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Bouts, Dierick (1410)

Geboren
Haarlem (Noord-Holland), (um) 1410
Gestorben
Löwen, 6. Mai 1475
Land
Niederlande, Belgien
Geschlecht
männlich
GND-ID
Weitere Namen
Bouts, Dieric (1); Bouts, Dirk (1); Bouts, Dierick; Bouts, Thierry; Bouts, Dierick (1475); Bouts, Dieric; Bouts, Dirk; Bouts, Theodoricus; Stuerbout, Dierick (Irrtümlicher Name)
Berufe
Maler*in
Wirkungsorte
Löwen, Haarlem (Noord-Holland)?, Brüssel?
Zur Karte
Von
Buijsen, Edwin
Zuletzt geändert
16.10.2023
Veröffentlicht in
AKL XIII, 1996, 408

VITAZEILE

Bouts, Dierick (Dieric; Dirk), niederl. Maler, *um 1410 Haarlem, †6.5.1475 Löwen.

LEBEN UND WIRKEN

Vermutl. in Haarlem und Brüssel tätig, ab 1457 in Löwen. - 1604 erwähnte Carel van Mander B. als "Dierick van Haarlem" zus. mit Haarlemer Meistern wie Albert van Ouwater und Geertgen tot Sint-Jans. Van Mander kannte noch B.s Wohnhaus (Kruisstraat) und eines seiner Triptychen, 1462, in einer Slg in Leiden. 1609 nannte P.du Mont (in Guicciardini "Discrittione di tutti i paesi bassi", frz. Ausg.) ein Werk, das B. für eine Haarlemer Bruderschaft gefertigt haben soll. Über seine Herkunft, Ausbildung und Haarlemer Zeit ist weiter nichts bekannt. Möglicherweise war er vor seiner Übersiedlung in die südl. Niederlande einige Jahre in Haarlem als Maler aktiv. Wahrsch. ließ er sich M. der 40er Jahre in Löwen nieder, wo er ca. 1448 die wohlhabende Katharina van der Brugghen (Beiname "Metten Ghelde") heiratete, von deren vier gemeinsamen Kindern zwei Söhne, Dierick d.J. und Aelbrecht, ebenfalls Maler wurden. 1457 ist B. erstmals in den Arch. von Löwen belegt (Schöne, 1938, Dok. 1), wo er großen Wohlstand erreichte (u.a. Bes. eines Weinberges). Nach dem Tod seiner ersten Frau heiratete er 1473 Elisabeth van Voshem, Witwe des Bürgermeisters von Löwen. In seinem Testament v. 17.4.1475 vermachte B. die voll. Gem. seiner Witwe, die unvoll. zus. mit seinen Malerutensilien seinen Söhnen (Schöne, 1938, Dok. 17). Er war mit Abstand der wichtigste Maler von Löwen, wo zu jener Zeit keine eigenständige maler. Trad. bestand. Von der Bruderschaft vom Hl.Sakrament erhielt er zwei beachtl. Aufträge über Altarretabel in deren Kap. im Chorumgang von St.Pieter in Löwen: der Altar mit dem Letzten Abendmahl, 1464-67, und der kleinere Erasmusaltar, um 1467/68. 1468 wurde er zum "stad meester schildere" ernannt und noch im selben Jahr bestellte die Löwener Stadtverwaltung bei ihm ein Triptychon mit dem Jüngsten Gericht und eine Folge von vier Gerechtigkeitstafeln für das soeben voll. Rathaus, alles Aufträge mit umfangreichem Honorar. Sein Ruf verbreitete sich bald außerhalb der Niederlande, z.B. kamen einige Arbeiten kurz nach Entstehung in span. kgl. Slgn. Ab dem 17.Jh. geriet B. in Vergessenheit und wurde in der 2.H. 19.Jh. wiederentdeckt, u.a. durch Veröff. von Wauters und Van Even. In der 1.H. 20.Jh. erschienen die ersten grundlegenden stilist. Analysen, u.a. von Heiland, Friedländer und Baldass, die versuchten, sein maler. Œuvre zu rekonstruieren. 1938 veröffentlichte W.Schöne eine umfassende Publ., in der er auf der Grundlage überlieferter Gem. und Dok. ein differenziertes Bild von B.s Künstlerpersönlichkeit lieferte und sein Œuvre von seinen Mitarb. und Nachfolgern zu trennen versuchte. Davon ausgehend entstanden weitere, sehr unterschiedl. Stud., u.a. durch neue Funde bezügl. Biogr. und Ikonogr., zugleich warfen techn. Untersuchungen seiner Hauptwerke neues Licht auf seine Arbeitsweise. Der Kat. zur Ausst. in Löwen anläßl. seines 500. Todestages räumte B. einen eindeutigen Platz innerhalb des sozial-kulturellen Kontextes seiner Zeit ein. Mit Ausnahme der aus Dok. bek. Arbeiten ergab die Zusammenstellung seines Œuvres Probleme, da B. nie signierte und selten datierte. Nur ca. 20 Werke können ihm mit großer Wahrscheinlichkeit zugeordnet werden. V.a. seine Haarlemer Periode gab Anlaß zu heftigen Diskussionen und schwer beweisbaren Hypothesen. So plazierte A.Châtelet auf ausschl. stilist. Grundlage einige Arbeiten in seine Haarlemer Ausbildungszeit, z.B. Christus im Haus des Pharisäers Simon (Berlin; vgl. Châtelet, 1980). Das Diptychon Gefangennahme Christi (München, Alte Pin.), B. zuvor zugeschr., sahen Schöne und Châtelet als ein Werk eines nordniederl. Nachfolgers, des sog. "Meisters der Münchner Gefangennahme", an. Die früheste Komp., die ihm mit einiger Sicherheit zugeschr. werden kann, ist der Marienaltar, 1445 (Madrid, Prado), aus der Slg von Philip II. Deutl. Entlehnungen aus dem Œuvre von Rogier van der Weyden, wie z.B. das Motiv des gemeißelten Bogens oberhalb der Darst., legen nahe, daß B. einige Zeit in Brüssel verbrachte, bevor er sich in Löwen niederließ. Seine perfekte Beherrschung der Ölfarbentechnik läßt an Jan van Eyck denken. Dennoch offenbaren sich hier bereits die wichtigsten Merkmale seines persönl. Stils: verträumte Darst. mit steifen, meditativ versunkenen Figuren, die wenig Kontakt untereinander haben; genaue Wiedergabe der Szene und zugleich die Neigung, überflüssige Details wegzulassen; großes Interesse für die Landschaft. Die Atmosphäre seiner Darst. kann am besten mit "stiller Würdigkeit" umschrieben werden. Die gen. Merkmale treten in noch stärkerem Maße im großen Passionsaltar, ca. 1455 (seit A.16.Jh. in der Capilla R. in Granada) hervor, wo auch der Einfluß Rogier van der Weydens nachweisbar ist, u.a. von dessen "Kreuzabnahme" (Prado), wobei B. das Vorbild eigenständig verarbeitete. Auf dem rechten Flügel der Auferstehung ist der Personalstil B.s erstmals in seiner ganzen Vielfältigkeit entwickelt. Auch die Beweinung Christi (Paris, Louvre) belegt seine Unabhängigkeit hinsichtl. der Inspirationsquelle. Zwar übernahm er das Kompositionsschema von Rogier, brachte darin jedoch einige auffallende Änderungen an, z.B. reduzierte er das Aufzeigen von Emotionen und plazierte die Figuren weiter voneinander entfernt in die Landschaft, wodurch sie meditativer und stärker in sich gekehrt erscheinen. Von ca. 1450-60 datieren vier Gem. auf Lw. mit Darst. aus dem Leben und Leiden Christi (Brüssel, Malibu, London, Pasadena), die mittlerweile als zusammengehörig erkannt wurden. Die techn. Schlichtheit der Leinwandbilder eignete sich bes. für B.s bescheidenen Stil. Seine führende Rolle in der Entwicklung der nördl. Landschaftsmalerei beweist die Taf. Ecce agnus Dei, um 1462-64 (Münchnen, Alte Pin.), wo die Figuren ganz in die natürl. Umgebung integriert sind. Die Landschaft, die für diese Periode auf ungewöhnl. realist. Weise wiedergegeben ist, wird als Einheit aufgefaßt, während z.B. Jan van Eyck noch in stärkerem Maße die versch. Landschaftselemente aufreihte. Auffallend ist bei B. das Einbeziehen der Landschaftsstimmung, die stärker als die Handlung der Figuren zur Dramatik der Darst. beiträgt. Sein Interesse für die Landschaft hat man, ebenso wie bei Gerard David, mit seiner holl. Herkunft in Verbindung gebracht. Im Portr. eines Mannes, 1462 (London, Nat.Gall.), seinem einzigen dat. Werk, erweist sich B. auch als Neuerer auf dem Gebiet der Porträtkunst. In diesem Entwurf sorgt das geöffnete Fenster im Hintergrund nicht allein für eine stärkere räuml. Wirkung, sondern stellt auch eine visuelle Beziehung zur Außenwelt her. Das maler. Motiv des geöffneten Fensters fügte er ebenfalls in Maria mit Kind, um 1465 (London, Nat.Gall.), ein, wo er dem trad., aus der byz. Kunst stammenden Madonnentypus eine intime und menschl. Prägung gab. Dieser neue von B. kreierte Typus, bei dem der Betrachter direkt in die Darst. einbezogen wird, fand unter den Künstlern der Folgegeneration großen Anklang. Sein Hauptwerk ist zweifelsohne der Altar mit dem Letzten Abendmahl, voll. 1467, für die Bruderschaft vom Hl.Sakrament in Löwen, der für das 15.Jh. in ungewöhnl. Maße reichl. dok. ist (Schöne, 1938, Dok. 55-63). Im Vertrag des Vorstandes der Bruderschaft v. 15.3.1464 wurde die Szenenfolge des Triptychons genau festgelegt, wobei B. inhaltl. von zwei theolog. Gelehrten aus Löwen, Johannes Varenacker und Ägidius Bailluwel, unterstützt werden sollte. Während der Mittelteil immer vor Ort blieb, befanden sich die Seitenteile nach versch. Aufenthaltsorten im 19.Jh. in musealen Slgn in Berlin und München und kehrten nach dem 1. Weltkrieg nach St.Pieter zurück. Aufgrund techn. Untersuchungen konnte 1960 die urspr. Reihenfolge der Taf. herausgefunden werden (Lefève/Van Molle, 1960). Als Ganzes gehört das Altarstück zu den wichtigsten Schöpfungen der frühen niederl. Malerei. Das Hauptthema ist die Einsetzung des hl.Sakramentes der Eucharistie, was von Seiten der Auftraggeber verständl. ist. Die Mitteltafel des Abendmahls ist gekennzeichnet durch eine sorgfältige, nahezu symmetr. Komp., die jede Veränderung ausschließt, ergreifende Wiedergabe unterdrückter Emotionen und unterschwelliger Spannungen, komplizierte räuml. Konstruktion sowie perfekte Beherrschung der mathemat. Perspektive zu einem Zeitpunkt, wo dies in der nördl. Malerei noch höchst außergewöhnl. war; zuletzt ein komplexes ikonogr. Programm, das auf fast selbstverständl. Weise in eine realist. Darst. gefaßt wurde. Beim Abendmahl sind vier Zeitgen. anwesend, unter denen man in der stehenden Figur ganz rechts den Maler selbst erkennen wollte. Wahrscheinlicher ist es jedoch, daß B. in den vier abgebildeten Personen die vier "Meister" (Vorstands-Mitgl.) der Bruderschaft porträtierte, mit denen er 1464 den Vertrag abschloß. In drei der vier Seitentafeln erweist sich B. wiederum als vortrefflicher Landschaftsmaler. In St.Pieter befindet sich ein zweites Triptychon seiner Hand, der Erasmusaltar, um 1468 voll. und für die kleine Kap. derselben Bruderschaft bestimmt (Schöne, 1938, Dok. 53-54). Im Laufe der Zeit wurde das Werk stark übermalt, was einer objektiven Beurteilung im Wege steht. Wahrsch. wurde das Triptychon vom Schulmeister Gheert de Smet (†1469), Mitgl. der Bruderschaft des hl.Sakramentes, gestiftet. B. hat die Marter des Erasmus auf eine feierl. und erhabene Weise wiedergegeben, den Heiligen als schicksalsergebenen Glaubensmärtyrer gezeigt und jede Spur von Leiden sorgfältig vermieden. Eine entsprechende Stimmung beherrscht auch das Triptychon mit Martyrium des hl.Hippolytus (Brügge, St.Salvator), ein Spätwerk, von dem der linke Flügel mit dem Stifterporträt wahrsch. nach B.s Tod von Hugo van der Goes ausgef. wurde. 1468 erhielt B. von der Löwener Stadtverwaltung den Auftrag für ein Triptychon mit dem Jüngsten Gericht, bestimmt für das neue Rathaus (Schöne, 1938, Dok. 64), 1470 voll., zuletzt bei einer Rest. 1543 erwähnt und seitdem verschollen. 1899 hat man in zwei Taf., Paradies und Hölle (Lille, Mus.des BA), die urspr. Seitenflügel dieses Triptychons erkennen wollen, was aber durch einige Autoren in Zweifel gezogen wurde (vgl. Châtel, 1965). Zugleich mit dem Jüngsten Gericht erhielt B. von der Stadtverwaltung den Auftrag über vier große Gerechtigkeitstafeln, für den Saal der Rechtsprechung bestimmt (Schöne, 1938, Dok. 65-82; Van Molle, 1958). Lt. Arch.-Mitt. mußte B. auch diesmal dem Rat eines Theologen, Jan van Haeght, folgen, der anhand alter Geschichtsquellen "materien en personagien" vorgab. Es wurde die Gesch. der Gerechtigkeit des Kaisers Otto III. ausgewählt. Um die Jahreswende 1470/71 begann B. mit der ersten Taf. Die Feuerprobe und vollendete sie 1473. Die zweite Taf., Die Hinrichtung des Grafen, blieb bei seinem Tod 1475 unvoll. und wurde von seinen Söhnen Dierick und Aelbrecht fertiggestellt. Auf jeder Taf. sind mehrere Episoden der Gesch. aufgeführt und in die Zeit von B. übertragen. In den zahlr. umstehenden Personen sind vermutl. wichtige Vertreter der städt. Obrigkeit porträtiert, der Hintergrund enthält topogr. Bezüge zur Stadt Löwen. Starre und Längung der Figuren, eine Tendenz, die sich durch das ganze Œuvre von B. zieht, hat auf der Taf. Die Feuerprobe einen Höhepunkt erreicht. 1480 wurden beide Gerechtigkeitstafeln zus. mit dem Triptychon des Letzten Abendmahls von Hugo van der Goes auf 306 Kronen geschätzt, die den Erben von B. ausgezahlt werden mußten. 1482-1827 waren die zwei Taf. im Löwener Rathaus zu sehen und seit 1861 befinden sie sich (via Slg von König Willem II. von Niederlanden) in Mus. von Brüssel. 1957-58 konnte die frühere, stilist. begründete Vermutung, daß Die Hinrichtung des Grafen diejenige Taf. war, die nach B.s Tod voll. wurde, durch techn. Untersuchungen bestätigt werden (vgl. Van Molle/Folie u.a., 1958). Eine strikte Trennung zw. B.s Werk und dem seiner engsten Mitarb., v.a. seiner beiden Söhne, ist nach dem heutigen Stand der Untersuchung nicht immer möglich. Kennzeichnend für diese Problematik ist die Zuschr. des Triptychons Anbetung der Könige (sog. Perle von Brabant), von Schöne als ein Werk Dierick d.J. angesehen, von anderen Autoren jedoch eindeutig als von B.s Hand erkannt (vgl. Collier, 1986). B. gehört zu den wichtigsten Vertretern der frühen niederl. Malerei und kann als der direkte Nachfolger von Jan van Eyck und Rogier van der Weyden angesehen werden, deren Einflüsse er auf ganz eigenständige Weise verarbeitete. Zugleich war er Vorbild für zahlr. Künstler der nachfolgenden Generationen, wie Hugo van der Goes, Hans Memling, Gerard David und auch Quinten Metsys, der wahrsch. in Löwen bei einem seiner Söhnen in die Lehre gegangen ist. Aufgrund seiner Herkunft aus Haarlem wird B. als ein wichtiges Bindeglied der Malerei der n. und s. Niederlande des 15.Jh. angesehen.

WERKE

Wenn nicht anders bez., Öl/Holz: Berlin, Staatl. Mus.: Christus im Haus des Pharisäers Simon. Brügge, St.Salvator: Das Martyrium des hl.Hippolytus, Triptychon (linker Flügel von Hugo van der Goes). Brüssel, Mus.R. des BA: Die Gerechtigkeit des Kaisers Otto, um 1470-75 (zwei Taf.); Kalvarienberg, Tempera/Lw., um 1450-60 (Fragm. eines geteilten Altarstückes, vgl. London, Malibu und Pasadena). Frankfurt Am Main, Städel: Maria mit Kind, um 1475. Granada, Capilla Real: Passionsaltar, Triptychon, um 1455. Lille, Mus. des BA: Paradies, Hölle, 1470(?; zwei Seitenflügel eines verschollenen Altars). Löwen, St.Pieter: Letztes Abendmahl, Triptychon, 1464-67; Erasmusaltar, Triptychon, um 1468. London, Nat. Gall.: Männerbildnis, 1462; Maria mit Kind, um 1465; Grablegung, Tempera/Lw., um 1450-60 (Fragm., vgl. Brüssel, Malibu und Pasadena); Maria mit Kind, Petrus und Paulus, um 1465. Madrid, Prado: Marienaltar, Triptychon, um 1445. Malibu, J.Paul Getty Mus.: Verkündigung Mariens, Tempera/Lw., um 1450-60 (Fragm., vgl. Brüssel, London und Pasadena). München, Alte Pin.: Ecce agnus Dei, um 1462-64; Anbetung der Könige, Triptychon ("Perle von Brabant"); Gefangennahme Christi, Diptychon. New York, Metrop.Mus.: Maria mit Kind; Männerbildnis. Paris, Louvre: Beweinung Christi. Pasadena, Norton Simon Mus.: Auferstehung Christi, Tempera/Lw., um 1450-60 (Fragm., vgl. Brüssel, London, Malibu). Wien, ABK: Krönung Mariens.

AUSSTELLUNGEN

Einzelausstellungen:

Leuven: 1998 Sint-Pieterskerk en Predikherenkerk (K); 2023-24 M-Mus.

 

QUELLEN

Thieme-Becker, Vollmer und AKL:

ThB4, 1910

 

Weitere Lexika:

NBW I, 1964; B.G. Lane, Flemish paint. outside Bruges, 1400-1500 : An annotated bibliogr., Boston 1986, 163-182.

 

Gedruckte Nachweise:

A.G.B. Schayes, Bull. de l'Acad.R. des Sc., des Lettres et des BA de Belgique 13:1846, 334-341; E.van Even, T.B., dit Stuerbout, peintre du 15e s., Br. 1861; A.Wauters, Notre première école de peint.: T.B. ou de Haarlem et ses fils, Br. 1863; E.van Even, T.B., dit Thierry de Haarlem, six lettres à Mr. A.Wauters, Louvain 1864; A.Wauters, Bull. de l'Acad.R. des Sc., des Lettres et des BA de Belgique 23:1867, 717-730; E.van Even, L'ancienne école de peint. de Louvain, Br./Louvain 1870, 105-208; id., Bull. de l'Acad.R. des Sc., des Lettres et des BA de Belgique 35:1898, 469-479; G.Hulin de Loo, Mél. d'hist. offerts à Henri Pirenne, Br. 1926, 257 ss.; W.Schöne, D.B. und seine Schule, B./L.1938; F.van Molle, Bull. Inst.R. du Patrimoine Artistique 1:1958, 7-17; L. van Buyten, D.B. en zijn tijd (Ausst.-Kat), Leuven 1975, 129-176; id., Arca Lovaniensis 4:1975, 9-32; A.Meulemans, Meded. van de geschied- en Oudheidskundige Kring voor Leuven en Omgeving 16:1976, 3-138; C.Dechamps, Rev. des Archéologues et Historiens d'Art de Louvain 14:1981, 280-298. - Quellen:L.Guicciardini, Discrittione di tutti i paesi bassi, Antwerpen 1567 (frz. Ausg., Am. 1609); J.Molanus, Joannis Molani Hist. Lovaniensium, Lovanii (um 1570), ed. P.F.X. de Ram, Br. 1861; D.Lampsonius, Pictorum Aliquot Celebrium Germaniae Inferiores Effigies, Antwerpen 1572 (frz. Ausg., Lüttich 1956); C.van Mander, Het Schilder-Boeck, Haarlem 1604, fol. 206-206v. - Gesamt-Darst.:L.de Bast, Messager des sc. et des arts de la Belgique 1833, 17 ss.; P.Heiland, D.B. und die Hauptwerke seiner Schule, Straßburg 1902; K.Voll, Die altniederländ. Malerei von Jan van Eyck bis Memling, L. 1906; A.Goffin, T.B., Br. 1907; F.Winkler, Die Altniederländ. Malerei, B. 1924; M.J. Friedländer, Die Altniederländ. Malerei, III, Leiden 1925; L.von Baldass, JbKS Wien, N.F., 6:1932, 77-114; id., Pantheon 25:1940, 93 ss.; M.J. Schretlen, D.B., Palet-Ser., Am. 1946; J.G. van Gelder, Oud Holland 66:1951, 51 s.; E.Panofsky, Early Netherlandish paint., C., Mass. 1953; V.Denis, D.B., Br. 1957; L.Ninane, Bull. des Mus.R. des BA de Belgique 6:1957, 15-38; P.Philippot, ibid., 55-80; D.B. (Ausst.-Kat.), Br. 1957; F.Baudouin, Bull. des Mus.R. des BA de Belgique 7:1958, 119-140; 8:1959, 179-230; 9:1960, 89 ss.; F.van Molle/J.Folie u.a., Bull. Inst.R. du Patrimoine Artistique 1:1958, 7-69; 8:1959, 179-230; 9:1960, 89 ss.; A.Châtelet, Nederlands Kunsthist. Jb. 16:1965, 17-42; M.J. Friedländer, Early Netherlandish paint., III, Leiden/Br. 1968; F.A. Lefever, Meded. van de Geschied- en Oudheidkundige Kring voor Leuven en Omgeving 8:1968, 3-13, 120-132, 178-189; N.Véronee-Verhaegen, Bull. des Mus.R. des BA de Belgique 17:1968, 5-10; S.Neilsen Blum, Early Netherlandish triptychs, Berkeley/L.A. 1969; N.Véronee-Verhaegen, Bull. Inst.R. du Patrimoine Artistique 13:1971/1972, 20-29; L.van Buyten/R.van Schoute u.a., Arca Lovaniensis 4:1975, vollst.; J.M. Collier, Linear perspective in Flemish paint. and the art of Petrus Christus and D.B., Diss. Univ. of Michigan 1975, Ann Arbor 1977; A.Châtelet, Les Primitifs holl., P. 1980; J.M. Collier, Pantheon 42:1984, 49 ss.; J.Snyder, Northern Renaiss. art, N.Y. 1985; J.M. Collier, Pantheon 44:1986, 10-14; R.A. Koch, BurlMag 130:1988, 509-516; A.Butzkamm, Bild und Frömmigkeit im 15.Jh., Paderborn 1990; P.Eikemeier, D.B. : Johannes der Täufer weist auf Jesus hin, M. 1990; H.Belting/C.Kruse, Die Erfindung des Gem., M. 1994; O.Pächt, Altniederländ. Malerei, M. 1994; P.Philippot, La peint. dans les anciens Pays-Bas, P. 1994; R.van Schoute/B.de Patoul, De Vlaamse primitieven, Leuven 1994. - Techn. Untersuchungen:A. und P.Philippot/R.Sneyers u.a., Bull. Inst.R. du Patrimoine Artistique 1:1958, 31-60; R.Lefève/F.van Molle, Bull. Inst.R. du Patrimoine Artistique 3:1960, 5-19; R.van Schoute, Mél. d'archéologie et d'hist. offerts au Prof. J.Lavalleye, Louvain 1970, 327 ss.; A.Philippot, Bull. Inst.R. du Patrimoine Artistique 13:1971/1972, 5-20; R. van Schoute/J.R.J. van Asperen de Boer u.a., D.B. en zijn tijd (Ausst.-Kat.), Leuven 1975, 379-444; D.Hollanders-Favart/R. van Schoute u.a., Arca Lovaniensis 4:1975, 136-205; L.Masschelein-Kleiner/N.Goetghebeur u.a., Bull. Inst.R. du Patrimoine Artistique 17:1978/79, 5-21; D.Bomford/A.Roy/A.Smith, Nat. Gall. Technical Bull. 10:1986, 39-57; M.Leonard/F.Preusser u.a., BurlMag 130:1988, 517-522; H.F. von Sonnenburg, in: P.Eikemeier, D.B. ..., M. 1990, 25-34; Mus. del Prado. Inv. gen. de pint., I: La Col. Real, Ma. 1990; C.Périer-D’Ieteren, D.B. The complete works, Brüssel 2006 (WV).