Eiermann, Egon (Egon Fritz Wilhelm), dt. Architekt, Möbelgestalter, *29.9.1904 Neuendorf b. Potsdam, †19.7.1970 Baden-Baden.
Eiermann, Egon
Nach bauprakt. Tätigkeit ab 1923 Archit.-Stud. an der TH Berlin-Charlottenburg, 1925-27 in der Entwurfsklasse von Hans Poelzig; 1927 Dipl.; 1925-28 zugleich Meisterschüler von Poelzig an der AK Berlin. Zus. mit den Poelzig-Schülern Fritz Jaenecke, Richard Paulick, Julius Posener u.a. 1926 Gründungs-Mitgl. der "Gruppe junger Architekten". Kontakte zu Film- und Theaterkreisen in Berlin und Potsdam-Babelsberg führten schon in der Studentenzeit zu Aufträgen für Filmbauten und Bühnenbilder, u.a. 1925 für den Ufa-Film Der rosa Diamant. 1928 Eintritt in das Baubüro der Karstadt AG in Hamburg. 1929/30 Anstellung bei der Berliner Elektrizitätswerke AG mit erster eig. Bauausführung. 1930-45 selbständiger Architekt in Berlin, bis 1934 in Partnerschaft mit Jaenecke. Unter dem Einfluß von Poelzig gelangte E. zunächst zu einer moderat mod. Archit.-Auffassung. Er berücksichtigte herkömml. Mat. und Herstellungsweisen und verzichtete auf formale Experimente. E. begriff Archit. nicht als Beitr. zur Bewältigung sozial- und wirtschaftspolit. Aufgaben und zeigte wenig Interesse an zentralen Themen des Neuen Bauens wie Typisierung und Normierung, Vorfertigung und innovativen Bautechniken, Siedlungs- und Massenwohnungsbau. Bis in die zweite H. der 30er Jahre konzentrierte sich E. auf den individuellen Einfamilienhausbau. Den vor 1933 eingeschlagenen Weg setzte er im "Dritten Reich" mit Einschränkungen auch stilist. fort; gestalter. Spielraum wußte er sich mit Durchsetzungsvermögen und Geschick im Umgang mit Behörden und Verbänden zu sichern. Char. für E.s Wohnhäuser sind klare kub. Ausformung der häufig asymmetr. Baukörper, die betonte Flächigkeit der Fassaden und der Verzicht auf historisierende oder landschaftsgebundene Formen; im Innern dagegen forcierte er z.T. das handwerkl. bis rustikale Erscheinungsbild. Das 1939-42 ausgef. Haus Vollberg in Berlin gehört zu den herausragenden Beispielen des mod. Wohnhausbaus im nationalsozialist. Deutschland. Ab M. der 30er Jahre erweiterte sich das Aufgabenspektrum erheblich: Ladenbauten; Wettb.-Beitr. für das Theater in Dessau und ein Schulgebäude in Berlin-Zehlendorf, Industrieanlagen und Wehrmachtsbauten. V.a. die Industrieanlagen waren formal und funktional konsequent mod. gestaltet; zu den besten Arbeiten auf diesem Gebiet zählt der Um- und Erweiterungsbau der Totalwerke in Apolda (1938/39). Die 1938 fertiggestellte Pionierkaserne in Rathenow ist das markanteste Beispiel für die wenigen konservativen Arbeiten, die auf Druck staatl. Stellen entstanden. E. arbeitete bes. für private, aber auch für öff. Auftraggeber; u.a. wirkte er 1937 an der Berliner Propaganda-Ausst. "Gebt mir vier Jahre Zeit!" mit. E. hielt Distanz zur repräsentativen Staats-Archit., deren Stil er in der Besprechung des Wettb. für das Friedrich-Theater in Dessau 1935 öff. kritisierte. Freundschaftl. Kontakte zu gleichgesinnten Architekten seiner Generation wie Hermann Henselmann, Eckart Muthesius und Fritz Schaller sowie zu bild. Künstlern, Komponisten und Schauspielern wie Ernst Wilhelm Nay, Wolfgang Fortner und Gustaf Gründgens, für dessen Inszenierung von Hans Baumanns Alexander im Berliner Schauspielhaus am Gendarmenmarkt E. 1941 das Bühnenbild entwarf. Während des 2. WK mit dem Bau und der Verlagerung von Industrieanlagen, Siedlungsprojekten und der Planung von Behelfsunterkünften beschäftigt, zuletzt im gesamten Reich einschl. der annektierten Gebiete im Osten (Prag, Oberschlesien). Wegen der kriegswichtigen Bauaufträge blieb er fast durchgängig vom Kriegsdienst freigestellt (außer Febr. bis April 1943 im Bauersatz-Bataillon in Crossen/Oder). 1944/45 Ausweichbüro mit rund zehn Mitarb. in Beelitz-Heilstätten b. Berlin. Bei Kriegsende Flucht nach Buchen im Odenwald, dem Heimatort des Vaters; Eröffnung eines provisor. Büros. 1946 Umzug in die benachbarte Kreisstadt Mosbach; dort 1947 Leiter der staatl. Bauberatungsstelle. 1946-65 Bürogemeinschaft mit dem früheren Mitarb. Robert Hilgers. Aufgrund der Arbeiten bis 1945 galt E. als kompromißloser Vertreter mod. Archit. und versierter Planer umfangreicher Bauaufgaben; das z.T. polit. Vereinnahmen der Bauten blieb ausgeblendet. E.s Renommee führte 1946/47 zu Lehrangeboten der TH in Darmstadt, Weimar, Berlin, Hannover und Karlsruhe. 1947 Lehrstuhl für Archit. an der TH Karlsruhe; dorthin verlegte er 1948 auch das schnell wachsende Büro. Freundschaftl. Verbindungen bes. zu den Kollegen Otto Ernst Schweizer, Peter Haupt und dem ehem. Mitarb. Rudolf Büchner, den E. 1949 nach Karlsruhe holte. Im Kreis um Alfons Leitl nach Kriegsende verantwortlich für die Neugründung des Dt. Werkbundes in der frz. Besatzungszone. Mitarb. an der Zs. "Baukunst und Werkform" zus. mit Otto Bartning, Werner Hebebrand, Rudolf Lodders, Rudolf Schwarz u.a., mit denen er für einen mod. Neuaufbau eintrat. Bis A. der 50er Jahre plante E. neben kleinen Flüchtlingssiedlungen im Odenwald weiterhin v.a. Industrieanlagen. In Form, Konstruktion und Mat. entstanden jetzt radikal mod. Bauten; herausragend ist die 1949-51 errichtete Taschentuchweberei in Blumberg/Schwarzwald mit offenliegender Stahlkonstruktion und Wellasbest-Zement-Fassade. 1951 Gründungs-Mitgl. des Rats für Formgebung. 1951 und '52 Teiln. am "Darmstädter Gespräch". In dieser Zeit Bekanntschaft mit emigrierten Exponenten des Neuen Bauens wie Walter Gropius, Marcel Breuer und Ludwig Mies van der Rohe. In den 50er Jahren nahm E. neben Paul Schneider-Esleben die führende Rolle im dt. Verwaltungs- und Geschäftshausbau ein und wurde Hauptvertreter der von Mies van der Rohe geprägten rationalen Stahl-Glas-Architektur. In Distanz zur plast.-expressiven Gestaltungsweise von Hans Scharoun und Le Corbusier beharrte er auf Formstrenge und Visualisierung der betont schlanken Konstruktion und knüpfte damit an seine frühe Industrie-Archit. an. Die ästhet. Qualität der Bauten beruht wesentl. auf subtil tarierten Baumassen und Fassadenproportionen sowie der hohen Präzision in der architekton. Detailgestaltung. Das 1953 fertiggestellte Warenhaus Merkur in Reutlingen zeigte erstmals eine zweite Fassadenschicht aus Umgängen, Gestängen und Sonnenschutzvorrichtungen, die auch große Bauten leicht und elegant erscheinen läßt. Sie wurde E. der 50er Jahre zu E.s Markenzeichen. Obwohl zu den internat. renommiertesten dt. Architekten zählend, verwirklichte E. nur zwei Bauten im Ausland, beide im Auftrag der Bundesrepublik: Das 1964 eingeweihte Kanzleigebäude der dt. Botschaft in Washington und die dt. Pavillongruppe auf der WA 1958 in Brüssel (zus. mit Sep Ruf) sind herausragende Zeugnisse "demokrat. Bauens" im 20. Jh. Eine Abkehr von den Prinzipien der konstruktiven Klarheit und Flächengliederung ist bei den A. der 60er Jahre fertiggestellten Warenhäusern für Horten in Stuttgart und Heidelberg zu beobachten (Fassadenschürzen aus keram. Wabenelementen vor den Außenwänden). Die "Hortenwaben" wurden ohne weitere Mitwirkung E.s zum später geschmähten Signet des Konzerns. Für den Abriß des Schocken-Kaufhauses von Erich Mendelsohn zugunsten des Stuttgarter Neubaus erfuhr E. harsche Kritik. In der Kirchen-Archit. verwendete E. ähnliche wabenartige Außenwände aus verglasten Formsteinen bei allerdings sichtbarer Konstruktion; am bekanntesten ist die 1963 geweihte Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Berlin mit vier um die Turmruine gruppierten Einzelbauten. Neben der umfangreichen Bautätigkeit wirkte E. als einer der einflußreichsten dt. Hochschullehrer. Er wurde bereits 1947 Dekan und engagierte sich bei der Reform der Studienordnung und beim organisator. Wiederaufbau. E. blieb bis in die 60er Jahre dominierende Persönlichkeit der Archit.-Fak.; Karlsruhe wurde unter ihm zum Zentrum mod. Archit.-Lehre in Deutschland. Der student. Protestbewegung der Jahre um 1968 begegnete E. mit Unverständnis. Emeritierung im März 1970. In Gremien beeinflußte E. wichtige Bauentscheidungen: seit 1962 zus. mit Paul Baumgarten und Sep Ruf Mitgl. des Planungsrats für die Neubauten des Dt. Bundestags und des Bundesrats in Bonn; Jury-Vors. in Wettb., u.a. 1965/66 Kulturforum Kemperplatz Berlin, 1967/68 Olympiabauten in München. Als Möbelgestalter entwarf E. seit den 20er Jahren Wohnungseinrichtungen und Einzelstücke. Bedeutend sind die seit 1949 entstandenen Serienmöbel: Formsperrholzstuhl "SE 42" (1950), Stahlrohrstuhl "SE 68" (1951) und hölzerner Klappstuhl "SE 18" (1952). Deutl. zeigt sich der Einfluß von Ray und Charles Eames. Die zahlr. Modelle geflochtener Korbmöbel wurden meist in kleinen Auflagen gefertigt. Außerdem Entwürfe für Gebrauchsgegenstände wie Lampen, Gläser und Aschenbecher. - Ausz.: u.a. 1953 Good Design Award, MMA, New York; 1955 Mitgl. der AK Berlin; 1958 L'Ordre de Léopold (Belgien); 1962 Berliner Kunstpreis; 1963 Honorary Corresponding Member des R. Inst. of Brit. Architects; 1965 Dr.-Ing. E.h. TU Berlin; 1968 Großer Preis des Bundes Dt. Architekten, Großes Bundesverdienstkreuz; 1970 Orden Pour le Mérite. - E.s Œuvre mit rund 220 Bauten, Projekten und Entwürfen kann inhaltl. und stilist. nur vor dem Hintergrund der wechselnden polit. Systeme bewertet werden. Es zeichnet sich durch hohe künstler. Eigenständigkeit und Stringenz aus. Das zunächst moderat mod. Architekturideal wandelte sich entgegen der Tendenz im "Dritten Reich" zu einer konsequent mod. Auffassung, die sich v.a. in Industriebauten manifestierte. Die innovativsten entstanden in der unmittelbaren Nachkriegszeit. Die Stahl-Glas-Archit. der 50er Jahre fügt sich dagegen in das Bild der internat. Moderne. Bei freier Wahl der Bauaufgaben wandte sich E. nun öff. wirksamer Archit. zu. In die Moderne-Kritik der 60er Jahre stimmte er nicht ein und blieb dem Stahlbau auch in Hochzeiten der Beton-Archit. treu. Einer theoret.-programmat. Fundierung zog E. zeitlebens die gebaute Archit. vor, wiewohl er sich gelegentl. theoret. äußerte.
Erläuterung des eig.Entwurfs für ein "Wachsendes Haus", in: M.Wagner, Das wachsende Haus, B. 1932, 108-111 (zus. mit F.Jaenecke); Heraklith-Rundschau 4:1932(2)4 s. (zus. mit F.Jaenecke); Bauwelt 26:1935(19)1-8; MH für Baukunst und Städtebau 19:1935(6)225-232; Bauwelt 27:1936(27)643 s.; Total-Nachr. 1:1941(1)5-9; Die Landpost (Konstanz) v. 18.11.1945; Südkurier (Konstanz) v. 5.2.1946; Baukunst und Werkform 1:1947(1)45-58; 4:1951(10)13-30; Bauen und Wohnen 9:1954(1)32; (2)82 s.; Baukunst und Werkform 12:1959(1)3 s.; 14:1961(12)690-722; Archit. und Wohnform 70:1962(1)1-9; Baukunst und Werkform 15:1962(7)374-382 (zus. mit G. Pollich); Bauwelt 54:1963(19/20)536; Archit. und Wohnform 73:1965(2)53-63; (5)278-287; Dankesworte, in: Verleihung der akad. Würden Doktor-Ing. Ehren halber an Herrn Prof. Dr. Jean Dubourg [...] und an Herrn Prof. Dipl.-Ing. E.E. [...] durch die TU Berlin, 29.1.1965, Berlin 1966 (TU Berlin, Akad. Reden, 31), 19-23; Theater heute 7:1966(11)21, 23; Planungsstudie Verwaltungsgebäude. Am Beispiel für die IBM-Deutschland, St. 1967; 21968 (zus. mit H.Kuhlmann); Zchngn aus der Schulzeit 1920-21, BB.1969; Zchngn aus den Jahren 1923-24, BB.1969; Tuschen aus dem Jahr 1924, BB. 1969; E./H.Zweigenthal, Bauaufnahme des Portals der Salvator-Kap. in Wien 1924, BB. 1969; Bauwelt 61:1970(27)1006; Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, in: Das neue Berlin, B. 1970; E.E. Briefe des Architekten 1946-1970, St. 1994. - Nachlaß: Briefe: Baden-Baden, Priv.-Bes. Charlotte E. (ab 1943); Karlsruhe, Univ., Südwest-dt. Arch. für Archit. und Ing.-Bau (zahlr. Adressaten, ab 1946); Los Angeles, The Getty Research Inst. (an H. Hildebrandt, 1939/40); Malmö, Priv.-Bes. (an F.Jaenecke, ab 1932). Addenda: Briefe des Architekten 1946-1970, Ka. 2009
Einzelausstellungen:
1984 Karlsruhe, Univ.; Stuttgart, TU / 1985 München, TU; Bonn, Friedrich-Wilhelms-Univ.; Braunschweig, TU; Berlin, TU / 1994 Berlin, AK; Gal. Aedes / 1999 Karlsruhe, Mus. beim Markt.
Thieme-Becker, Vollmer und AKL:
Vo5, 1961
Weitere Lexika:
Macmillan II, 1982; LdK II, 1989; R.J. Van Vynckt (Ed.), Internat. dict. of architects archit. I, Detroit u.a. 1993; Kjellberg, 1994; M.Emanuel (Ed.), Contemp. architects, N.Y. u.a. 31994; DA X, 1996; Dict. de l'archit. du XXe s., P. 1996; Dt. biogr. Enz., III, M. u.a.1996; Hatje, 1998
Gedruckte Nachweise:
Umfassende Bibliogr.: U.Stark (Bearb.), Architekten. E.E., St. 1993; 21997. - M.Messner/K.Rieger, E.E., Zwei kleine Siedlungen in Buchen und Hettingen 1947-1949, Bauaufnahme Inst. für Bau-Gesch. und Bauaufnahme, Univ. Stuttgart 1983; I.Boyken, Architectura 14:1984(1)67-82; W.Schirmer (Ed.), E.E. 1904-1970, St. 1984 (Lit., WV); S.Baumann-Wilke, Die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche von E.E. in Westberlin, Diss. Braunschweig 1988; I.E. Hollay, Dt. Bau-Ztg 122:1988(9)102-112; I.Boyken, J. of the Soc. of architectural historians 49:1990(2)133-153; Denkmalpflege im Rheinland 9:1992(4)163-168; T.Hafner, Vom Montagehaus zur Wohnscheibe, Basel u.a. 1993, 95-98; Bauwelt 85:1994(38, Sonderheft E.E.); K.Feireiss (Ed.), E.E. Die Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche, B. 1994; H.Niederwöhrmeier, Bauwelt 85:1994(40/41)2248 s.; Der Wartturm 35:1994(3, Sonderheft E.E.); G.Fock, Die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche von E.E., Mag.-Arbeit TU Berlin 1995; R.Palmer, Der Stuttgarter Schocken-Bau von Erich Mendelsohn, Tb. 1995, 142-163; K.Kirsch, Die neue Wohnung und das alte Japan, St. 1996, 158-181; G.Lupfer, Archit. der fünfziger Jahre in Stuttgart, St. 1997, 109-114; J.Wunder, Die Warenhäuser von E.E., Mag.-Arbeit TU Berlin 1997; I.Boyken, Bauwelt 89:1998(7)288; E.E. Die Möbel (K), Ka. 1999 (Lit.); S.Hildebrand, E.E., die Berliner Zeit. Das architekton. Gesamtwerk bis 1945, Bg./Wb. 1999 (WV bis 1945, Lit. zu den Objekten); G.Kähler, Ein Jh. Bauten in Deutschland, St. 2000, 94 s., 120 s.; C.Kieser, Denkmalpflege in BW 29:2000(4)254-260; U.Plate, ibid., 261-263; P.Sigel, Exponiert. Dt. Pavillons auf WA, B. 2000, 173-206; W.Nerdinger, Archit. in Deutschland im 20.Jh., M. 2023
Archive:
Berlin, Bundes-Arch.: Reichskulturkammer, Personalakte E. / Karlsruhe, Univ., Südwest-dt. Arch. für Archit. und Ing.-Bau.
Eiermann, Egon, dtsch. Architekt (Prof.), *1904, ansässig in Karlsruhe. Neubau des Burda-Moden-Verlags in Offenburg, Baden (zus. mit R. Nilgers); Westdtsch. Pavillon auf d. Brüsseler Weltausst. 1958 (zus. m. S. Ruf); Matthäuskirche in Pforzheim-Brötzingen (zus. m. R. Hilgérs); Wiederaufbau d. Kaiser-Wilhelm-Gedächtnisk. in Berlin; Entwürfe für Bebauung des Hansaviertels ebda. Lit.: L'Architect. d'aujourd'hui, 29 (1958) Dez. p. 96/99. - Architektur u. Wohnform, 65 (1957) H. 6 p. 21, m. 2 Abbn. - Baden Württemberg, 1957, H. 11, p. 20, m. Abb. - Baukst u. Werkform, 7 (1954) 246, m. Abb., 274ff.; 8 (1955) 652 (Abb.); 10 (1957) 394f., m. Abbn. - D. Baumeister, 1935, p 364f., m. 4 Abbn u. 1 Taf. - Bauwelt, 49 (1958) 171ff., m. 5 Abbn, 756ff., m. 7 Abbn. - Innenarchitektur, 4 (1957) 411, 412, m. 2 Abbn. - Kst u. Kirche, 20 (1957) 16/19, m. 5 Abbn. - D. Kst u. d. schöne Heim, 50 (1951 /52) 20, 21, m. 3 Abbn. - Magnum (Frankf. a. M.), 1956 H. 10, p. 23 (Abb.). - Monatsh. f. Baukst u. Städtebau, 19 (1935) 281/85; 20 (1936) 389/96; 22 (1938) 340/44, m. Abbn, 345/52, m. Abbn; 24 (1940) 37/40, m. Abbn. - Das Schönste (Münch.), 1958, H. 3 p. 34, m. Abb. - D. Werk (Zürich), 46 (1959) Beil. p. 179, m. Abb.