien u. Abbildungswerke: J. Meier-Graefe, R., Münch. 1911 (franz. Paris 1912); ders., R., Lpzg 1928 (mit über 400 Abb.). - A. R. [Tafelwerk], Préface d'O. Mirbeau, 1913. - A. Vollard, La vie et l'ouvre de P. A. R., 1919; ders., A. R. (1841-1919), 1920 (deutsch Berl. 1924, engl. Lond. 1926). - G. Rivière, R. et ses amis 1920. - A. André, P A R (Cahiers d'aujourd'hui), 1920 (Neuausg. 1925). - Dix Aquarelles etc. de A. R., Introd. de René Jean, Genf u. Paris 1920 (deutsch: Genf u. Munch. 1921). - R., Faks. nach Zeichnungen usw., m. e. Vorrede von W. Hausenstein (Drucke der Marées-Gesellsch., 24), 1920 (franz. Ausgabe mit Einleit. von É. Faure, 1921). - Regnier, R., Peintre du nu, 1921; ders., L'Atelier de R., 1921. - G. Duthuit, R. (Les Contemporains), 1923. - Fr. Fosca, R. (Maltres de l'Art mod.), 1923 (engl. Lond. 1925). - Th. Duret, R., 1924. - G. Coquiot, R., 1925. - É. Faure, Préface du Cat. de la Vente Gangnat, 1925. - L. Delteil, Le Peintre-Grav. ill., 17 (1923). - W. J. de Gruyter, Cézanne et R., Amsterd. 1928. - G. Besson, R., Paris 1930. - R., Aquarelle usw., mit e. Vorwort von J. Meier-Graefe (Drucke der Marées-Gesellsch., 47), 1930. II. Handbücher u. Lexika: Th. Duret, Les Peintres impresa., 1878 (deutsch, 5. Aufl. Berl. 1923); ders., Hist. d. Peintres impress., 1906 u. 1922. - G. Lecomte, L'Art impressioniste. 1892. - R. Muther, Gesch. d. Malerei i. 19. Jh., 1893/94. - C. Mauclair, L'Impressionisme, 1904. - Ch. Malpel, Notes sur l'Art d'aujourd'hui, 1 (1910) 15/60. - Mireur, Dict. d. Ventes d'Art, 6 (1912). - S. Makowskij, Kstkrit. Blätter (russ.), 3 (1913) 167ff. - R. Marx, Mattres d'hier et d'aujourd'hui, 1914 p. 277/82. - W. Hausenstein, Die bild. Kunst d. Gegenwart, 1914. - J. Meier-Graefe, Entwicklungsgesch. der mod. Kunst, 1914/15, III 499/526. - W. H. Wright, Mod. Painting, 1915. - É. Faure, L'Art mod., 1921, p. 411/24. - E. Waldmann, Das Bildnis im 19. Jh., 1921; ders., Die Kunst d. Realismus u. Impress., 1927 p. 444/55. - L. Brieger, Das Pastell, 1921 (m. Abb.). - C. Glaser, Graphik d. Neuzeit, 1922. - L. Delteil, Manuel de l'Amat. d'Est. du 19e et 20e s., 1925. - A. Michel, Hist. de l'Art, 8 (1925/26) 589/91, m. Taf. - H. Hildebrandt, Die Kunst des 19. u. 20. Jahrh. (Handb. d. Kstwiss.), 1924. - E. Bénézit, Dict. d. Peintres etc., 3 (1924). - K. Scheffler, Die europ. Kst im 19. Jh., 1926/27, II 62/71, 321/22. P. Jamot, La Peinture auMusée du Louvre, 19e s., 3 (1927) 78/84. - J. Muls, Van El Greco tot het Cubisme, Brügge 1929. - L. Justi, Von Corinth bis Klee, 1931 p. 27. III. Zeitschriften: L'Art es les Artistes, 5 (1907) 243/53; 10 (1910) 110/19; Sér. de Guerre, 1918/19 Nr 4 p. 29/43; 1919/20 p. 141/69; 1923/24 p. 141. - La Vie, 1912 Nr 13 p. 408/10; 1920 p. 9/11. - Les Arts, 1912 No 132 p. 27, 29; 1913 No 138 p. 28; 1916 No 154 p. 27; 1920 No, 183 p. 1/10. - Rev. de Paris, 1918 I 400/17. - La Renaiss. de l'Art franç., 1 (1918) No 3 p. 16/24; 2 (1919) 302/09; 3 (1920) 107/13; 5 (1922) 337f., 396; 6 (1923) 232; 7 (1924) 111, 361/68; 8 (1925) 137, 161/69; 9 (1926) 256, 272f.; 10 (1927) 44, 231; 11 (1928) 266f., 271, 284; 12 (1929) 71, 73, 82, 86, 91, 97, 99, 103, 176, 180; 13 (1930) 6/11,104, 93f. [recte 139f.], 339 [recte 383], 341 [recte 385]; 14 (1931) 267, 271; 16 (1933) 2. - Mercure de France, 136 (1919) 832f. - Bull. de la Vie artlst., 1920 p. 143, 225f., 334/38, 361/63, 739f.; 1921 p. 46/48. - Revue bleue, 1. Mai 1920. - Art et Décor., 40 (1921) 97/108. - L'Amour de l'Art, 1921 p. 33/58; 1924 p. 329/36. - Revue de l'Art, 42 (1922) 341. - Gaz. d. B.-Arts, 1923 II 257/81, 321/44; 1925 I 246/50; 1928 I 111, 113 u. Taf. nach p. 112 u. 114; 1930 I 385/87; 1931 II 253. - Beaux-Arts, 1 (1923) 119; 2 (1924) 296f.; 3 (1925) 207, 236; 4 (1926) 151f., 208; 6 (1928) 284; 7 (1929) Heft 6 p. 20; 8 (1930) Heft 2 p. 3, Heft 3 p. 5. - Bull. de l'Art anc. et mod., 1924 p. 20; 1926 p. 236, 264; 1928 p. 287; 1929 p. 315f. - Bull. de la Soc. de l'Hist. de l'Art franç., 1926 p. 33/37; 1928 p. 289f. - Cahiers d'Art, 2 (1927) 45ff. L'Art vivant (Paris), 1933 p. 279/85, 286, 292. - Zeitschr. f. bild. Kunst, N. F. 12 (1901) Taf. vor p. 193; 31 (1920) 104/10; 32 (1921) 61/64 (m. Taf.), 83f.; 61 (1927/28) 248. - Kstchronik, N. F. 23 (1912) 245/47; 31 (1920) 286/89; 32 (1921) 837/39; 35 (1925-26) 370/72, 444. - Kst u. Kstler, 4 (1906) 281/93; 7 (1909) 102, Taf. vor p. 284; 8 (1910) 24, 348, 371; 9 (1911) 602; 11 (1913) 585, 589; 12 (1914) Taf. vor p. 241 u. 461; 13 (1915) 67; 15 (1917) 37/51, 68/85, 110; 18 (1920) 85/88, 182, 184, 465, 473/79; 19 (1921) 181, 183, Taf. vor p. 235; 20 (1922) 38, 281, 311/16, 401; 21 (1923) 25, 135/37, 139; 23 (1925) 284, 305, 316, 348/56, 363, 365; 24 (1926) 29, 75, 463, 477; 25 (1927) 12, 234f.; 26 (1928) 8, 12, 154/56, 160, 486; 27 (1929) 69/71, 371, 418, 440f., 448; 28 (1930) 97, 178, 449, 459; 29 (1931) 165, 244: 30 (1932) 10, 12. - Die Zukunft, 1908 p. 397/405, 445/54. - Der Cicerone, 5 (1913) 326, 379; 6 (1914) Taf. nach p. 458; 10 (1918) 159; 12 (1920) 874f., 878; 14 (1922) 429, 600/04; 15 (1923) 1116; 18 (1926) 21f., 25, 386; 19 (1927) 52, 57, 153, 248, 263, 365, 709f.; 20 (1928) 393, 395, 466, 498, 673; 21 (1929) 57, 140; 22 (1930) 47, 87. - Das Kstblatt, 3 (1919) 164. - Die Graph. Künste, 42 (1919) 12f. - Die Kunst, 41 (Kst f. Alle 35), 1919/20 p. 161/76, m. Taf.; 53 (1925/26) 191/95; 55 (1926/27) 140, 310, Taf. vor p. 1; 61 (1929/30) 247; 63 (1930/31) 137, 228; 65 (1931/32) 92, Taf. vor p. 173. - Der Kstwanderer, 1919/20 p. 404; 1920/21 p. 375f., 478; 1925/26 p. 279; 1927/28 p. 157, 476; 1930/31 p. 335f.; 1931/32 p. 68, 282. - Feuer, 1 (1919/20) 313/37. - Güldenkammer, 2 (1920) 372/74. Ganymed, 2 (1920) 10f., 136/40; 4 (1922) 82ff. - Die bild. Künste, 3 (1920) 141; 5 (Wiener Jahrb. f. bild. Kst, 1922) 45/48. - Jahrb. d. Jungen Kunst, 2 (1921) 58, 60f.; 3 (1922) 45ff. - Das Werk, 9 (1922) 15ff. - Belvedere, 7 (1925) 65/69; 10 (1931 I) 97, m. Taf. - Dtsche Kst u. Dekor., 56 (1925) 2114; 58 (1926) 301; 59 (1926/27) 273, 278, 344. 347/50; 61 (1927/28) 300; 63 (1928/29) 312/20; 64 (1929) 350. - Der Querschnitt, 7 (1927) 647ff. - Pantheon, 7 (1931) 37, 95, 224; 11 (1933) 77, Taf. vor p. 73. - Emporium, 24 (1906) 402/23, m. Taf. - Vita d'Arte, 5 (1910) 242/46. - Rass. d'Arte ant. e mod., 7 (20), 1920 p. 25/28. - L'Arte, N. S. 4 (1933) 458/89. - The Burlington Mag., 12 (1907/08) 128, 130/35; 30 (1917) 149; 36 (1920) 93,146f.; 37 (1920) 220; 40 (1922) 258; 43 (1923) 41; 44 (1924) 203; 48 (1926) 64; 49 (1926) 306; 51 (1927) 314, 315 (farb. Taf.), 319; 55 (1929) 256; 56 (1930) 318; 57 (1930) 305f., m. farb. Taf.; 59 (1931) 195; 63 (1933) 233. - The Studio, 85 (1923) 297ff.; 91 (1926) 188; 96 (1928) 447. - Apollo, 2 (1925) 65, 68, Taf. vor p. 63; 3 (1926) 94; 4 (1926) 64; 8 (1928) 33, 387; 10 (1929) 33/36, m. Taf., 256/60; 12 (1930) 69/72, m. Taf.; 13 (1931) 215; 18 (1933) 327, 340. - Artwork, 4 (1928) 54/59. - Bull. of the Metrop. Mus., 2 (1907) 102/04. - Fine Arts Journal, 30 (1914) 77/86, 100, 112(14, 123, 126f. - Art in America, 14 (1925/26) 44ff. - Elsevier's Maandschrift, 1917 I 409/28. - Beeidende Kunst, 7 (1920) No 7 p. 8, No 18 p. 22f. - Konst och Konstnärer, 1913 p. 77, 101; 1914 p. 21. - Ord och Bild, 26 (1917) 251; 30 (1921) Taf. vor p. 65. - Tidskrift för Konstvetenskap, 6 (1921) 20. - Atlantis (Oslo), 3 (1921) 115/37. - Nationalmusei Arsbok, 3 (1921) 72/94. - Konstrevy, 1930 p. 18/21, 25; 1931 p. 114. - Volné Sméry, 21 (1921/22) 130ff., 142ff. - Apollon (russ.), 3 (1912) 4, 6f., 12f.